Freitag, 17. Oktober 2025

Schwarz-Weiss-Weg im Südtiroler Unterland

Der Schwarz-Weiß-Weg ist der neue Weitwanderweg im Südtiroler Unterland. 
 
"Gehen statt Stehen" und "Verweilen statt Eilen" sind die Gedanken, die ihm zugrunde liegen. Der Weg macht auf die Gegensätze aufmerksam, die in Südtirol und speziell im Unterland entlang der Trudner Bruchlinie herrschen: Sprachen, Grenzen, Gesteine, Berg und Tal, alpin und mediterran, Schwarz und Weiß. 
Die Region ist einzigartig und spektakulär und es lohnt sich, diese von Dorf zu Dorf zu durchwandern. Jeder Ort hat seine eigenen Charakteristika, die bei den einzelnen Dorfrunden erlebt werden können; dies alles kann man im Internet über diesen Weitwanderweg nachlesen. 
 
Reinhold und ich einigen uns, diese 6 Etappen des Weitwanderweges in Angriff zu nehmen.
 
Wir starten am Montag, 06. Oktober 2025 um 6.30 Uhr in Olang und fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis nach Auer, steigen dort um in den Bus nach Montan, unserem Ausgangspunkt.
Die 1. Etappe führt von MONTAN zum Glener Wasserfall und weiter über die Weiler Gsteig und Gschnon nach GFRILL. 
Um 9.30 Uhr gehts los und über die alte Bahntrasse gelangen wir zum Wasserfall. Nun erfolgt ein steiler Anstieg nach Gschnon. Um die Mittagszeit legen wir eine kurze Pause ein und stärken uns im Freien vor dem Gasthof "Gstoagerhof". Nachdem die Akkus aufgeladen sind, gehen wir weiter und machen einen Abstecher zur "Kanzel" (Gschnoner Rundweg), einem herrlichen Aussichtspunkt, bei diesem schönen Wetter, auf das Südtiroler Unterland. Ein weiterer, auch noch steiler Anstieg erfolgt zum Gfrillner Sattel auf 1.430 m. Unser erstes Etappenziel vor Augen, gehen wir abwärts nach Gfrill und kehren dort am späten Nachmittag im Restaurant "Fichtenhof" ein, wo auch unsere Unterkunft vorgemerkt ist. Nach einer kurzen Ruhepause im Zimmer, lassen wir uns abends das gute Essen schmecken. Die Küche ist bekannt für die typischen Südtiroler Gerichte, hausgemacht und aus lokalen Zutaten.
Nachdem ein anstrengender Tag mit vielen Waldwegen zu Ende ist, suchen wir gleich nach dem Abendessen die Schlafgemächer auf und ruhen uns aus.
Anstieg: 1.250 m - Abstieg: 400 m - Strecke: 15,5 km - 5 1/4 St. reine Gehzeit 
 
 

Dienstag, 07. Oktober 2025: GFRILL - ALTREI -TRUDEN

Reinhold und ich entschließen uns, an diesem Tag zwei Etappen zu machen, soweit die Gehtüchtigkeit uns dies erlaubt.
 
Auf der heutigen Etappe geht es zunächst von GFRILL nach ALTREI.  
Wir starten um 9.00 Uhr nach dem Frühstück und über den Moorsee Weißensee (Biotop Trudner Horn) geht es weiter bis zur Horn-Alm, wo wir zuerst den höchsten Punkt an diesem Tag auf 1.750 m überqueren. Auf der Alm machen wir einen Zwischenstop und gehen dann weiter, teils auch auf dem E5-Fernwanderweg, abwärts zum Ziss-Sattel (1.440 m) und rechts abbiegend nach Altrei (dies ist das Ziel der heutigen ersten Etappe).
 
Zweiter Teil dieser heutigen Etappe: ALTREI - TRUDEN
Nach dem mäßigen Mittagessen in Altrei steuern wir den Weg Nr. 5 an, gleichzeitig auch Schwarz-Weiß-Weg, welcher empor führt zur Krabes-Alm. Auch das Hochmoor Langes Moos liegt auf dem Weg. Nachdem wir den Waldweg verlassen, sehen wir schon von weitem das vielseitige Bergdorf Truden
Truden ist eine Gemeinde mit 1.050 Einwohnern im Naturpark Trudner Horn. Große Teile des Gemeindegebietes, mit einer Gesamtfläche von 20,7 km2, sind unter Schutz gestellt. 
 
Im Hotel "Schönwies" werden wir freundlich empfangen und finden dort eine passende Unterkunft. Auch das Abendessen schmeckt uns gut und die spendierten Schnäpse regen die Verdauung und Unterhaltung an.  
Aufstieg: 850 m - Abstieg: 1.050 m -  Strecke: 22 km - 6 1/2 St.
 

Mittwoch, 08. Oktober 2025: TRUDEN - JOCHGRIMM

Nach dem Frühstück starten wir um 9.10 Uhr mit dem Bus von Truden nach Kaltenbrunn
Wiederum auf dem Europäischen Fernwanderweg E5 und gleichzeitigem Schwarz-Weiß-Weg starten wir im Dorfzentrum von Kaltenbrunn und kommen nach Unterradein. Der Markierung Nr. 7 folgend, aber nach einem kurzen Vergeher, erreichen wir die Höhe von Oberradein und wiederum durch gekennzeichnete Waldwege stoßen wir auf die ISI-Hütte und die Gurndin-Alm, wo wir eine Durstpause einlegen. Wir ersparen uns den Aufstieg auf das Kugeljoch und weiter zum Schwarzhorn, nachdem wir diesen Weg nicht vor allzulanger Zeit bereits gegangen sind. 
Von der Gurndin-Alm zum Jochgrimm ist es nicht mehr weit und pünktlich um 14.25 Uhr besteigen wir den Bus nach Bozen und mit Zug und Bus geht es nach den ersten drei Tagen wieder nach Hause.
Das Jochgrimm ist ein 1989 m hoher Pass in den Fleimstaler Alpen. Die Passhöhe befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde Aldein. Nördlich liegt das Weißhorn, südlich das Schwarzhorn, nach denen der Schwarz-Weiß-Weg benannt ist.
 
Die letzten zwei Etappen von Jochgrimm nach Aldein und von dort nach Montan holen wir wahrscheinlich die nächste Woche nach.
Aufstieg: 1.350 m - Abstieg: 500 m - Strecke: 14 km - 4 3/4 St.
 
 

 

Dienstag, 14. Oktober 2025: JOCHGRIMM - ALDEIN
 
Reinhold und ich setzen unsere Wanderung fort und starten in Olang mit dem Zug um 6.00 Uhr, erreichen Jochgrimm mit dem Bus um 9.30 Uhr. Wir stellen fest, dass wir die einzigen Fahrgäste von Birchabruck zur Passhöhe Jochgrimm sind. Unter uns sehen wir eine dichte Nebeldecke, oben auf dem Pass lacht die Sonne uns entgegen.
Wir knipsen noch ein paar Fotos und begeben uns dann auf dem Weg zum schönen Weisshorn auf 2.316 m (höchste Erhebung unseres Weitwanderweges: Gehzeit ca. 1 Stunde). Auf diesem Gipfel treffen wir gar einige Wanderer, was wir von den bisherigen Etappen nicht sagen konnten, meistens sind wir alleine unterwegs. 
Auf dem Weisshorn, das trotz eines steilen Schlussanstieges durch die Gipfelfelsen als unschwierig eingestuft wird, erlebt man einen herrlichen Rundumblick. Beim Abstieg, einmal halb um diesen Gipfel herum, erreichen wir über einen Höhenweg den markierten Schwarz-Weiss-Weg und über die Markierung 5A gelangen wir um die Mittagszeit zur Schmiederalm, wo wir Mittagspause halten und ausserdem gut verpflegt werden. 
Wir setzen unseren Marsch fort und über herrliche Lärchenwiesen (im Frühjahr Heimat vieler seltener Orchideen, Schwefelanimonen und Paradieslilien) erreichen wir unser angestrebtes Ziel, das Dorf  Aldein.
Nachdem eine Unterkunft mit Halbpension in unserer erwarteten Preislage nicht zu finden ist, holt uns gütigerweise Robert, der Wirt vom Hotel "Schönwies" in Truden am frühen Abend ab und wir können in gewohnter Umgebung dort gut essen und übernachten; eine nette Geste und ich möchte ihm an dieser Stelle von uns beiden noch einen herzlichen Dank aussprechen. 
Der Abendplausch mit Wirt und Tochter durfte natürlich auch nicht fehlen und nach ein paar Verdauungsschnäpse suchen wir unser Zimmer auf und ruhen uns aus. 
Aufstieg: 550 m - Abstieg: 1.300 m - Strecke: 19 km - 5 1/4 St.
 
 


Mittwoch, 15. Oktober 2025: ALDEIN - MONTAN
Unsere letzte Etappe des Weitwanderweges Schwarz-Weiss steht an, deshalb fahren wir mit dem Bus nach dem Frühstück im Hotel "Schönwies" um 9.10 Uhr von Truden nach Aldein, wo wir gestern zu Fuß angekommen sind. 
Relativ entspannt geht es zunächst runter nach Holen und von dort aufwärts zur Aldeiner Brücke, zu ihrer Bauzeit in den 60er-Jahren "Kleine Europabrücke" genannt. Es bietet sich ein farbenfroher Herbsttag an und wir bestaunen die buntgefärbten Laubbäume. 
Wir überqueren die Hauptstraße und wandern wieder empor zur ehemaligen Trasse der Fleimstalbahn.
 
Im Jahre 1915 wurde dieses Gebiet direktes Hinterland der Kriegsfront und 1 Jahr später veranlasste Österreich hier eine Schmalspurbahn zu bauen. Der erste Abschnitt mit 45 Kilometern von Auer bis Castello di Fiemme wurde im Jahr 1917 fertiggestellt mit 6 Tunnels, die eine Gesamtlänge von 786 m aufweisen. 15 Viadukte und Brücken sowie 8 Bahnhöfe wurden gebaut, ein wahres Meisterwerk. Sie sind heute noch intakt. Dies alles steht auf einer Schautafel an der Trasse zu lesen. 
 
Kurz vor Montan kommt man am imposanten Schloss Enn vorbei. Über den Wein-Wald-Wasser-Weg gelangt man ins Dorfzentrum des Blauburgunderortes Montan, auf 500 m ü.M. gelegen. 
Hier schließt sich die Runde des Schwarz-Weiss-Weitwanderweges.
Im Gasthaus "Zur Rose" genießen wir unser letztes Mittagessen und sind erfreut, dass wir diesen Weg gesund und voller Eindrücke überstanden haben. Diese Tour verlangt einiges an Kondition und wie der Weitwanderweg angenommen wird, muß sich erst zeigen, nachdem er erst seit ein paar Jahren existiert. Wir haben in diesen 5 Tagen keinen einzigen Weitwanderer angetroffen.
 
Ich danke Reinhold für das Mitgehen und die Unterhaltung unterwegs. Ich habe den Eindruck, wir sind ein harmonisches Zweierteam und es wird sicherlich nicht die letzte gemeinsame Tour gewesen sein.
Aufstieg: 300 m - Abstieg: 1.050 m - Strecke: 11,5 km - 3 1/4 St. 
Gesamttour - Aufstieg: 4.300 m - Abstieg: 4.300 m - Strecke: 82 km - Gehzeit: 25 St. 
 
Zugabe:
Reinhold und ich sind am Nachmittag des 15.10.2025 noch über den Weg Nr. 4 von Montan zur Ruine Castelfeder gegangen, ein Porphyrhügel der prähistorische, antike sowie früh- und hochmittelalterliche Besiedlungsspuren aufweist.
Der Weg Nr. 5 nach Auer ist nicht mehr weit und um 16.40 Uhr besteigen wir dort den Zug nach Brixen und mit Bus und Zug geht es heimwärts, wo wir in Olang um 19.00 Uhr ankommen.
 
 

Dienstag, 13. Mai 2025

Fahrt mit Bayernfanclub Olang

 Für Samstag, 10. Mai 2025 organisiert der FC Bayern Fanclub Victory Olang mit seinem

Präsidenten Ivan Preindl eine Fahrt für Mitglieder zum Bundesligaspiel FC BAYERN - BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH und gleichzeitig zur MEISTERSCHAFTSFEIER DES FC BAYERN MÜNCHEN für die Saison 2024/25. An diesem Tag wird auch der langjährige Bayernspieler THOMAS MÜLLER gebührend verabschiedet. 
 
50 Fanmitglieder, darunter viele Jugendliche, versammeln sich vor dem Kongresshaus in Olang und pünktlich um 8.30 Uhr erfolgt die Abfahrt mit dem Busunternehmen NonStop und seinen 2 Chauffeuren Andreas OBERPARLEITER, der auch der Besitzer dieses Unternehmens ist, und Franz Josef MUTSCHLECHNER.
 
Nach einem Zwischenstop in Kufstein, erreichen wir um 13.00 Uhr unser bereits vorgemerktes Ziel zum Mittagessen und zwar das Gasthaus Inselkammer kurz vor MÜNCHEN. Wir lassen uns das Essen schmecken und trinken auch einige Bier aus der eigenen Brauerei. 
Wie angekündigt, erfolgt danach um 15.30 Uhr die Abfahrt nach Garching-Hochbrück zur U-Bahn-Station und nach dem ersten Stopp erreichen wir Fröttmanning. So kommen wir bereits frühzeitig und ohne Stress zur ALLIANZ ARENA und können auch noch die Aufwärmphase der Bayern- und Gladbachspieler mitverfolgen, das Spiel beginnt ja erst um18.30 Uhr.



 


Bei herrlichem Wetter und vollbesetzten Rängen - wie immer ausverkauft mit 75.000 Zuschauern - verfolgen wir das Spiel FC BAYERN gegen BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH. Es ist gleichzeitig das letzte Heimspiel für FC-BAYERNLEGENDE THOMAS MÜLLER und der erste Vereinstitel für den STURMTANK HARRY KANE. Zur Begegnung ist anzumerken, dass es kein berauschendes Spiel ist, stand doch BAYERN schon vorher als Meister der Bundesligasaison 2024/25 fest. 
 
Zur Pause führen die BAYERN 1 : 0 durch ein Tor von Harry Kane und das 2 : 0 kurz vor Spielende erzielte Michael Olise. Somit setzen die Bayern ihre starke Serie zum Saisonendspurt fort und bleiben im achten Bundesligaspiel in Folge unbesiegt. Allerdings blieb Thomas Müller in seinem letzten Heimspiel ohne Torerfolg.  Auch Mönchengladbach hat hochkarätige Tormöglichkeiten, aber ein Manuel Neuer im Tor in Hochform lässt keinen Treffer zu und wird so zum besten Spieler des Spiels gewählt. 
Zum Abschluss dieser Saison tritt das Team von Trainer Vincent Kompany am kommenden Samstag bei der TSG Hoffenheim an.
 
Schon vor dem Spiel huldigen die FCB-Anhänger die VEREINSLEGENDE MÜLLER mit einer Choreo in der Südkurve mit folgendem Spruchband: "Seit 25 Jahren alles für unsere Farben! THOMAS MÜLLER".
Auch während des Spiels sind ständig Sprechchöre, auch von unseren Vereinsmitgliedern, zu hören: "THOMAS MÜLLER - THOMAS MÜLLER - THOMAS MÜLLER". In der 84.Minute verlässt er den Platz mit der legendären Nummer 25 und gleicher Anzahl an Vereinsjahren, unter tosendem Beifall, und beendet so sein letztes Spiel im Trikot des FC Bayern in der Allianz Arena, ein Gänsehautmoment! Er absolviert in seiner Karriere 750 Pflichtspiele für den FC Bayern, gewinnt 13 Deutsche Meisterschaften (alleiniger Rekordhalter), zwei Mal Klubweltmeister, sechs Mal DFB-Pokalsieger und, und, und. Ganze 33 Titel sammelte Thomas Müller in seiner Karriere, dazu noch der WM-Titel 2014 mit der deutschen Nationalmannschaft. Mit Toni Kroos ist Müller damit der erfolgreichste Spieler in der deutschen Fußballgeschichte.
 
Hinter seinem Namensvetter Gerd, sowie Robert Lewandowski, erzielt Müller die meisten Pflichtspieltore in der Vereinsgeschichte des FC Bayern, insgesamt 150. In seiner Karriere spielt Müller 163 Mal in der Champions League und hat sie zweimal gewonnen, immer im Trikot des FC Bayern. Kein anderer Spieler kommt im wichtigsten Vereinswettbewerb Europas auf so viele Einsätze für ein und denselben Verein. 
Von seinen 502 Bundesliga-Spielen gewinnt MÜLLER unglaubliche 361, ein Rekordergebnis. Rekordverdächtig sind auch seine Auswechslungen: 190 Mal wird er ausgewechselt und am Samstag wohl seine vielleicht Emotionalste, als MÜLLER unter tosendem Applaus der Fans nach seinem letzten Auftritt in der Allianz Arena den Platz verlässt. 
So genug jetzt dieser Zahlen, ich habe sie den News der Bayern entnommen und eine kurze Zusammenfassung hier aufbereitet. Ich hoffe, es sind nicht zuviele Daten und Zahlen geworden.
 
Nach Abpfiff des Heimspiels, wird den BAYERN die Schale für die 34. Deutsche Meisterschaft überreicht. Sie glänzt im Flutlicht der Allianz Arena und 75.000 Zuschauer stehen, jubeln und singen, ein wahrhaft eindrucksvolles Erlebnis.
 
Nach diesen grenzenlosen Feierlichkeiten mit Weissbierduschen verlassen wir langsam das Stadion, kehren zur U-Bahnstation zurück und steigen in Garching-Hochbrück aus, wo unsere beiden Chauffeure bereits auf uns warten und wie angekündigt, wir um 22.30 Uhr den Fan-Bus besteigen und uns auf die Heimfahrt begeben. Im Bus werden noch die Sieger des Tipspiels bekannt gegeben, 13 an der Zahl, und die meisten, wenn nicht alle, spenden die Siegprämie dem Fanclub FC Bayern Victory Olang. 
Nach einem Zwischenstop Nahe der Europabrücke (McDonald's Restaurant) erreichen wir um 3.00 Uhr morgens am Sonntag unsere Heimatgemeinde und jeder einzelne der FC Bayernmitglieder ist froh, bei diesem Spiel und diesen Feierlichkeiten dabeigewesen zu sein.
 
Ein Dank an dieser Stelle noch den Organisatoren dieser History-Fahrt, vor allem dem Präsidenten Ivan Preindl und auch dem heutigen Organisationsleiter Gerhard Kofler, vulgo Geggo. Auch den beiden Chauffeuren sei hiermit herzlichst gedankt.
 


 


  

 


Mittwoch, 13. März 2013: Champions-League Rückspiel FC Bayern München - Arsenal FC



Herbert hat mich eingeladen zu diesem Spiel privat nach München zu fahren. Berndt hat die Karten besorgt und so sind wir an diesem eher kalten Wintertag in die Bayrische Landeshauptstadt gefahren.
Um 13.00 Uhr sind wir gestartet und nach einem kurzen Zwischenstop in Mühlbach haben wir gegen 16.30 Uhr das Auto im Parkhaus an der Allianz Arena geparkt.
Mit der U-Bahn sind wir dann ins Stadtzentrum gefahren und haben noch einen Tisch im Traditionswirtshaus "Spöckmeier" am Marienplatz ergattert. Durch die Arsenal Fans mußten wir uns durchdrängen, bis wir unseren Tisch erreichten. Auf typisch bayrische Gerichte haben wir uns schon gefreut und das Bier dazu durfte auch nicht fehlen.
Auf einem Nebentisch nahmen auch noch Bekannte aus Sand in Taufers Platz und gemeinsam lauschten wir den stimmungsvollen und lauten Gesängen der englischen Fans. Anders als damals im Kloster "Andechs", wo unser Gesang gleich unterbunden wurde, obwohl wir stimmig und gepflegt gesungen haben, konnten diese Fans die volle Lautstärke ausprobieren.

Um nicht zu spät zum Spiel zu kommen und um auch noch einen Stehplatz in der U-Bahn zu finden, sind wir frühzeitig aufgebrochen und hatten so noch Zeit, im "Paulaner-Treff" vorbeizuschauen.

Das Spiel im voll besetzten Stadion (68.000 Zuschauer) begann  um 20.45 Uhr und nachdem das Hinspiel in England schon 3 : 1 für die Bayern ausging, dachte man auf einen Spaziergang. Es kam ganz anders. Sie gerieten durch einen Abwehrfehler von Alaba gleich in Rückstand und fanden nicht zu ihrem gewohnten Spiel. Auch unsere Nachbarn im Stadion, Bayernfans von Terenten, Bruneck und Brixen waren eher enttäuscht.
Zum Schluss gerieten sie noch 0 : 2 in Rückstand und durch die Nervosität und die lange Nachspielzeit hätte es noch leicht passieren können, den beruhigenden Vorsprung vom Hinspiel noch aus der Hand zu geben. Fans und Bayernspieler waren froh als der Schiedsrichter das Spiel bei ungemütlichen Temperaturen abpfiff.
Nach dem Schlusspfiff dauerte es noch 1 Stunde bis wir vom Parkplatz wegkamen. Bernd hat uns zu nächtlicher Stunde gut nach Hause chauffiert.
Ein Dank an die beiden Mairs für die Mitnahme.




Am Freitag, 29. Oktober 2010 organisierte der Viktory-Bayernfanclub Olang mit seinem rührigen Präsidenten Gerhard KOFLER (vulgo GEGGO) eine Fahrt für Mitglieder zum Bundesligaspiel FC BAYERN - SC FREIBURG.

Um 13.00 Uhr starteten wir mit TAFERNER REISEN (AVA) und seinem umsichtigen und ruhigen Chaffeur Walter beim Kongresshaus und 49 Bayernfanmitglieder waren voller Vorfreude auf das Spiel. In Bruneck sind noch einige Fan-Mitglieder zugestiegen und so erreichten wir nach flotter Fahrt und einem kurzen Zwischenstopp auf einer Autobahnraststätte das Dorf AYING gegen 17.00 Uhr, etwa 30 km vor MÜNCHEN.
Ein ausgiebiges und gutes Abendessen und ein paar Bierchen gönnten wir uns in der gemütlichen  Gaststube der Brauerei Aying "Liebharter", gegenüber dem Hotel "Aying", wo Philipp Lahm mit seiner Frau im Sommer dieses Jahres den gesellschaftlichen Teil seiner Hochzeit gefeier hat.
Vor dem Hotel steht ein 50 m hoher Maibaum; dies hat "Sigima Pieto" beim Bürgermeister (auch Schützenmeister) dieses Ortes in Erfahrung gebracht.
Gegen 19.00 Uhr ging es dann weiter Richtung Münchner Allianz Arena. Vielleicht sind wir eine halbe Stunde zu spät weggefahren, aber unser Chaffeur Walter hatte Beziehungen bei den Ordnern und es wurde uns die Möglichkeit geboten, vor der Nordtribüne, wo unsere Sitzplätze reserviert waren, auszusteigen. Ein Lob dem Walter, sonst hätten wir vielleicht den Spielbeginn um 20.30 Uhr versäumt.
Was bei dieser Fahrt besonders aufgefallen ist und nur positiv zu bewerten ist, sind die vielen Kinder und Jugendlichen und gar einige Frauen, die diesmal mit dabei waren.

Und nun zum Spiel selbst: die erste halbe Stunde war ein langweiliges Gekicke mit gar einigen Fehlpässen auf beiden Seiten und kaum Torraumszenen. Die Führung in der 38. Minute resultierte aus einem Eckball, den Demichelis per Kopf ins Tor verlängerte. Diese Szene haben zwei Fan-Mitglieder bereits im "Paulaner" mitverfolgt und haben dort bis zum Schluss ausgeharrt!
Die zweite Halbzeit war dann ansprechbar. Durch die Hereinnahme von van Buyten rückte Timoschtschuk ins Mittelfeld und das Spiel war gleich geordneter und hat sich deshalb auch positiv auf den Spielverlauf ausgewirkt. Es wurden Torchancen erarbeitet und Gomez erhöhte dann auf 2 : 0. Auf das Anschlusstor der Breisgauer erhöhte ausgerechnet Timoschtschuk auf 3 : 1 bevor Kroos mit einem Gewaltschuss aus 27 m ins linke Eck traf. Die Fehler der Freiburger wurden gnadenlos ausgenutzt. Das 4 : 2 durch das Eigentor von Braafheid war reine Ergebniskosmetik.
Das flotte Spiel in der zweiten Halbzeit und die sechs Tore die wir zu sehen bekamen, entschädigten für die Erste. Im Großen und Ganzen war es dann ein unterhaltsames Spiel bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen. Den besten Spieler der Bayern möchte ich hier noch erwähnen: eindeutig Timoschtschuk.
Unser Chaffeur hatte das Spiel auch verfolgt und der Bus stand noch vor der Nordkurve.

Um 23.00 Uhr starteten wir vor dem Stadion und nach einer Rauchpause unterwegs erreichten wir am Samstag um 2.45 Uhr, nachdem wir im Bus immer der gleichen Musik "gelauscht" haben, wieder unsere Heimatgemeinde. Ein großer Dank galt unserem Busfahrer Walter für seine ruhige Fahrt, sodass gar einige Fan-Mitglieder gut schlafen konnten.

Das traditionelle Tipspiel gewann als Einziger ein Antholzer Fan und er spendete gar einen beträchtlichen Betrag dem Bayern-Fan-Club. Herzlicher Dank!

Ein Dank dem Organisator dieser Reise, unserem Oberfan und Präsidenten Geggo.
Auf ein Wiedersehen bei der nächsten Fahrt!