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Donnerstag, 2. Mai 2024

Der besondere Chorausflug nach WIEN

 Der Ausschuss des Pfarrchores Olang organisiert einen Chorausflug nach WIEN in der Zeit vom 25.04.-27.04.24. Dazu laden sie auch die Ehrenmitglieder ein, herzlichen Dank dafür. Insgesamt melden sich 24 Chorsängerinnen und Sänger zu diesem einmaligen Ausflug an.

Donnerstag, 25. April 2024
Um 6.00 Uhr ist die Abfahrt in Olang mit Privatautos angesagt. In Vierschach steigen dann alle um 6.50 Uhr in den Zug ein und nach einem Umstieg in Lienz geht die Bahnfahrt über Spittal, Klagenfurt und Graz direkt nach WIEN, wo vorher noch ein kurzer Abschnitt, aus technischen Gründen, mit einem Schienenersatzdienst zu bewältigen ist. Nach ca. 7 Stunden Fahrtzeit erreichen wir, wie vorgesehen, gegen 14.00 Uhr Wien.
 
Nach dem Check-in im Hotelkette "B & B" am Wiener Hauptbahnhof treffen wir uns zum gemeinsamen Abmarsch zum Schloss Belvedere, wo ein einstündiger Rundgang in den weltberühmten Gärten geplant ist. Diese bilden eine harmonische Einheit mit den Schlössern (Unteres und Oberes Belvedere), ernannt von der UNESCO zum Weltkulturerbe. Heute präsentiert sich der Garten als eines der bedeutenden historischen Gartenkunstwerke Europas in französischem Stil. Er erstreckt sich über drei große Terrassen. 

Mit der S18 fahren wir nun zum Restaurant "Hagenthaler" in der Wallgasse zum bereits reservierten Saal zum Abendessen.
 
Danach ist es zu Fuß nicht mehr weit zum Raimund-Theater, wo das "Phantom der Oper", ein Musical in zwei Aktenvon von Sir Andrew Lloyd Webber, uraufgeführt im Jahre 1986. Mit Inszenierungen in 41 Ländern und mehr als 160 Millionen Besuchern gilt es als das erfolgreichste Musical aller Zeiten. 
 
Im Frühjahr 2024 kommt dieses Musical wieder nach Wien und ist nun ab März im Raimund-Theater (Ticket zum Preis von € 39) und somit erstmals auch im deutschsprachigen Raum zu sehen. Der Musical-Welthit erzählt die spannende und geheimnisvolle Geschichte des Phantoms, das in den unheimlichen Katakomben der Pariser Oper lebt, und von seiner großen Liebe zu der jungen Sängerin Christine Daaè.
Die Inszenierung beeindruckt mit vielen atemberaubenden Spezialeffekten und herrlichen Bühnenbildern. Von dem Musical sind wir alle sehr begeistert und kehren frohen Mutes, wieder mit der S18, zu unserem Hotel gegen 23.00 Uhr zurück.
 

 

Freitag, 26. April 2024
Um 9.00 Uhr, kurz nach dem Frühstück, bei herrlichem Wetter, gehen wir zum Hauptbahnhof und fahren mit der U1 Richtung Stephansplatz, das Zentrum in der Altstadt Wien.
 
Dort besichtigen wir den Stephansdom, das Wahrzeichen Wiens. Das Bauwerk ist 109 m lang und 72 m  breit und ist eines der wichtigsten gotischen Bauwerke in Österreich. Begonnen wird mit dem Bau bereits im 12. Jahrhundert.  Insgesamt besitzt der Stephansdom vier Türme. Mit 136 m ist der Südturm der höchste, der Nordturm ist nicht fertiggestellt und ist nur 68 m hoch. 
Einige unserer Chormitglieder besteigen den Südturm mit seinen 343 Stufen bis zur Türmerstube und haben dort oben eine herrliche Aussicht. Insgesamt 13 Glocken hängen hier, die bekannteste davon, di Pummerin, befindet sich allerdings im Nordturm.
Der Kirchenraum des Stephansdom ist dreischiffig. Das Hauptschiff ist wie üblich auf den Hauptaltar ausgerichtet, das linke Seitenschiff hat ein Marienprogramm, das rechte Seitenschiff ist den Aposteln gewidmet. Der Hochaltar des Doms ist ein frühbarockes Meisterwerk aus Marmor und Stein. Das auf Zinnplatten erstellte Altarbild zeigt die Steinigung des Heiligen Stephan. An den Pfeilern und an den Seitenschiffen befinden sich zahlreiche andere Altäre. 
Ein weiteres Meisterwerk der Spätgotik ist die Kanzel aus Kalksandstein.

Nach diesen Eindrücken vom Stephansplatz und Stephansdom geht es weiter zum "Haus der Musik" in der Seilerstätte, von unserem Chorleiter Walter bestens empfohlen.
Das Haus der Musik ist mehr als ein Museum, es ist ein Ort der lebendigen Auseinandersetzung mit viel Tradition. Über 3 Millionen Besucher/innen aus aller Welt können seit der Eröffnung im Jahr 2.000 die Musik in ihrer Vielfalt entdecken und erleben. Man kann hier auch selbst innovativ tätig werden: spielerisch einen Walzer würfeln oder das weltberühmte Orchester der Wiener Philharmoniker virtuell dirigieren. 
 
Im dritten Stockwerk dieses Hauses ist jedem der bekannten Komponisten Joseph Haydn, Wolfgang A. Mozart, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Johann Strauss und Gustav Mahler ein eigenes Zimmer gewidmet. 
Vom Großen Beethoven bleibt mir in Erinnerung, dass er sich als Meister der Symphonien einen Namen macht und er im jungen Alter von 47 Jahren sein Gehör verliert und völlig taub wird. Das hat rund 20 Jahre gedauert. Dies ist in einer Videoaufarbeitung bildlich und auch gehörmäßig gut dargestellt und ist mir sehr zu Herzen gegangen. Als er schon völlig taub ist, schreibt er mit 53 Jahren, drei Jahre vor seinem Tod, die Neunte Symphonie.
Er lebte von 1770 - 1827, war ein Genie und besitzt das absolute Gehör.

Im Raum von Gustav Mahler kann man in Erfahrung bringen, dass er nicht nur leidenschaftlicher Komponist, sondern auch Dirigent und Direktor der Wiener Hof-Oper ist. Mit 10 Jahren gibt er sein erstes Klavierkonzert, mit 15 studiert er Komposition am Konservatorium. Er scheibt zehn Symphonien und einige Liederzyklen. Im Sommer zieht er sich in verschiedene Komponierhäuschen zurück, so auch im Jahre 1908 in Toblach. 
Mahler lebt von 1860 - 1911.

Nach dem wirklich sehenswerten "Haus der Musik" geht es zum Mittagessen in ein nahegelegenes Restaurant und anschließend zum Konzert der Wiener Sängerknaben in den Konzertsaal "MuTh" in Wien-Leopoldstadt im 2. Bezirk, mit Beginn um 17.00 Uhr.
Eröffnet wird dieser Konzert- und Mehrzwecksaal im Jahre 2012. Der Raum hat 400 Sitzplätze und soll vor allem der Förderung junger Talente dienen. 
So kennt und liebt man sie auf der ganzen Welt: 23 Jungs des Brucknerchores aus 10 verschiedenen Ländern in Matrosenanzug und ihr Kapellmeister Manolo Cagnin aus Italien zeigen, dass Musik die internationale Sprache der Gefühle ist. 
Sie geben heute ein Konzert im oben erwähnten Konzertsaal. Die Eintrittskarten (€ 56) besorgt bereits unser Chorleiter Walter und wir dürfen bei diesem einzigartigen Konzert dabei sein. Ein wirklicher Ohrenschmaus, diesen Sängern im Alter zwischen 10 - 14 Jahren unter dem temperamentvollen Kapellmeister, zuhören zu dürfen.
 
Die Wiener Sängerknaben gibt es bereits seit 525 Jahren. Momentan treten sie in 4 Einzelchöre auf: Mozart-, Schubert-, Haydn- und den bereits erwähnten Brucknerchor. Heuer sind diese Chöre bei 100 Aufführungen in verschiedenen Ländern aufgetreten.
Jeder dieser 4 Chöre studiert sein Repertoire unabhängig von den anderen ein.
 
Wir sind alle vollauf begeistert von der Darbietung dieser Knaben im vollbesetzten Saal und der verdiente und langanhaltende Applaus ist Zeugnis von der hervorragenden Singqualität. Diese abwechslungsreiche eineinhalbstündige Darbietung der deutsch und italienischen Lieder werden zum Großteil auswendig gesungen und mit einer Sicherheit und einmaligen Klangfarbe und Harmonie vorgetragen.
 
4 Kulturbeflissene sind nach dem Konzert der Wiener Sängerknaben schnell noch zu einer ganz anderen Aufführung hingefahren, ich weiß aber nicht wo, ich weiß nur zum Pop-Rap-Song "Rock Me Amadeus" des österreichischen Musikers Falco. Über die Aufführung kann ich nicht berichten, es gibt leider nur 4 Restkarten.


Ich besitze hier nur dieses einzige Foto, im Innenraum ist fotografieren verboten.

Von dort fahren wir wieder mit der U1 mit der Jugend des Chores, in den Abendstunden, zum Wiener Prater. Einige unterhalten sich gut und fahren mit verschiedenen Achterbahnen.
Der Prater ist eine bedeutende Sehenswürdigkeit Wiens und gleichzeitig auch Naherholungsgebiet.
 
Nun geht es zurück zum Hauptbahnhof und auf dem Rückweg zum Hotel "B & B" wird noch im Restaurant "Vapiano" zu einem kurzen Imbiss eingekehrt.
 

Samstag, 27. April 2024
Auf unserer Programmunterlage steht zu lesen: Vormittag zur freien Verfügung.
Nach dem Frühstück um 7.30 Uhr geht der Großteil der Chormitglieder zum Hauptbahnhof und fährt mit der U1 bis zum Karlsplatz. 
Vor der Karlskirche machen wir noch ein Gruppenfoto, wollen anschließend in die Kirche, aber der Einlass dort ist uns zu teuer. 
Die Wiener Karlskirche ist eine römisch-katholische Kirche im 4. Wiener Gemeindebezirk. Die in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaute Kirche ist einer der bedeutendsten barocken Kirchenbauten nördlich der Alpen. Sie ist dem hl. Karl Borromäus geweiht und ist eines der Wahrzeichen Wiens.
 

Nun geht es zu Fuß weiter zum Wiener Hofburggaten, eine der beliebtesten Anlagen in der Innenstadt. 
Einige Denkmäler des Burggartens haben wir fotografiert: Mozart-Denkmal aus Laaser Marmor geschaffen; Franz-Joseph-Denkmal, seit dem Jahr 1957 hier angesiedelt; Goethedenkmal. 
An der Hofburg und der Spanischen Hofreitschule vorbei, gelangen wir zum Stephansdom und mit der U1 fahren wir wieder zurück zu unserem Hotel, holen dort um 12.00 Uhr die Koffer ab und gehen dann zu Fuß zum Hauptbahnhof zurück, wo wir um 12.55 Uhr unsere Heimreise antreten.
Diesmal geht es Richtung Salzburg, steigen dort im Zug nach Spittal ein, steigen dort wieder um auf den Zug nach Lienz und ein letzter Umstieg erfolgt dort Richtung Innichen.
Von Vierschach fahren wir mit unseren Autos nach Hause, wo wir gegen 21.00 Uhr ankommen.


Wiener Pestsäule

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass in diesem Bericht auch Auszüge aus dem Internet zu finden sind.   
Ein Vergelt`s Gott abschließend: wie schon Margot den Organisatoren dieser Wienreise ihren Dank ausspricht, möchte auch ich mich im Namen der Ehrenmitglieder anschließen und Walter mit Burgi, Hansjörg und Notburga herzlich danken für die perfekte Organisation und Betreuung dieses einmaligen Chorausfluges. Er wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben.
Auch gesanglich betätigen wir uns: nach dem Frühstück wird vor dem Hotel ein Lied angestimmt und auch auf der Rückreise, kurz vor der Ankunft im Pustertal, erklingen noch die Stimmen im Zug.

 

Donnerstag, 17. August 2023

Burgenland: Mörbische Seefestspiele und Oper im Steinbruch

 Der AVS St. Lorenzen organisiert eine Fahrt ins BURGENLAND zu den Mörbischer Seefestspielen und Oper im Steinbruch in St. Margarethen.
Zilli und ich melden uns zu dieser Reise bei Frau Waltraud an.
 
Samstag, 12.08.2023
Pünktlich um 7.15 Uhr kommt der Bus von SERBUS-Reisen und wir steigen beim Gasthof "Dolomit" zu. 40 Personen sitzen bereits im Bus und nach einem "Guten-Morgen-Gruß" nehmen wir Platz und die Chauffeure Alex und Martin bringen uns zuerst bis nach Lienz, wo die letzte Teilnehmerin zusteigt.
Die Fahrt geht über Spittal an der Drau, Villach, Wörthersee, Völkermarkt bis nach Griffen zum Restaurant "Mochoritsch", wo wir das reichliche Mittagessen genießen. Teils bekannte, teils neue Gesichter besteigen wieder den Bus und setzen die Fahrt fort über Wolfsberg, Graz, zu unserem ****Hotel "Hilton-Garden-Inn" in Wiener Neustadt, wo wir um 16.00 Uhr unsere Hotelzimmer beziehen und uns frisch machen. 
Um 18.00 Uhr starten wir nach Mörbisch, dort beginnt um 20.00 Uhr das Musical "MAMMA MIA" mit den Hits von "ABBA" auf der Seebühne des Neusiedler Seees.
 
Ich entnehme aus der Ausschreibung zu dieser Kulturreise:
"Über 60 Millionen Menschen haben das Hit-Musical weltweit bereits gesehen, in Mörbisch ist die Vorstellung, wie bereits früher auch immer, mit 6.200 Personen ausverkauft und alle sind vollauf begeistert.
Die humorvolle Geschichte aus der Feder der britischen Autorin Catherine Johnson besticht mit ihrem Charme, Witz und Esprit. Themen wie Liebe, Freundschaft und Familie, Träume, Sehnsucht, Erinnerungen und die Suche nach dem Glück sind die Dreh- und Angelpunkte des bunten, fröhlichen Events. In MAMMA MIA wird die "Mutter-Tochter-Geschichte" rund um die alleinerziehende Donna und ihre 20-jährige Tochter Sophie, die kurz vor ihrer Hochzeit das Geheimnis, wer ihr Vater ist, lüften möchte, bewegend erzählt und gleichzeitig gekonnt mit den bekanntesten Musikstücken von ABBA verwoben. Eine klug erzählte Liebeserklärung an das Leben, legendärer ABBA-Sound und beeindruckende Bühnenkulissen bezaubern die Besucher der Seefestspiele Mörbisch und natürlich uns Südtiroler Teilnehmer/innen. Ein Ohrenschmaus für jeden Besucher, hört man doch bekannte ABBA-Melodien die einem zu Herzen gehen.

Wir sind alle hellauf begeistert von der 2 1/2-stündigen Vorführung, von der gesanglichen und schauspielerischen Qualität der Künstler auf der Seebühne und die durch Technik stets verändernden, eindrucksvollen Bühnenkulissen. Vor Einbruch der Dunkelheit ist auch noch der Neusiedler See im Hintergrund zu erblicken und der Applaus am Ende der Aufführung gibt allen Mitwirkenden zusätzlichen Ansporn für weitere Darbietungen. 
Was nicht unerwähnt bleiben darf, auch der Antholzer Christof Messner ist als Harry bei diesem Musical, als einer der drei potienziellen Väter der Tochter Sophie, aufgetreten. Eine lobenswerte Leistung; zudem hat er noch seine Ausbildung an der Musik- und Kunst-Universität in Wien mit Auszeichnung abgeschlossen (nachzulesen in seinem Lebenslauf).
 
Um Mitternacht kehren wir wieder nach Wiener Neustadt zu unserem Hotel zurück. 

 
Sonntag, 13.08.23  
Nach dem ausgiebigen Frühstücksbuffet starten wir mit dem Bus um 9.00 Uhr in Wiener Neustadt. Mit dem lokalen Reiseleiter Christian fahren wir nach EISENSTADT und er erzählt uns, während der Führung dort, allerhand Wissenswertes über diese kleine österreichische Stadt, zugleich Hauptstadt des Burgenlandes. Das Stadtzentrum wird durch das prachtvolle Schloss Esterhàzy mit seinen weitläufigen Landschaftsgärten geprägt. Im Schloss werden die Schätze der Familie Esterhàzy und die Werke des Komponisten Joseph Haydn (1732-1809) ausgestellt. Von 1766 bis 1778 lebte der Komponist und Kapellmeister in Eisenstadt.
Die Familie Esterhàzy entwickelte sich zu einer der reichsten Adelsfamilien Mitteleuropas und hatte zahlreiche Schlösser zur Auswahl. Sie entschied sich für Eisenstadt als fürstlichen Hauptsitz und sogar Kaiserin Maria Theresia besuchte das Schloss.
Durch den Friedensvertrag von St. Germain 1919 kam Burgenland 1921 von Ungarn zu Österreich. Eisenstadt wurde 1925 zum Sitz der burgenländischen Landesregierung und de facto als Landeshauptstadt bestimmt.
Die Stadt hat heute ca. 16.000 Einwohner und ist die kleinste Landeshauptstadt in Österreich. 
Ich kann hier nicht alles niederschreiben was uns der Reiseleiter Christian erzählt hat, es war auf jeden Fall sehr aufschlussreich und wir verfolgten seine Ausführungen über Kopfhörer.
 

                                                                                                           

RUST

 Die Fahrt geht weiter nach Rust. Sie ist mit ca. 2.000 Einwohnern der kleinste Verwaltungsbezirk und die kleinste Statutarstadt Österreichs. Der gesamte malerische Altstadtbereich ist heute denkmalgeschützt und wurde im Jahre 2001 mit der Region Neusiedler See in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten aufgenommen. Rust ist bekannt als Stadt der Störche, ist Weinbaugemeinde und gehört seit 1921 zum Burgenland. Rust wird erstmals urkundlich im Jahre 1317 erwähnt, besitzt das Stadtrecht seit 1681, als es zur Königlich ungarischen Freistadt erhoben wurde und liegt am Westufer des Neusiedler Seees, nahe der ungarischen Grenze. Diesen See erblicken wir zuerst auf einer Anhöhe.                                                                                                                                      

Die ganze Gesellschaft ist nun zum Mittagessen eingeladen und es werden typische ungarische Gerichte angeboten und serviert. Danach geht es zu einem Winzer, der uns Weiß- und Rotweine zur Verkostung anbietet und dazu fachliche Erklärungen abgibt. Bei dieser Gelegenheit lassen wir unsere charmante Reiseleiterin Waltraud hochleben, die an diesem Sonntag ihren Geburtstag feiert. Hoch soll sie leben.......

Nach der Weinverkostung geht es mit dem Bus wieder nach Wiener Neustadt zum Abendessen ins Hotel "Hilton-Garden-Inn". Um 18.30 Uhr erfolgt die Abfahrt zur Oper "CARMEN" im Steinbruch von St. Margarethen, die um 20.00 Uhr pünktlich beginnt und bis 23.00 Uhr dauert mit einer 1/2-stündigen Pause. Zur Oper fährt man mit einer ganz anderen Einstellung hin, spielt doch die schicksalhafte Tragik eine besondere Rolle. Sie ist nicht so leicht "bekömmlich" wie ein Musical, hat aber doch ihren Reiz. Der Gesang hat mir gut gefallen, die Aufmachung und Choreographie ist Geschmacksache.

Der Steinbruch in St. Margarethen ist eine der schönsten Freiluft-Arenen Europas mit einer einzigartigen Akustik. Die Arena fasst nicht ganz 5.000 Zuschauer und ist an diesem Abend nicht ausverkauft.

Danach geht es wiederum zurück ins Hotel, wo wir um Mitternacht eintreffen.

Carmen ist eine Oper in vier Akten von Georges Bizet. Die Uraufführung am 03. März 1875 in der Opera-Comique in Paris wurde eher ablehnend aufgenommen. Bald darauf jedoch wurde Carmen zu einem der größten Erfolge der Operngeschichte, den der Komponist nicht mehr erlebte. Auch heute noch gehört diese Oper zu den beliebtesten und meistaufgeführten Werken des Opernrepertoires. Ort und Zeit der Handlung ist Spanien (Sevilla) um ca. 1820. Die Handlung kann man im Internet nachlesen.

Montag, 14.08.23
Nach dem Frühstück im neuen Hotel "Hilton-Garden-Inn" in Wiener Neustadt treten wir die Heimreise an und nach der Mittagspause an der Raststätte am Wörthersee setzen wir die Fahrt fort bis nach Lienz mit einem 1-stündigen Aufenthalt. 
Zilli und ich steigen dann um 17.30 Uhr an der Haltestelle Gasthof "Dolomit" aus, während die anderen Teilnehmer noch bis nach Bruneck und St. Lorenzen weiterfahren.

An dieser Stelle ein herzlicher Dank an den AVS St. Lorenzen mit Vorstand Herbert Lauton - hier sei besonders unserer Reiseleiterin Waltraud für die perfekte Organisation gedankt - an die beiden umsichtigen, ruhigen Chauffeure Alex und Martin und an den burgenländischen Reiseführer Christian. Ein Dank auch an alle Teilnehmer/innen für das harmonische Beisammensein.
Es wird sich sicherlich wieder einmal die Gelegenheit ergeben, bei einer Reise oder Wandertour dabei sein zu können.