Donnerstag, 18. Dezember 2014

Wanderungen, Bergtouren u.a. Ereignisse - Jahr 2014

1) So, 06.04.2014: Frühlingswanderung am Gardasee.
Wie alle Jahre, organisiert der AVS Olang eine Frühlingswanderung am Gardasee.

Die Abfahrt in Olang mit Taferner Reisen war um 6.30 Uhr angesagt und pünktlich startete der Bus.
Wer sich nicht rechtzeitig anmeldete, bekam auch keine Mitfahrgelegenheit mehr, denn dieser erste Ausflug ist immer sehr gefragt.
Rainer begrüßte alle recht herzlich im Bus und Ambros erzählte uns allerhand Wissenswertes auf der Fahrt.
Ziel war diesmal das Südwestufer des Gardasees und zwar ging es über die Ausfahrt Affi nach Desenzano bis nach Manerba. Bestiegen wurde der 216m hohe Rocca di Manerba. Über die Via Rocca ging es mäßig aufwärts zum Gipfel, wo wir bei der Burgruine eine ausgiebige Rast hielten.
Ein steiler Abstieg auf den "Sasso" stand uns bevor und entlang der Steilküste ging es zum Hafen von Dusano, wo auf uns der Bus wieder wartete und uns nach Sirmione chauffierte.
Ein zweistündiger Aufenthalt ermöglichte uns einen Stadtbummel und viele genossen das erste ausgiebige Eis bei schönem Wetter und warmen Temperaturen.
Pünktlich um 20.00 Uhr trafen wir wieder in Olang ein und unser Dank und Applaus gehörte dem umsichtigen Chauffeur Georg, dem Wanderführer Ambros und dem Alpenvereinsverantwortlichen Rainer.
Wanderzeit: 3 St.


 2) Mi, 16.04.14: Christl F. hat mir eine schöne Frühlingstour empfohlen und so sind Tonl und ich an diesen Mittwoch um 7.15 Uhr mit dem Zug in Olang gestartet und bis nach Gargazon und anschließend nach Nals gefahren. Dort haben wir unsere Tour, nach einer Kaffeepause begonnen.
Wir sind zur Ruine Casatsch aufgestiegen, haben einige Fotos geknipst und dann auf demWeg Nr. 2 zum Löschteich weitergegangen. Über St. Christoph, vorbei an blühenden Apfelbäumen, sind wir nach Tisens gelangt, wo wir zu Mittag gegessen haben. Das Hyppolitsch-Kirchlein war unser nächstes Ziel, wo wir einen herrlichen Blick ins Burggrafenamt und in die Texelgruppe genossen.
Der Abstieg nach Niederlana, andächtig wandernd entlang der Kreuzwegstationen, war kurzweilig und der Bus nach Burgstall ließ nicht lange auf sich warten.
Mit demn Zug trafen wir, nach dieser erlebnisreichen und schönen Wanderung, um 18.45 Uhr wieder in Olang ein.
hm 500 - Gehzeit: 4 St.


3) Mi, 23.04.14: Mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Brixen. Wanderung nach Pinzagen, über den Kastanienweg nach Tötschling und weiter zum Wörmaurerhof, wo wir uns das Mittagessen schmecken ließen.
Der Weg ging weiter nach Feldthurns zur Kirche; dort begann der Abstieg nach Schrambach.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ging es wieder heimwärts (Agnes u. Herbert, Klara u. Meinhard, Thresl u. Edmund, Rosl u. Tonl, Gisela, Paul).
hm 400 - Gehzeit: 3 1/4 St.


4) Di, 06.05.14: Von Mitterolang zu Fuß nach Niederolang, Urthal und weiter zum Lex. Die Riedpiste querend gelangten wir zum Greiter Stöckl, Oberhaus, Zangerlechn und weiter nach Reischach. Mittagessen im Hallenschwimmbad in Reischach und weiter nach St. Lorenzen. Von dort sind wir mit dem Zug nach Olang gefahren (Klara u. Meinhard, Gisela, Peter, Paul).
Gehzeit: 3 1/2 St.


5) 10.05.14: MUTTERTAGSKONZERT DES MÄNNERCHORES im vollbesetzten Saal des Kongresshauses mit den Brüdern Unterhofer vom Ritten und der fröhlich aufspielenden Geigenmusik "Frisch g'strichn", welche auch noch nach dem Konzert für Unterhaltung sorgten.
Wir vom Männerchor - Leitung Walter I., Obmann Arthur N. und dem Sprecher an diesem Abend Christof M. - sangen folgende Lieder: Grieß enk Gott; Erlaube mir, feins Mädchen von Johannes Brahms; Pferde zu
vieren traben von Paul Zoll (Tessiner Volkslied); Casatschok aus Russland; Heint gien mar auf die Olma von Vinzenz Lavogler; I bin do Boarisch Hiasl; A Bixal afn Ruckn; Es löscht das Meer die Sonne aus von Friedrich Silcher und als Zugabe das Kärntner Lied "Was kümmern mi di Sternlan". 
Das Konzert, das alle zwei Jahre zu Muttertag stattfindet, war ein voller Erfolg.
(Fotos vom Männerchor von Hansjörg Ellemunter)


6) Sa, 17.05.14: AVS-Seniorenwanderung
Ziel der Seniorenwanderung war das Knottnkino bei Vöran.
20 Senioren/innen bestiegen um 7.15 Uhr den Zug nach Burgstall. Zu Fuß ging es zur Seilbahn, die uns in wenigen Minuten nach Vöran brachte. Vor dort aus ging es zum Knottnkino (Knottn = Felsen) oberhalb des Bergdorfes, wo wir einen herrlichen Rundblick bei schönem Wetter genossen. Dieser Ort bot sich auch als Mittagsrast an und nach einem abschließendem Gruppenfoto ging die Wanderung auf Steig Nr. 14 weiter zum Gasthof "Grüner Baum", wo wir kurz einkehrten, bevor wir nach Vöran gelangten.
Und nun etwas zum Knottnkino selbst: seit dem Jahre 2000 thront es auf dem porphyrroten Rotsteinkogel oberhalb Vöran, gestaltet vom Bozner Künstler Franz Messner.

Auf 30 Kinosesseln aus Stahl und Kastanienholz kann man Platz nehmen und genießt eine herrliche Aussicht über das Etschtal mit dem Meraner Becken, den Dolomiten und am Horizont die Gipfel der Ötztaler Alpen und der Texelgruppe.
Soweit ich mich umgehört habe, waren die wenigsten Teilnehmer der Wanderung an dieser "Kinostelle". Wirklich lohnenswert, diese einmal zu besuchen. Es bieten sich auch noch andere Rundwanderungen an.

Mit der Bahn ging es wieder talwärts und von Burgstall aus mit dem Zug wieder heimwärts ins Pustertal.

An dieser Stelle ein herzliches Vergelt's Gott den Organisatoren dieser Wanderung, ganz besonders Toni.
Gehzeit: ca. 3 St.


7) Die, 20.05.14: Freiwilligenausflug des Wohn- und Pflegeheimes
Einen schönen Nachmittag verbrachten die Freiwilligen des Wohn- und Pflegeheimes "Mittleres Pustertal" am Dienstag, den 20. Mai 2014.
Auf der Einladung stand zu lesen: "Menschen zu finden, die mit uns fühlen und empfinden, ist wohl das schönste Glück auf Erden - Carl Spitteler".
Wir trafen uns in Oberolang bei der "Lipper Säge", wo uns Forstinspektor Günther P. allerhand Interessantes und Wissenswertes über das damalige Sägehandwerk erzählte.

An der Schautafel stand zu lesen: "Über Jahrhunderte ging das Sägeblatt auf und ab, der Bach bestimmte den Rythmus, die Geschwindigkeit war sichtbar. Über viele Generationen war es das Wasser das die Arbeit der Säger vorantrieb, solange die
Bäche nicht bockten.
Durch 5 Festmeter Holz fraß sich das Venezianergatter der Lipper Säge am Tag, schnell für das einstige Zeitgefühl, schnell genug für den damaligen Bedarf, und der Geschwindigkeit früherer Leben gerade noch angepasst. Und das Jetzt?"

Die Säge wurde von zwei fleißigen Forstarbeitern in Betrieb gesetzt und so konnte sich Jeder ein Bild machen, wie damals dieses Handwerk ausgeübt wurde. Die Arbeit in der Säge war nicht so anstrengend wie die Waldarbeit selbst, die sie auch zu verrichten hatten.
Eine Schmiede, die sich zur Zeit im Aufbau befindet und wieder dieselben tüchtigen und handwerklich geschickten Forstarbeiter dies erledigen, wurde uns auch noch gezeigt. Was für dieses Handwerk noch gebraucht bzw. gesucht wird ist ein Amboss.
Die Verantwortlichen der Freiwilligenarbeit bedankten sich beim Forstinspektor und bei den zwei Forstarbeitern für die wirklich interessanten Aus- und Vorführungen und auch beim Besitzer dieser Säge Uwe P., welcher sich auch die Zeit genommen hat, anwesend zu sein. Zwischen ihm und der Gemeinde Olang besteht hier ein Abkommen.
Anschließend an diese Besichtigung waren alle Freiwilligen noch zu einer ausgiebigen Marende auf die Oberegger Alm eingeladen. Beim genütlichen Beisammensein sagten Präsident Geiregger und Direktor Müller allen Freiweilligen noch einmal ein großes Dankeschön. Evi M. wurde für die Organisation dieses Ausfluges herzlichst gedankt.


8) Mi, 21.05.14: Ich durfte mit der Seniorenvereinigung des SBB, Bezirk Pustertal, an der Frühlingsfahrt zur Besichtigung von Castel Beseno teilnehmen.
 
Um 7.30 Uhr bestiegen wir in Olang den Bus und fuhren bis zur Ausfahrt nach Trient Nord, wo wir dann Richtung Besenello unterwegs waren. Dort entstiegen wir dem Bus und gingen zu Fuß zum Castel Beseno.
Es ist dies die größte Festungsanlage des Trentino. Diese Festung war einst Schauplatz bekannter Gefechte, von den Parteienkriegen mit den Veronesern im 12. und 13. Jh. bis hin zur Schlacht von 1487 zwischen Trentinern und Venezianern, den bewaffneten Kämpfen französischer Revolutionöre mit den Österreichern, und den beiden Weltkriegen. 

Im Jahre 1973 übergaben die Grafen Trapp die Festung als
Schenkung an die Autonome Provinz Trient, die sie sorgfältig restaurierte.
Nach der Besichtigung ging die Fahrt zum Caldonazzo-See, wo wir in einem Restaurant unseren Hunger und Durst stillten. Die Bezahlung gestaltete sich etwas langwierig.
Der Caldonazzo-See ist an seiner tiefsten Stelle 47 m tief und ist nach dem Gardasee der zweitgrößte See des Trentino.

Am späten Nachmittag ging die Fahrt an diesem wunderschönen Tag wieder heimwärts.
Ein Dank an dieser Stelle den Organisatoren, besonders Frau Herta P.


9) Sa, 24.05.-So,25.05.14: Mitgliederreise der Raiffeisenkasse

Ich hatte heuer das Glück, bei der Mitgliederreise der Raiffeisenkasse Bruneck ins "STEIRISCHE SALZKAMMERGUT" dabei sein zu dürfen.

Die Abfahrt in Olang am Samstag, 24.05.14 war pünktlich um 6.25 Uhr beim Gasthof "Dolomiten". Die Fahrt ging durch das Pustertal nach Spittal und in Gmünd war der erste Stop auf dieser Reise. Der Obmann der Raiffeisenkasse, Herr Renzler, begrüßte die 72 Teilnehmer im Doppeldeckerbus von Taferner Reisen und Reiseleiter Josef erzählte uns bis dorthin bereits allerhand Wissenswertes. Mit dem umsichtigen und Ruhe ausstrahlenden Chauffeur Robert ist immer fein auf Reisen zu sein.
Auf dem Parkplatz in Gmünd wurde aufgetischt: die Firma Taferner lud zu einem Aperitiv und kleinen Imbiss ein.
 Die kleine Stadt Gmünd am Zusammenfluss der beiden Flüsse Lieser und Malta ist eingebettet in den Nationalpark Hohe Tauern. Gmünd erhielt 1346 das Stadtrecht und ist somit eine der ältesten Städte Österreichs.
Aufgrund der zentralen Lage ist die Stadt ein beliebter Urlaubsort mit ca. 2.600 Einwohnern.

Die Fahrt ging weiter über den Katschberg, Radstadt, Schladming nach Admont am Fuße des Nationalparks Gesäuse. Im dortigen Stiftskeller in Admont war der Mittagstisch schon gedeckt.
Anschließend fand eine Führung durch die einzigartige Bibliothek und die Museumslandschaft statt.
Diese Bibliothek zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern der Steiermark und ist eines der großen Gesamtkunstwerke des Europäischen Spätbarocks. Der prunkvolle Bibliothekssaal beherbergt 70.000 restaurierte Bücher, kostbare Deckenfresken und beeindruckende Skulpturen.
Der Grazer Baumeister Hueber vollendete im Jahre 1776 die Bibliothek mit einer Länge von 70 m, einer Breite von 14 m und einer Höhe von 11 m. Der Raum ist in 3 Teile gegliedert und ist der größte klösterliche Bibliothekssaal der Welt. Als
architektonisches Vorbild diente die Österreichische Nationalbibliothek in Wien.
Was mich noch beeindruckt hat ist das Naturhistorische Museum, welches nach dem verheerenden Stiftsbrand im Jahre 1865 neu errichtet wurde. Es beeinhaltet neben der berühmten Fliegensammlung Exponate der heimischen und exotischen Tierwelt, auch Gesteine und Mineralien, Insekten und Reptilien.
Nicht so meins ist die Gegenwartskunst. Nur ein Portal trennt die
Barockkunst von der Kunst unserer Zeit.
Zum Abschluss wurde auch noch die Stifts- und Pfarrkirche Admont des Benediktinerklosters besichtigt, welche nach dem großen Brand 1865 im neugotischen Stil wieder aufgebaut wurde.

Am späten Nachmittag ging die Fahrt weiter nach Bad Goisern zum Alpenhotel Dachstein, wo wir unsere Zimmer bezogen und das Abendessen einnahmen.
Zur Verdauung wurde noch das Tanzbein geschwungen und wir staunten nicht wenig über die Jodlerkünste der volkstümlichen Sängerin und Wirtin, Frau Lydia.
Das "Blindwatten" war auch gefragt, bevor es zu später Stunde ins Bett ging.
Einige jüngere Teilnehmer ließen sich mit einem Taxi nach Bad Ischl oder sogar bis nach Salzburg bringen; sie sind einfach noch unternehmenslustiger.


Sonntag, 25.05.14: Hallstatt im Salzkammergut

Nach dem Frühstück erfolgte die Fahrt nach Hallstatt, einer Marktgemeinde mit ca. 800 Einwohnern am Hallstätter See.
Zusammen mit dem Dachstein und dem Salzkammergut gehört es zum UNESCO-Welterbe.

Am Ortseingang wurden wir von einer lokalen Reiseleiterin empfangen, die uns allerhand über den Ort selbst und auch über die Salzgewinnung erzählte.
Der Niedergang des Salzwesens zwang damals viele Frauen von Bergknappen auch selbst Arbeit anzunehmen. Mit der Kraxe auf dem Rücken überwanden sie zweimal täglich die fast 500 Höhenmeter bis zum Salzbergwerk und kehrten, schwerbeladen mit Kernsalz, wieder ins Tal zurück. Die Kernbank erinnert heute noch daran.

Auf dem schmalen Uferstreifen zwischen den steil aufragenden Bergen drängen sich die Häuser dicht nebeneinander. Im Wesentlichen besteht der Ort aus einer Straße und dem kleinen Marktplatz.
Die katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt thront auf einem Felsen über den Dächern des Ortes. Sie beherbergt als bedeutendste Sehenswürdigkeit den Hallstätter Marienaltar.
An der Kirche vorbei gelangten wir zum legendären Beinhaus. Dort befinden sich über 600 bemalte Schädel. Mit der Bemalung und Beschriftung wurde die Identität der früheren Familienmitglieder bewahrt. Hallstatt besitzt die größte Schädelsammlung die es je gegeben hat.
Am Ende der Führung trafen wir uns bei der evangelischen Kirche, wo wir um 11.00 Uhr an Bord eines Schiffes gingen und nach einer einstündigen Schifffahrt konnten wir erkennen, wieso der Hallstätter See mit einem Fjord verglichen wird.
Beim Marktplatz angekommen, gingen wir wieder von Bord und genossen das Mittagessen auf der Terrasse des Seehotels "Grüner Baum".
Anschließend bestiegen wir wieder den Bus und die Rückfahrt ging diesmal über Salzburg, Rosenheim mit einem Kurzaufenthalt am Chiemsee, bevor wir über Kufstein und dem Brenner nach Südtirol und ins Pustertal kamen.
Ankunft in Olang um 21.00 Uhr.

Die Rückreise war sehr kurzweilig: ich kann hier nicht alles niederschreiben, was uns der Reiseleiter Josef erzählt hat. Auf jeden Fall war es sehr aufschlussreich und zwischendurch brachte er immer wieder mit einem Witz die Gesellschaft zum Lachen.
Robert brachte uns alle wieder gut nach Hause, wofür ihm hier nochmals gedankt sei.
Eine Teilnehmerin dankte im Namen aller der Raiffeisenkasse Bruneck für dieses tolle Erlebnis, das wir gratis genießen konnten.
Wirklich zwei erlebnisreiche Tage bei schönem Wetter, die wir hier erleben durften.

DANKE NOCHMALS.



10) Sa, 07.06.14: AVS-Wegetag
Zehn Alpenvereinsmitglieder des AVS Olang haben sich bereit erklärt, am Wegetag ihren Beitrag zu leisten. Dieser fand bereits zum dritten Mal in Folge statt.
Thema dieses Wegetages "Mehrfachnutzung von Wegen".
Zehn Alpenvereinsmitglieder des AVS Olang haben sich bereit erklärt, am Wegetag ihren Beitrag zu leisten. Dieser fand bereits zum dritten Mal in Folge statt.

Um  8.00 Uhr traf man sich beim Kongresshaus. Eine Gruppe wurde auf die Lanzwiesenalm transportiert, eine zweite unterhalb die Brunstalm.
Auftrag war, die Wanderwege von Hindernissen zu befreien, Auskehren frei zu machen und Stolpersteine und Holz aus dem Weg zu räumen.
Von der Lanzwiesenalm ging eine Gruppe Richtung "Deutschweg", eine zweite Richtung Angerer Alm und Oberriedl.

Die andere Gruppe ging unterhalb der Brunstalm talwärts bis zum gemeinsamen Treffpunkt "Oberriedl".

Mit Rechen, Hacke und Säge wurde wir ausgerüstet und so startete man von der Höhe talwärts. Bei der Arbeit begegnete man auch Wanderern, die ihre Freizeit sportlich nutzten und uns auch dankten für die Arbeit, die wir verrichteten.
Vielleicht merken es andere Wanderer auch, dass die Wege jetzt barrierefreier sind.
Zu Mittag wurde uns beim Alpinhotel "Keil" ein Nudelgericht serviert, welches der Fremdenverkehrsverband Olang spendiert hat. Wir hatten alle entsprechenden Hunger und das servierte Essen schmeckte gut. Ein Verdauungsschnapsl spendierte noch der Wirt und so gingen wir frohen Mutes, nach getaner freiweilliger Arbeit und schmackhaftem Essen nach Hause.
Ein Lob dem AVS Olang, der sich an dieser südtirolweiten Aktion beteiligt hat.


11) Mi, 11.06.14: Von Salla auf den Brunstriedl. Dort traf ich zwei Olanger Frauen, die von Welsberg kommend ebenfalls auf diesem herrlichen Ort eine Pause einlegten. Ich ging zur Brunstalm, sie talwärts über den "Samstag-Steig".
Eine kleine Verschnaufpause auf Brunst, wo auch eine Person zugegen war, die ebenfalls zur Lanzwiesenalm wollte und so hatte ich einen netten Gesprächspartner. Auf der Lanzwiesenalm wurde etwas gegessen, bevor wir zur Angerer Alm abstiegen, wo wir beim Senner Hans einkehrten und uns ein Bier gönnten. Der Abstieg ins Tal war nicht mehr weit und so verbrachte ich einen herrlichen Tag bei schönstem Wetter.
hm 750 - Gehzeit: 4 1/2 St.



12) Do, 12.06.14: Fahrt mit dem Auto auf die Plätzwiese. Dort
haben David und ich Christian bei Filmaufnahmen mit dem bekannten Filmschauspieler Terrence Hill besucht. Der Titel des Films ist mir noch unbekannt, ich weiß nur, dass dieses Projekt durch die Landesregierung finanziell unterstützt wird.


13) Sa, 14.06.14: Bittgang nach Enneberg
Start um 6.30 Uhr bei der Kirche in Geiselsberg.
10.00 Uhr hl. Messe in der Wahlfahrtskirche 
Enneberg. Dort wiederum Start um 12.00 Uhr nach Hof und zurück zum Ausgangspunkt.
ca. 150 Teilnehmer - reine Gehzeit: 5 1/2 St.


14) Mo, 16.06. - Mo, 23.06.14: Kreuzfahrt mit MSC Sinfonia im westlichen Mittelmeer
 http://sigimapaul.blogspot.it/


15) Mi, 25.06.14: Mit Zug und Bus bis nach St. Peter/Ahrntal. Auf dem Weg Nr. 12 "Sunnsatweg" bis nach St. Jakob. Über die Kofelhöfe ins Keilbachtal und weiter bis zur Bizathütte auf 1.430 gelegen. Leider war Ruhetag am Mittwoch und so sind wir weitergewandert zum Platterhof, wo wir uns das Mittagessen schmecken ließen. Abstieg nach St. Johann; mit dem Bus bis Bruneck und mit dem Zug nach Hause (Berta u. Peter, Zilli u. Paul, Gisela).
hm 600 - Gehzeit: 4 1/2 St. 


16) Do, 26.06.14: Von der Riedler Mühle auf Weg Nr. 20 "Somstasteig" auf die Brunstalm und auf dem Retourweg zuerst über den Knollsteig und dann über den Fahrweg zurück zur Mühle (Zilli).
750 hm - 3 St.


17) Sa, 28.06.14: Von Bad Bergfall auf die Lanzwiesenalm. Abstieg über Angerer Alm und Riedl (Zilli).
hm 500 - 2 St.



18) Die, 01.07.14 + Sa, 02.08.14: Mit dem Zug bis Niederdorf. Aufstieg zur Putzalm. Ein Karter unter Freunden durfte nicht fehlen. Abstieg bei Dämmerung (Christian, Goerg, Herbert, Othmar).
je 600 hm - je 2 St. Gehzeit
 

19) Sa, 12.07.14: Von Bad Bergfall über die Lapedurscharte zu den Hochalmhütten. Dort kurze Mittagspause, dann Abstieg zum Pragser Wildsee. Mit dem Bus bis nach Niederdorf, wo wir die Siegerehrung des "20. Dolomiti Superbike" verfolgten.
Mit Hansjörg, einem Teilnehmer des Superbikerrennens, durften wir bis Olang mitfahren (Zilli).
hm 850 - 3 3/4 St.


20) Sa, 19.07.14: DURNBRUNNFEST
(Scharfsinnige Nachbetrachtung!)

Das 18. Durnbrunn-Straßenfest wurde an diesem Samstag ab 17.00 Uhr gefeiert. 
Die Hauptorganisatoren Brunner & Brunner (gemeint ist nicht die bekannte Musikgruppe, sondern die Brüder Erwin und Roman) luden zu diesem Fest in die Durnbrunn-Arena, unter dem Motto "Lustige Brille" alle Bewohner dieser Zone herzlich ein.
Für Speise und Trank war bestens gesorgt und für das Salatbuffet und den Nachtisch waren die Teilnehmer selber verantwortlich und sie zeigten sich alle großzügig.
In der Einladung stand außerdem zu lesen:
"Wo Menschen zusammen sind in Freude und Freundschaft, ist das gemeinsame Essen und Trinken, und mag es noch so einfach sein, immer ein Fest".
Ein passender Leitspruch, sind doch der Großteil der Einwohner dieser Zone der Einladung gefolgt. Das Fest fand auf dem Parkplatz der zum Festplatz umfunktioniert und wo auch für diesen Anlass ein Zelt von Mirko aufgestellt wurde, das zuerst Schutz gegen die Sonne bot und später sogar schalldämpfend wirkte.
Das Essen wurde von den "Grillini" Arthur, Mirko und der Brunnerischen Familie vorzüglich zubereitet, während die Kinder dieser Zone Tänze, Zauberkünste, Showeinlagen und Spiele vortrugen. Sofia erfreute uns noch mit ihrem Spiel auf der Zieharmonika. Hier muß noch erwähnt werden, dass ziemlich viele Kinder diese Zone beleben und es müßte eigentlich erhoben werden, wieviel Nachwuchs der "Durnbrunn" noch verträgt!
Sollte der Andrang von Aussen in den nächsten Jahren noch zunehmen, so wären wir gezwungen, einen Ansässigkeitsausweis dieses Dorfteiles zu verlangen!
Nun zum Thema "Lustige Brille": es gab eine Prämierung für die schönste Brille. Bei den Kindern gewann Alex und bei den Erwachsenen Egon mit seiner originellen Weidmannsbrille. In unserer Zone sieht man gar einige Geweihe hängen, aber bis heute kenne ich noch keinen Jäger!
Fischer und andere Lügner hingegen sind offiziell bekannt!
Ein Schätzspiel erheiterte auch die Gesellschaft, hatte Peter doch die genaue Anzahl der Gummibärchen in einem Glasbehälter erraten: 172. Man hat gemunkelt, dass er ein Liebhaber dieser Süssspeise und in diese Bärchen ganz verliebt ist!
Bei einem Würfelspiel konnte man eine Ladung Holz der Firma
Nordpan gewinnen. Liesl hätte beinahe 2 x 3 m3 gewonnen, wenn sie Karl nicht ermuntert hätte weiterzuspielen! So hat gerechterweise Zilli gewonnen, die bei 120 gewürfelten Punkten auch noch immer weitermachen wollte, bis natürlich der 1er kam und daher alles verlor! Bei einem der nächsten Versuche klappte es besser,. hatte sie doch noch rechtzeitig aufgehört, das Glück zu strapazieren!
Die Fußballweltmeisterschaft war natürlich auch noch ein Thema, aber die Mehrheit der Anwesenden war natürlich der Meinung, dass Deutschland zu Recht gewonnen hat. Wir haben auch festgestellt, dass der Großteil Deutschlandfans sind, weil auch nach dem Finale niemand sich aufgeregt hat, dass ein Auto hupend durch die Zone gefahren ist!
Zum Abschluss wurde auch noch ein Schnapsl gereicht, aber der Spender/die Spenderin darf wegen der Schwarzbrennerei nicht genannt werden!!! Dies nur zum Spass!
Wann dann das Fest zu Ende ging, konnte nicht mehr eruiert werden; es ging aber sehr gepflegt zu, daher haben auch keine Nachbarn protestiert.
Den Aufräumdienst am nächsten Tag übernahm gütigerweise das abgestellte Personal der Kongresshausverwaltung! (Wally)
Zum Schluss wurde noch den Organisatoren vom selbsternannten Bürgermeister-Stellvertreter(!) ein herzlicher Dank ausgesprochen.
Was noch lobenswert zu erwähnen ist, dass anlässlich dieses jährlichen Durnbrunnfestes immer eine Spende für wohltätige Zwecke gemacht wird.
N.B.: die mit Rufezeichen versehenen Sätze sind als Spassfaktor zu verstehen.




21) Sa, 26.07.14: Mit dem Zug bis Toblach. Weiterfahrt mit dem Bus bis ins "Gemärk". Auf markiertem Steig Nr. 18 durch das Knappenfußtal auf die Kassler Wiesen und zur Stolla Alm. Dort Einkehr zum Mittagessen. Nachdem es zu regnen angefangen hatte, verweilten wir dort etwas länger und gingen dann nach Brückele, von wo wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln wieder nach Olang zurückkehrten (Zilli).
hm 400 -  Gehzeit: 2 1/4 St.


22) Do, 14.08.14: Von Misurina (Parkplatz) auf die Fonda-Savio-Hütte; Einkehr und Stärkung. Abstieg zur Furc. Rinbianco und auf Steig Nr. 119 zurück zum Auto (Zilli).
hm 550 - Gehzeit: 2 3/4 St.



23) Sa, 23.08.14: Von Prags/Brückele über Steig Nr. 4 auf die Rossalm. Von dort im Regen auf Steig Nr. 3 zur Stolla Alm und weiter zur Plätzwiese (Mittagessen). Nachdem der Regen nicht aufgehört hat, bin ich mit dem Bus nach Brückele gefahren.
hm 850 - Gehzeit: 3 1/2 St.


24) Do, 28.08.14: Mit dem Zug bis Bruneck und weiter mit dem Bus bis Pordoijoch. Dort Start um 10.00 Uhr zum Rif. Fredarola und auf dem Bindelweg über Rif. Viel del Pan zur Porta Vescovo über markiertem Steig Nr. 601. Nach einer kurzen Rast Rückkehr auf Steig Nr. 680 zum Pordoijoch.
Hinmarsch südseitig, Rückmarsch nordseitig bei herrlichem Wetter und angenehmen Temperaturen zum Wandern.
hm 550 - Gehzeit: 3 1/2 St.


25) So, 31.08.14: MÄNNERCHORAUSFLUG
Wir starteten um 7.30 Uhr in Olang unseren fast jährlichen Männerchorausflug.
Ziel war Neustift. 
Wir umrahmten in der schönen Barockkirche die Hl. Messe um 9.00 Uhr.
Im Altarraum nahmen wir Aufstellung und sangen uns kurz ein.
Die Hl. Messe zelebrierte Dekan Karl und Chorleiter Walter hat sich für folgende Messe und Lieder entschieden: "Alpenländische Messe von L. Maierhofer; Hallelujagesang - Lob- und Danklied; Vater ich
möchte Dir danken von Eger/Hermann; Dir Herr von J. Marty und den Hymnus Jauchzet, jauchzet dem Herrn von Fr. Silcher."
Für die schöne Umrahmung erhielten wir von allen Seiten Lob. Auch wir waren begeistert von dem schönen Klang in der Stiftskirche, die zur Basilika minor im Jahre 1956 erhoben wurde.

Abt Georg, ein Olanger Mitbürger, hatte sich bereit erklärt, obwohl sonntags sonst keine Besichtigungen stattfinden, uns durch die Kirche und das Kloster zu führen.
An die Stiftskirche schließt sich der Kreuzgang mit seinem gotischen Gewölbe und Fresken verschiedener Künstler an.
In der Pinakothek hat uns Abt Georg eine Reihe von gotischen Tafelbildern und Altäre von Friedrich Bacher und seiner Schule, wertvolle Handschriften und andere liturgische Kostbarkeiten gezeigt und dazu allerhand Wissenswertes erzählt. Auch zwei Tafelbilder aus der Kirche in Mitterolang sind dort ausgestellt.
Ein Juwel stellt schließlich die Stiftsbibliothek mit ca. 92.000 Bänden und ihrem großen Saal im Rokokostil dar.
An dieser Stelle sei Abt Georg nochmals herzlichst gedankt für seine aufschlussreichen und interessanten Ausführungen.

Für den Gesang wurde uns beim "Brückenwirt" ein Aperitiv spendiert.
Gleich anschließend ging es "Zum Alten Moar", wo unser
Sangeskollege Franz das Mittagessen bereits bestellt hatte.
Ein köstliches Gericht wurde uns im Garten unter den Lauben serviert und alle lobten das vorzügliche Essen.
Auch einige Lieder wurden zum Besten gegeben bevor wir zum angrenzenden Bauernhof gingen und der Schwester vom Franz, Frau Thresl, auch mit unserem Gesang in ihrer schönen Stube erfreuten. Sie hat uns gütigerweise die Getränke bezahlt und das waren nicht wenige. Dafür nochmals ein herzlicher Dank.

Am späten Nachmittag hatte es dann angefangen zu regnen, wie in diesem Sommer üblich, und wir machten uns langsam auf zur Heimfahrt. Auf dem Rückweg wurde noch im Cafè Treyen ein Zwischenstopp eingelegt und auch dort wurde uns für den Gesang noch eine Runde spendiert.
Am Abend trafen wir alle wohlbehalten in Olang ein.

Ein schöner, geselliger und unterhaltsamer Ausflug ging somit zu Ende und für die ganze Organisation sei hier noch unserem Obmann Arthur gedankt. Schriftführer Hermann ermöglichte die Führung im Kloster durch Abt Georg und verdient sich dafür auch einen Dank.


 26) So, 21.09.14: PFARRCHOR - AUSFLUG
Bericht verfasst von Notburga Hainz

Das Ziel unseres diesjährigen Chorausfluges war das schöne Gadertal. Am Morgen des 21. September machten wir uns mit einem Kleinbus auf den Weg nach Wengen. Dort durften wir den Gottesdienst mitgestalten.
Wir waren beeindruckt von der schönen Kirche, von den vielen Messbesuchern und den schönen ladinischen Gesängen. Nach dem Gottesdienst hielten wir uns zu einem kurzen Ratscherle auf
und besuchten das Grab von Pfarrer Heinrich Videsott.
Der Nebel hatte sich inzwischen aufgelöst und bei bestem Wetter fuhren wir weiter nach St. Kassian. Von dort ging's mit der Gondel hinauf zum Piz Sorega. Wir genossen die Sonne und den wunderbaren Ausblick auf die umliegende Bergwelt.
Nach einer gemütlichen Wanderung erreichten wir die Bioch-Hütte, wo unser Obmann Karl den Mittagstisch reserviert hatte. Das Essen war gut, die Wirtsleute sehr sympathisch und nach einem Schnapsl stand der guten Stimmung nichts mehr im Wege.
Auf dem Rückweg machten wir bei einer Almhütte halt, welche die Besitzer zu einem tollen Wochenendhäuschen ausgebaut haben. Dort wurden wir eingeladen etwas zu trinken und gemeinsam zu singen.
Einige von uns fuhren wieder mit der Gondel nach St. Kassian zurück, die meisten gingen aber zu Fuß um den schönen Tag noch auszunutzen.
Gemeinsam fuhren wir dann wieder nach Hause und gegen Abend
kamen wir zufrieden und voller neuer Eindrücke daheim an.

Um des Gonze kurz zommzifossn:
"Es wor a schiando Tog und man muaß dem Obmonn lossn,
er hot a wunderschians Ziel ausgsuacht,
a schiana Kirch und a schiana Olmhitt gebuacht.
Mir hobn mitnondo gsungen und gilocht
und ins an gimiatlichn Tog gimocht.
Mir hobn guat gessn, a jedo sell wos er hot giwellt,
die Martha hot sogor an Essigschnops bistellt.
Und donoch hobmo af anondodo Hitt no awian gsungen,
es Solo von David mit a berühmto Altistin isch bsundos guat gilungen,
und zilescht seimo afn Liegestuhl gilegn, weil awian roschtn gheart jo a dozua,
obo wegn die Sigima-Mando hot man net amol sem a Ruah.
Kurzum, es wor schian und luschtig und fein,
es kannt grod bolamol do nächschte Ausflug sein!"


27) So, 28.09.14: Um die Mittagszeit vom Mudlerhof auf die Brunnerwiesen-Alm und auf Steig Nr. 5 zur Alm Hochraut. Dort genossen wir das Mittagessen und gingen dann wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück. Ein Abstecher zum "Keila Kirschta" durfte nicht fehlen (Zilli).


28) Die, 30.09.14: Ausflug
Auch heuer durfte ich wieder mit Peter K., Pfarrer Philipp und seinem Bruder Peter einen Ausflug machen. Wir starteten um 7.00 Uhr in Olang und fuhren über das Pustertal zum Brenner und weiter nach Innsbruck. Über die Bundesstraße ging es dann nach Hall und Absam, wo wir in die Wallfahrtskirche einkehrten. Sie wurde zur Basilica minor im Jahr 2000 erhoben. Absam ist eine Gemeinde in Tirol mit 6.800 Einwohnern.
Wir fuhren weiter über Thaur, Volders, Wattens, Schwaz und Rotholz bei Jenbach und bogen dort ins Zillertal ab. Über Fügen, Kaltenbach, Stumm erreichten wir Zell am Ziller, wo wir die erste Trinkpause einlegten.
Über Gerlos, Gerlospass (1.630 m), Kriml (kurzer Stop und Besichtigung der Krimler Wasserfälle), Wald im Pinzgau, Neunkirchen am Großvenediger und Bamberg errichten wir endlich unser Mittagsziel Mittersill. Peter P. ließ es sich nicht nehmen, uns das Mittagessen zu bezahlen. Danke dafür.
Auf der 36 km langen Panoramastraße des Felbertauern und durch den 5 km langen Felbertauerntunnel gelangten wir nach Matrei i.O. und bei Huben bogen wir in das Defreggental ab.

Auf der Staller Alm machten wir noch einen Zwischenstop und Pfarrer Philipp spendierte uns noch eine ausgiebige Marende. Auch dafür ein herzlicher Dank.
Unser guter Chauffeur Peter brachte uns gegen 18.00 Uhr, nach 375 gefahrenen Kilometern, wohlbehalten wieder nach Olang. Wir Mitfahrer sagen "Vergelt's Gott".


 29) Sa, 11.10.14:  Von Oberwielenbach über die Oberwolfsgrube  (Steig Nr. 3) und Hühnerspiel auf den Schönbichl (2.452 m). Rückweg über den Anstiegsweg (Zilli).
hm 900 - Gehzeit: 4 St.


30) Do, 16.10.14: Mit dem Zug nach Mühlbach und von dort mit dem Bus auf den Parkplatz der Rodenecker Alm.
Von dort startete ich zu Fuß zur Roner- und Rastnerhütte (1.931 m).
Zwischen diesen beiden Hütten steht die wunderschöne Kapelle "Pianer Kreuz", wo ich kurz einkehrte.
Nach dem Mittagessen ging es abwärts nach Ehrenburg. Der Zug brachte mich wieder nach Olang.
Gehzeit: 3 1/2 St.


31) Sa, 18.10.14: Von Ellen über die Walder Alm zum Astjoch (2.194 m). Zur Kreuzwiesenhütte zum Mittagessen und auf dem Rückweg über die Kaserhütten und den Forstweg zurück zum Ausgangspunkt (Zilli).
hm 850 - Gehzeit: 3 1/2 St.


32) Mi, 29.10.14: Mit dem Zug nach Bozen. Weiterfahrt mit dem Bus nach Neumarkt. Dort beginnt unsere gemütliche Wanderweg und Berta führte uns über Mazon, Pinzon nach Montan, wo wir die Mittagspause einlegten. Danach ging es abwärts Richtung Castel Feder und Auer, wo wir noch in Schwarzenbach halt
machten. Bruno hat uns dann gütigerweise mit seinem Auto zum Bahnhof geführt und mit dem Zug ging es dann heimwärts (Agnes u. Herbert, Berta, Gisela, Paul).
Gehzeit: 2 1/2 St.


Fr, 31.10.2014: Start war um 5.30 Uhr in Olang. Mit einem kurzen Zwischenstopp erreichten wir um 8.00 Uhr Burgeis. Von dort fuhren wir mit dem Bus auf den Reschenpass.
Wir, das sind: Franz, Meinhard, Peter, Paul

Bei herrlichem, aber etwas windigem Wetter begann unsere Wanderung um 8.45 Uhr. Erstes Ziel war der Etschursprung am Reschen. Nur 10 Gehminuten oberhalb Reschen ist die Quelle der Etsch anzutreffen.

Die Etsch ist mit ihren 415 km der zweitlängste Fluss Italiens, durchfließt zuerst den Reschen- und Haidersee, passiert den Vinschgau, Meran und Bozen, über das Überetsch gelangt sie in das Südtiroler Unterland und verlässt Südtirol durch die Salurner Klause. In der Provinz Rovigo mündet sie in das Adriatische Meer und begrenzt das Po-Delta nach Norden.


Vom Reschen ging es dann dem Reschensee entlang nach Graun. Graun ist eine Gemeinde im Vinschgau mit ca. 2.400 Einwohnern und flächenmäßig die drittgrößte Südtirols.
Die Reste von Alt-Graun befinden sich heute auf dem Grund des Reschensees, eines Stausees, der 1950 für die Stromgewinnung entstand. Bis auf den denkmalgeschützten Kirchturm sind alle Gebäude unter Wasser, das Dorf wurde am östlichen Talrand neu erbaut und die Bevölkerung zwangsumgesiedelt. Der Kirchturm von St. Katharina, der heute aus dem See ragt, ist das einzige, was heute noch von Alt-Graun erhalten geblieben ist (entnommen aus einer Beschreibung von Graun).


Am Seeufer ging es entlang bis nach St. Valentin auf der Haide, wo wir am Haidersee eine kurze Mittagspause einlegten. Das Dorf liegt zwischen Reschen- und Haidersee am Schuttkegel der Malser Haide. An der rechten Uferseite ging es weiter Richtung Burgeis, vorbei am Bergsee und dem Sonnensteig entlang zum Kloster Marienberg.

Das Kloster aus der Mitte des 12. Jahrhundert liegt auf 1.340 m und ist somit die höchstgelegene Benediktinerabtei Europas, eine Stiftung der Edlen von Tarasp. Hier leben seit über 800 Jahren Mönche nach der Regel des Hl. Benedikt.
Die Krypta war leider nicht zugänglich. Sie ist ein einzigartiges Denkmal romanischer Kunst. Sehenswert ist natürlich auch die Kirche St. Stephan und das Museum Marienberg.

Vorbei an der Fürstenburg gelangten wir nach Burgeis. Die Fürstenburg kann auf eine mehr als siebenhundertjährigen Geschichte zurückblicken. Über 500 Jahre diente sie als Verwaltungszentrum der Bischöfe von Chur in Tirol. Seit 1952 ist sie Sitz der Landwirtschaftlichen Schule.

In Burgeis kehrten wir bei der uns wohlbekannten Familie Moriggl ein und die Chefin des Hauses ließ es sich nicht nehmen, uns einen guten Tropfen Wein und eine zünftige Marende aufzutischen. Hier nochmals einen herzlichen Dank dafür.

Von Burgeis ging es wieder heimwärts mit dem Auto und um 20.00 Uhr erreichten wir unser Heimatdorf.
Reine Gehzeit: 5 1/2 St.  



33) So, 09.11.14: Törggelewanderung des AVS Olang
Der AVS Olang hat zur Törggelewanderung eingeladen und 40 Mitglieder fuhren mit dem Bus von "Taferner Reisen" mit.
Am Lenkrad saß Georg, ein umsichtiger und guter Fahrer.
Rainer war für die Organisation verantwortlich, Ambros unser Wanderführer. Danke nochmals euch beiden.

Um 8.30 Uhr war Abfahrt vom Parkplatz in der Krempe und über das Puster- und Eisacktal ging es nach Völser Aicha, einer Neustifter Pfarrei.
Dort begann die Wanderung und nach einem kurzen Anstieg gelangten wir zum Schnaggenkreuz. Ambros erzählte uns dazu folgende Geschichte: "An der Stelle des Sumpfgebietes beim Kreuz soll einmal ein Moarhof gestanden haben. Die Hofleute aber waren gottlos, sie tranken und tanzten durch die Nächte und pfiffen auf Gott und die Kirche. Da geschah nachts das Unheil: der Hof begann im Moor zu versinken. Als die Nachbarn am Morgen vorbeigingen, sah man nur noch einige Dachschindeln und einen Strohhut auf dem Wasser schwimmen. Und so nannte man den Ort "Moar versink".

Leider blieb uns der Ausblick zum Schlern versagt, weil der Nebel dies verhinderte. Wir machten dort eine kurze Essens- und Trinkpause und gingen dann weiter nach Völs am Schlern, mitten durch Wiesen bei herbstlicher Stimmung.
In Völs am Schlern, ebenfalls eine Neustifter Pfarrei, kehrten wir in der Kirche "Maria Himmelfahrt" ein, sangen ein Lied und nach einem kurzen Frühschoppen ging es wieder zum Bus, der uns in die Nähe des Buschenschankes "Stangler Hof" chauffierte.


Wir lagen nicht falsch in der Annahme, dass der Stadel vor nicht allzu langer Zeit zu einem Buschenschank umfunktioniert wurde und wir in einem geräumigen Saal unseren Nachmittag, bei selbstgewählter Vorspeise und vorbestellter Hauptspeise (Schlachtplatte), verbrachten. Der Nachtisch wurde in zwei Gängen serviert und die obligaten "Keschtn" wurden auch noch reichlich aufgetischt. Alles in allem waren wir mit dem Gebotenen zufrieden. Der Wein der näheren Umgebung passte zu den gebotenen Speisen.

Am späteren Nachmittag hatten wir noch das Glück, vom Buschenschank aus die Santnerspitze bei Sonnenuntergang zu erblicken.

Bei angebrochener Dunkelheit gingen wir zu unserem Bus und damit wir nicht verschlafen in Olang ankamen, wurden ab der Mühlbacher Klause gar einige Lieder angestimmt.

Ankunft in Olang um 19.00 Uhr.

Eine wirklich nette Törggelewanderung bei guter Stimmung, auch wenn das Wetter nicht sehr einladend war.
Gehzeit: 2 St.


34) Mi, 19.11.14: Winterwanderung im Pragser Tal
Mit dem Auto zum Pragser Wildsee. Zu Fuß über Schnee zur Gründwaldalm, über das Gründwaldtal zur Jagdhütte und links abbiegend in das Lärchental. Herrliche Winterlandschaft.
Zurück über den Aufstiegsweg.
hm 500 - Gehzeit: 4 St.


35) Sa, 22.11.14: Mit dem Auto nach Neustift. Wanderung über Weg Nr. 3 nach Elvas und Einkehr beim "Guggerhof" in Kranebitt (Törggeleessen), wo wir Gisela und Herbert mit 2 Enkelkindern zufällig trafen. Weiterwanderung nach Brixen und mit dem Bus zurück nach Neustift (Zilli).
1 1/2 St.

36) Sa, 06.12.14: Zu Fuß von zuhause nach Neunhäusern, Oberrauth, Redensberg zum Niedristhof. Dort Mittagessen und Abstieg nach Percha. Mit dem Bus zurück nach Olang (Tonl).
3 St.


37) Mi, 10.12.14: Nachdem noch kein Schnee liegt sind wir von zuhause nach Niederrasen gegangen und zum Mudlerhof aufgestiegen. Abstieg nach Taisten und Welsberg und mit dem Zug nach Olang zurück (Tonl)
hm 500 - Gehzeit 3 1/2 St.


38) Die, 23.12.14: Von Brückele über Stolla Alm zur Plätzwiese und retour auf dem Rodelweg, wiederum zu Fuß.
hm 500 - Gehzeit 2 1/2 St.


Bei den heurigen Wanderungen haben ich 29.000 Höhenmeter gemacht ("Korsika" und "Durch die Dolomiten" mit einbezogen).
Zählt man alle Wanderungen und Bergtouren zusammen, bin ich 205 Stunden (reine Gehzeit) unterwegs gewesen.