Samstag, 5. Juli 2014

Kreuzfahrt im westlichen Mittelmeer

Anlass unserer ersten Kreuzfahrt war der runde Geburtstag von Zilli.
Hannes und Christian überredeten uns zu einem Urlaub auf hoher See. Nachdem dieser Gedanke langsam reifte, fragten wir noch Elisabeth und Hermann ob sie Lust hätten eine Woche mit uns zu verbringen.
So buchten wir gemeinsam über das Reisebüro Gross den heurigen Urlaub und freuten uns schon auf die Woche vom 16.06.- 23.06.14.


Mo, 16.06.14: GENUA - CANNES
 Pünktlich um 7.15 Uhr wurden Zilli und ich vor der Feuerwehrhalle in Mitterolang abgeholt und zur Haltestelle "Gasthof Dolomiten" gebracht, wo auch andere Kreuzfahrtteilnehmer auf den Bus von Gross-Reisen warteten. In St. Lorenzen warteten bereits Elisabeth und Hermann und weitere 6 Teilnehmer. Insgesamt waren vom Pustertal 15 Kreuzfahrtinteressierte.
In Bozen warteten der Großteil der Teilnehmer aus dem ganzen Land und so bestiegen um 9.00 Uhr an die 50 Fahrgäste den Doppeldeckerbus, der uns nach Genua brachte.
Die Fahrt ging über Trient, Brescia, Cremona bis nach Piacenza, wo eine Mittagspause von 1 Stunde angesagt war. Ab dort erreichten wir nach einer zweistündigen Fahrt den Hafen von Genua, mit Ankunft um 15.00 Uhr.

Das Gepäck wurde bereits zum Schiff MSC Sinfonia gebracht und mit der im Bus ausgeteilten Bordkarte konnten wir, nach genauer Kontrolle, das Schiff besteigen und unsere zugewiesenen Zimmer ausfindig machen. Vor den jeweiligen numerierten Türen waren bereits die Koffer abgestellt. Dieser Dienst funktionierte ausgezeichnet, wie auch die Fahrt vom Heimatort zum Einschiffungshafen.
Abfahrt vom Hafen von Genua um 19.00 Uhr.

An Bord war gleich eine Sicherheitsübung angesagt, die Pflicht für alle war. Sie dienet dazu, sich mit der Sicherheitsausrüstung und den Evakuierungsmaßnahmen im Falle einer Notsituation vertraut zu machen.

Das Aufladen der Bordkarte (€ 250,00) erledigten wir in bar uns so konnten wir mit dieser Karte sämtliche Getränke und Ausflüge begleichen und sobald der Betrag zur Neige ging erhielten wir eine Aufforderung zu einer weiteren Aufstockung.

Vor dem Abendessen (1. Turnus um 18.30 Uhr) konnten wir noch eine Halbzeit des WM-Fussballspieles Deutschland - Portugal verfolgen (Endstand: 4 : 0). Ein gelungener WM-Auftakt.
Im Restaurant wurden wir freundlich bedient; das Essen war reichlich und schmeckte gut.
Bei Sonnenuntergang unternahmen wir noch auf Deck 11 - unsere Zimmer waren auf Deck 9 - einen Verdauungsspaziergang, nachdem vorher noch vergeblich von unseren Kabinennachbarn das Zimmer mit der Nr. 9230 gesucht wurde. Entweder war die Aufregung oder das Schiff zu groß, aber nach entsprechender Hilfe war auch diese Suchaktion erfolgreich.

Auf dem Schiff MSC Sinfonia, welches unter der Flagge von Panamna fährt, ist Platz für 2.000 Passagiere und ca. 700 Besatzungsmitglieder. Ein wirklich beeindruckendes Schiff mit Internet-Cafè, Zigarettenzimmer, Martini-Bars, Bier-Bars, zwei großen Restaurants, ein Buffett auf Deck 11 mit Pizzeria und Grillstation, das 20 Stunden täglich geöffnet ist, Geschäften und Casino, Kinosaal, Fitnessraum und Schwimmbad,  Friseur- und Schönheitssalon, Sauna und Massagen u.a.m.

Bettruhe am ersten Tag um 22.30 Uhr.
Man merkte gar nicht, dass man auf einem Schiff die Nacht verbrachte, so ruhig war das Meer.
Am nächsten Tag legten wir um 8.00 Uhr im französischen Hafen von Cannes, nach 111 Seemeilen, an.


Die, 17.06.14: CANNES
Für diesen Tag haben wir eine Stadtrundfahrt in Cannes und nach St. Raphael an der wunderschönen Còte d'Azur gebucht.

Nach dem ausgiebigen Frühstück auf Deck 11 haben wir unser Schiff nach dem Auschecken verlassen und sind auf einen Reisebus umgestiegen, wo uns eine deutschsprechende Reiseführerin begrüßte und uns allerhand von Cannes erzählte.

Cannes (ca. 75.000 Einwohner) ist sicher die eleganteste Stadt an der Còte d'Azur. Das angenehme Klima, ihr Hafen und die von hohen Bergen  eingeschlossene Bucht machen die Stadt zu einem privilegierten Wohn- und Ferienort.
Vom Mittelalter bis ins frühe 19. Jahrhundert war Cannes ein Fischerdorf. In den 1830er Jahren kamen französische und ausländische Adelige in die Gegend und bauten Ferienhäuser.
Inmitten des Badeortes befindet sich die Flaniermeile Boulevard de la Croisette mit Shops, Boutiquen, Bars, Hotels und Restaurants. Auch drei Casinos und der Palais des Festivals, wo jährlich im Mai die Internationalen Filmfestspiele stattfinden, befinden sich dort.

Wir sind an dem Städtchen Grasse vorbeigefahren. Grasse ist in der ganzen Welt wegen seiner berühmten Parfümfabriken "Fragonard" bekannt. So ist auch die Blumenzucht von Mimosen, Rosen, Lawendel, Jasmin und Hyazinthen für die Parfümverarbeitung eine der Haupterwerbsquellen des Ortes.

Im Küstenstädchen St. Raphael hatten wir einen kurzen Aufenthalt. Es liegt am Golf von Frèjus, landschaftlich schön inmitten bezaubernder Strände.
Die schöne romanische Kirche liegt in der Altstadt und wurde im 12. Jahrhundert erbaut. Sie bot einst den Bewohnern Zuflucht, wenn die Stadt von Piraten heimgesucht wurde.
Auch das Schicksal Napoleons ist mit St. Raphael verbunden. Hier ging er nach seiner erfolgreichen Ägypten-Expedition an Land und von hier trat er auch seine Reise zur Insel Elba, seinem Verbannungsort, an.

Um die Mittagszeit fuhren wir wieder mit dem Bus der Küstenstraße entlang, an roten Felsen vorbei (einstens Afrikagebirge) zurück nach Cannes. Das Wetter war herrlich und so machten wir noch einen Spaziergang durch die Altstadt, knipsten Fotos vom Festspielhaus und kehrten um 14.30 Uhr, am Hafen entlang wandernd, die Jachten bewundernd, zurück zum Schiff. Das kontrollierte Einchecken erinnerte mich an Flugrreisen.

Auch wenn wir etwas später auf das Schiff kamen, Essen gab es zu jeder Stunde reichlich.
Bis zum Galaessen am Abend verbrachten wir die Zeit auf Deck 11und bestaunten die Tanzkünste einiger Südtiroler Mitschiffenden.

Die Abfahrt der MSC Sinfonia vom Hafen von Cannes erfolgte pünktlich um 16.00 Uhr. Nächster Ankunftshafen war Ibiza am 18.06.14 um 19.00 Uhr nach 378 Seemeilen (längste Tagesstrecke auf dem Schiff während dieser Woche).

Das gute Abendessen im Restaurant "Il Galeone" auf fahrendem Schiff schmeckte ausgezeichnet und nachdem das WM-Spiel Brasilien - Mexiko (0 : 0) erst um 22.00 Uhr angepfiffen wurde, konnten wir auch dieses Spiel noch verfolgen.


Mi, 18.06.14: IBIZA AM ABEND
An diesem Tag waren wir bis zum frühen Abend auf dem Schiff.
Nach dem ausgiebigen Frühstück suchten wir uns eine freie Liege auf dem Schiff und verbrachten plaudernd einen gemütlichen
Vormittag. Zeit zum Ausruhen war angesagt.
Zum Mittagessen begaben wir uns wieder auf Deck 11 und verbrachten den Nachmittag auf einem Liegestuhl.
Hermann und ich betätigten uns noch ein bischen sportlich im Fitnesscenter. Tanzunterhaltung war auch angesagt, aber dazu fehlte uns die Motivation.

Zeitgleich mit dem Abendessen um 19.00 Uhr fuhr das MSC-Schiff im Hafen von Ibiza ein.
Wir wollten uns das Nachtleben dort auf dieser Spanischen Insel und der Stadt Ibiza noch etwas genauer anschauen und fuhren deshalb mit einem Bus ins Zentrum. Ein Fußmarsch durch die Altstadt Richtung Kirche und Schloss war recht angenehm.

Die Insel zählt 135.000 Einwohner, davon leben 50.000 im Hauptort. Es gibt zahlreiche Restaurants und Geschäfte, viele Unterhaltungsmöglichkeiten und das Nachtleben Ibizas mit bekannten teuren Diskotheken und Bars bietet wohlhabenden Einheimischen und Touristen jede Möglichkeit.
Im Mittelalter verdankte Ibiza den Salzfeldern Ses Salines einen gewissen Wohlstand, ab den 1970er Jahren entwickelte sich dort der Tourismus in größerem Maße und ist heute Haupteinnahmequelle.

Wir suchten eine etwas in die Jahre gekommene Bar auf und verfolgten dort das WM-Spiel Spanien - Chile (0 : 2). Danach entführten uns unsere Frauen in die umtriebliche Innenstadt, wo wir ständig von werbenden und leicht bekleideten Frauen (einzelne Burschen waren auch anzutreffen) aufgefordert wurden, in der Bar einen Cocktail zu trinken, bis wir letztendlich einmal schwach wurden und die Einladung annahmen. Das Getränk war teuer, denn eine Gratisrunde war in dem Preis bereits enthalten. Diese hätten wir heute noch gut.

Um Mitternacht wunderten wir uns über einen Umzug leicht oder kaum bekleideter Frauen und Männer. Den Grund hierfür konnten wir nicht in Erfahrung bringen, wir haben uns einiges dazu ausgemalt und fanden diesen Aufmarsch abstossend.
Nach dieser Mitternachtseinlage fuhren wir gerne wieder zu unserem Schiff zurück und legten uns zur Ruhe.


Do, 19.06.14: IBIZA AM TAG
Nach dem Frühstück auf  Deck 11 fuhren wir wieder mit dem Bus ins Stadtzentrum von Ibiza.
In einem Cafè trafen wir noch einige Überbleibsel vom Vorabend, die noch den Durst zu stillen versuchten.

Durch schattige, gemütliche und enge Gassen, vorbei an weißen Bauwerken und Häusern, gelangten wir zur Kathedrale, die ab dem 14. Jahrhundert erbaut wurde. Vom Platz vor der Kathedrale genossen wir den schönen Ausblick auf die Bucht, wo auch unser Schiff zu sehen war und die Stadt, die uns zu Füßen lag.
Die Kathedrale bewahrt zahlreiche Kunstwerke,
darunter eine gotische Monstranz aus vergoldetem Silber.
Weiters ist auch bekannt, dass die Kirche im Jahre 1435 fünf Kapellen besaß, die folgenden Heiligen gewidmet waren: St. Jakob und St. Michael, Hl. Thekla und St. Antonius, St. Johannes der Täufer und St. Johannes der Evangelist, St. Petrus und St. Paulus.
Heute ist die Kathedrale der "Hl. Maria" geweiht. An die Kirche angeschlossen ist auch ein kleines Museum.

Anschließend an die Besichtigung der Kathedrale machten wir noch einen Stadtbummel und fuhren dann mit dem Bus wieder zurück zum Schiff.
Wir genossen das Mittagessen und suchten eine Liege für den Mittagsschlaf.
Dem Fitnesscenter statteten wir auch einen Besuch ab und verfolgten den Start des Schiffes um 17.00 Uhr nach Menorca (161 Seemeilen).

Beim Abendessen ließen wir uns wieder verwöhnen und nach dem WM-Spiel Uruguay - England (2 : 1) gingen Hermann und ich noch ins Casino, während die Frauen in die Kajüte zum Schlafen gingen. Nachdem im Casino auch die Raucher spielen durften, hielten wir uns dort nich lange auf und begaben uns ebenfalls zur wohlverdienten Nachtruhe.



Fr, 20.06.14: MAHON bzw. MENORCA
Bereits um 6.00 Uhr haben wir uns dem Hafen von Mahon genähert. Maò ist die Hauptstadt der spanischen Insel Menorca und diese zählt zu den Baleareninseln. Die Insel ist als beliebtes Ferienziel bekannt und kann mit malerischen Dörfern und einer traumhaften Landschaft aufwarten. Dies habe ich den News der MSC Sinfonia entnommen.
Ihr katalanischer Name bedeutet "Die Kleinere", im Gegensatz zu Mallorca "Die Größere". Auf Menorca leben 95.000 Einwohner. Insgesamt ist die Insel sehr grün und waldreich und es wird viel Landwirtschaft betrieben. Heute steht fast die Hälfte der Insel unter Landschafts- und Naturschutz. Nach Menorca kommen viele Natur- und Kulturbegeisterte, die Insel ist aber auch ein erklärtes Badeziel.

Heute sind wir etwas früher zum Frühstück aufgestanden und haben das Schiff, nach obligater vorheriger Ausweisung, verlassen und sind zu Fuß durch den Hauptort gewandert. Es war sehr angenehm, da es in der Früh noch nicht so warm war und wir uns ein Bild von der Stadt machen konnten.

Um 11.00 Uhr haben wir eine einstündige Küstenfahrt mit dem Boot "Don Joan" gemacht und sind an interessanten Gebieten vorbeigekommen: Marinebasis, Badehaus, Wohngegenden, Klein Venedig (ein besonderes Haus), Englischer Friedhof, Amerikanische Marinebasis, Kanal Sant Jordi, Verteidigungsanlage La Mola, Insel Lazareto, Wehrturm aus dem 18. Jahrhundert, Verteidigungsanlage San Felipe, Fischerhafen, Königsinsel oder blutige Insel genannt, Yacht Club Mahon. Unterwegs hatte das Boot auch einmal angehalten und wir konnten so den Meeresboden und zahlreiche Fische sehen. Ein wirklich tolles Eerlebnis!


Wir mußten in Mahon noch eine Besorgung machen und trafen dabei Meggy & Andy, mit denen wir noch einen spanischen Weiswein verkosteten. Leider konnten wir ihn nicht ausgiebig
genießen, weil wir die Abfahrt des Schiffes um 14.00 Uhr nicht versäumen durften.

Die Zeit nach dem Mittagessen verbrachten wir wieder auf Deck11 bei herrlichem Sonnenschein.
Das schmackhafte Abendessen fiel etwas kürzer aus, weil wir (Hermann und ich) das WM-Spiel Italien - Costa Rica (0 : 1) nicht versäumen wollten.
Die Stimmung bei der Tanzunterhaltung in der Sinfonia Lounge war etwas gedrückt, weil Italien das Spiel verlor und ja viele Italiener Gäste auf dem Schiff waren.
Ein Abstecher in die Disco auf Deck 12 war auch noch angesagt, aber die Lichteffekte waren für uns nicht länger erträglich. Wir gingen auf Deck 11 zurück und verspeisten nach Mitternacht noch eine Pizza.
Nun war, Gott sei Dank, Bettruhe angesagt!


Sa, 21.06.14: OLBIA AUF SARDINIEN
Nach 286 Seemeilen erreichten wir um 8.00 Uhr die Hafenstadt Olbia.
Mit dem Bus haben wir nach dem Frühstück eine Panoramatour entlang der Costa Smeralda gemacht.  Ein wunderschöner Name und eine noch schönere Landschaft; die Costa Smeralda gehört zu den exklusivsten Küstenabschnitten von ganz Sardinien und hat sich als beliebtes Feriendomizil für die Reichen etabliert.

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Montag, 28. April 2014

Skitouren u.a. Ereignisse - Winter 2013/14

1) Mi, 04.12.; Do. 12.12.; Sa, 14.12.13: Skitour Brückele - Plätzwiese bei herrlichen winterlichen Verhältnissen.
insges. 1.500 hm - jeweils 1 3/4 St. Gehzeit


2) Mi, 18.12.13: Mit den Skiern vom Antholzer See auf den Staller Sattel (Tonl)
400 hm - 1 1/2 St.


3) Fr, 03.01.2014: Tour de Ski in Toblach


4) Sa, 04.01.2014: Vom Gassl/Erschbam - Rindl - Marche - Oberegge (kurze Einkehr) - Lorenzihütte (Meinhard, Peter)
500 hm - 1 3/4 St.


5) Mi, 08.01.14:  Brückele - Stolla Alm  - Plätzwiese bei herrlicher Winterlandschaft (Agnes u. Herbert, Berta u. Peter, Arthur, Meinhard
500 hm - 2 St.


6) So, 12.01.14: Von St. Magdalena/Gsies - Talschlusshütte - über den Sommerweg auf die Uwald Alm (Agnes u. Herbert, Zilli u. Paul) u. viele andere Olanger, die an diesem Sonntag auch auf der Alm waren
600 hm - 1 1/2  St.


7) Mi, 15.01.14: Vom Gassl - Mitterhof - Festna auf die Huber Alm (Herbert, Meinhard, Peter)
700 hm - 1 1/2 St.


8) Die, 28.01.14: Von zuhause mit den Tourenskiern, auf frisch verschneiter Landschaft, mit Ziel Brunst-Alm
800 hm - 2 3/4 St.



9) Mi, 05.02.14: Nach Schneefall von der Riedler Mühle über den Fuchsensteig mit den Tourenskiern auf die Brunst-Alm. Auf Halbweg ist mir ein Skistock gebrochen (Materialfehler), deswegen war der Aufstieg noch beschwerlicher. Zaun bei der Hütte war keiner mehr zu sehen.
800 hm - 1 3/4 St.


10) Do, 06.02.14 - Sa, 15.02.14: Vom Gassl - Mitterhof - Festna auf die Huber Alm
je 700 hm - je 1 1/2 St.



11) Mi, 05.02.14: Runder Geburtstag der Schwester Dorothea in Rodeneck. Aperitiv bei Alfred und Thea zuhause, dann Fahrt mit den Privatautos zum Parkplatz der Rodenecker Alm (ca. 9 km). Geschwister mit Anhang wanderten dann bei leichtem Schneefall zur Roner-Hütte auf 1.832 m. Ein gutes und reichhaltiges Abendessen wurde uns serviert und bei Gesang und gutem Wein ließen wir die Schwester hochleben. Ein paar müde Wanderer wurden wieder mit dem Motorschlitten zum Parkplatz gefahren und die Rüstigen gingen zu Fuß, wiederum in tief verschneiter Landschaft, zurück zum Parkplatz und gemächlich ging die Fahrt heimwärts. Ein geselliger und netter Abend ging somit zu Ende.
Der Schwester nochmals einen herzlichen Glückwunsch und alles Gute.



12) Mi, 12.02.14: Von St. Magdalena/Gsies - Talschlusshütte - über den Sommerweg auf die Uwald Alm (Agnes u. Herbert, Berta u. Peter, Rosl u. Tonl, Thresl, Meinhard)
600 hm - 1 1/2 St.


13) Do, 20.02.14: Vom Mudler auf den Lutherkopf - Durrakopf (2 St.) - Abfahrt auf die Taistner Alm (Mittagessen) und mit den Skiern wieder zurück zum Ausgangspunkt
750 hm


14) So, 23.02.14: Chorausflug auf die Seiser Alm
Um 7.30 Uhr sind die Chormitglieder des Pfarrchores mit dem Bus "Taferner Reisen" in Olang abgefahren und nachdem wir schon vor 9.00 Uhr in Kastelruth eingetroffen sind, wurden wir mit dem Bus noch auf die Alm chauffiert. Geplant war eigentlich mit der Umlaufbahn von Seis nach Compatsch zu fahren.
Von Compatsch ging es zu Fuß bei herrlichem Wetter und tief verschneiter Landschaft zur Mahlknecht-Hütte, eine Wanderung von ca. 2 Stunden. Auf Halbweg kehrten wir in der Almrosen-Hütte zu einem Frühschoppen ein. Um die Mittagszeit gelangten wir zu unserem angestrebten Ziel und ließen uns das Essen schmecken.

Mit dem Abschiedslied "A Wölk'l möcht i sein", obwohl keine Wolke zu sehen war, verabschiedeten wir uns von der Wirtin, die sich noch Zeit nahm, uns ein "Schnapsl" zu spendieren.
Nachdem uns das Wetter heuer noch nicht verwöhnt hat, war an diesem herrlichen Tag gar einiges los auf der Alm und in den Hütten.
Am Rückweg wußten wir wiederum wo einkehren, bevor wir nach Compatsch gelangten, um die Hl. Messe in der Franziskuskirche um 16.30 Uhr mit unseren Gesängen zu umrahmen. Gleichzeitig fand dort auch eine Tauffeier statt und nachdem auch viele Gäste zu dieser Messfeier kamen, war es selbstverständlich, dass sie in beiden Landessprachen abgehalten wurde.
Für den gesanglichen Beitrag wurde uns noch ein Getränk spendiert, bevor es mit dem Bus wieder heimwärts ging. Ankunft in Olang gegen 20.00 Uhr.
Es war ein sehr schöner Ausflug, das Wetter und die Stimmung waren passend. Viele unserer Chormitglieder waren das erste Mal im Winter auf der Seiser Alm und waren beeindruckt.
Sie ist die größte Hochalm Europas und befindet sich auf einer Höhe von 1680 bis 2.350 m, eingebettet zwischen der Schlerngruppe und dem Rosengarten mit herrlicher Aussicht auf das umliegende Dolomitenmassiv mit Lang- und Plattkofl, Geislergruppe u.v.a.



15) Di, 25.02.14: Vom Gassl - Mitterhof - Festna - Huber Alm - Spitzhorn - Kronplatz (abseits der Pisten). Mittagessen in der Corones-Hütte, wo ich Hartmann von St. Vigil getroffen habe.
1000 hm - 2 1/2 St.


16) Sa, 01.03.14: Von St. Magdalena/Gsies - Tschernied-Alm - Kalksteinjöchl: Skitour bei Sichteintrübungen (Nebel): nicht grad ideale Verhältnisse
900 hm - 2 St.


17) Do, 06.03.14: Von Armentarola - Störes bei schönem Wetter in tief verschneiter Landschaft, aber windigen Verhältnissen (Zilli, Tonl).
600 hm - 1 3/4 St.


18) So, 09.03.14: Zu Fuß von St. Magdalena/Gsies auf die Ascht-Alm. Dort Mittagessen. Ganz zufällig haben wir dort die Schwester Dorothea mit Anhang getroffen (Zilli)
400 hm - 3/4 St.



19) Di, 11.03.14: Mit dem Auto auf den Parkplatz kurz unterhalb Würzjoch. Mit den Tourenskiern auf die Maurerbergalm und auf den Maurerberg bei herrlichem Wetter (Meinhard, Peter)
450 hm - 1 3/4 St.


20) Do, 13.03.14: Mit dem Auto bis Sillian/Stalpen - Aufstieg mit den Tourenskiern Alpeggele - Thurntaler bei herrlichem Wetter. Abfahrt über die Skipiste.
700 hm - 1 3/4 St.


21) Mi, 19.03.14: Mit dem Auto nach Obertilliach - Mit den Tourenskiern Aufstieg über die Goste zum Golzentip bei etwas windigem Wetter, aber herrlicher Aussicht. Einkehr in der Conny-Alm zum Mittagessen und Abfahrt ins Tal.
800 hm - 2 St.


22) Fr, 21.03.14: Mit dem Auto auf die Plätzwiese - Aufstieg zur Helltaler Schlechte bei schönem Wetter, aber nicht geradezu idealen Verhältnissen (Franz, Herbert, Peter)
750 hm - 1 3/4 St.

                                                                            
23) Sa, 29.03.14: Mit dem Auto Pederü - Zu Fuß, bei herrlichem Wetter auf die Fanes-Alm. Dort Mittagessen auf der Terrasse (Elisabeth u. Hermann, Mariedl u. Franz, Zilli u. Paul, Daniel)
600 hm - 2 St.


24) So, 30.03.14: Mit Christian, Kathi und deren Kindern haben Zilli und ich einen wunderbaren Tag, bei herrlichem Wetter, auf der Plätzwiese genossen


25) Di, 01.04.14: Am Nachmittag bei warmen Temperaturen von der Brackenhütte über Spitzhorn auf den Kronplatz
450 hm - 1 St.


26) Do, 03.04.14: Mit dem Auto bis Sillian/Stalpen - Aufstieg mit den Tourenskiern Alpeggele - Thurntaler. Skibetrieb bereits eingestellt. Ich war allein auf der Bergstation und genoss die Ruhe, bei etwas windigen Verhältnissen
700 hm - 1 3/4 St.


27) Fr, 04.04.14: Ragotz
Der Ragotz-Klub von St. Martin/Gsies verbringt jährlich eine Woche Winterurlaub auf der Ragotz-Alm; nächstes Jahr feiern sie das 40. Jubiläum. Teilnehmer habe ich heuer 7 gezählt: Hans, Karl, Lois, Peter, Reinhard, Sepp und Steff.
Das Wetter war schön und ich startete um 10.00 Uhr zu Fuß bei den "Horma-Höfen". Der Anstieg zur Ragotz-Alm ist steil, teils auf aperem Steig und teils über Schnee gehend, der nicht immer meinem Gewicht stand hielt. Oben auf der Alm wurde ich freundlich mit einem "Schnapsl" begrüßt und die mehreren Teilnehmer waren in der Almhütte anzutreffen, nur Lois und Reinhard waren mit den Tourenskiern unterwegs.
Auch 3 Jugendliche gesellten sich zur Runde und der Koch Reinhard bereitete bereits das Mittagessen vor. Wir wurden auch eingeladen mitzuessen und ich muß sagen, es war reichlich und hat ausgezeichnet geschmeckt. Ein Lob dem Koch und Lois für die Zubereitung der Nachspeise.
Ein "Blindwatter" durfte auch nicht fehlen und wer gesiegt hat weiß man ja.
.Der Abstieg am späteren Nachmittag, nach einem Abschiedstrunk, war nicht mehr so anstrengend und mir war es vergönnt, ein paar gesellige Stunden mit den "Ragotzern" auf dieser herrlichen Almhütte zu verbringen.
700 hm - 1 1/4 St.


28) Mi, 09.04.14: Mit Josef von der Festner-Hütte auf den Kronplatz, bei etwas windigem Wetter. Einkehr in der "Corones-Hütte".
 650 hm - 1 1/2 St.


29) Sa. 12.04.14: Von der Festner-Hütte auf den Kronplatz.
650 hm 1 1/4 St.

30) Di, 29.04.14: Von der Brackenhütte auf den Kronplatz (von der Festnerhütte war nicht mehr möglich).
450 hm - 1 St.


Im heurigen Winter war ich an 29 Tagen mit den Tourenskiern unterwegs, habe 18.500 Höhenmeter gemacht und dafür 49 Stunden (reine Gehzeit) gebraucht.
.








Freitag, 25. April 2014

Tiroler Jakobsweg


Freitag, 25. April 2014 - KUFSTEIN - KUNDL

Einen Teil des Tiroler Jakobsweges nahmen wir an diesem Tag in Angriff.
Franz holte mich um 6.00 Uhr mit dem Auto ab und wir fuhren bis nach Kundl. Dort bestiegen wir den Zug bis nach Kufstein.
Wir besichtigten zuerst die Stadt bevor wir auf den ausgeschilderten Weg losmarschierten.
Kufstein ist die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes Tirol und hat ca. 18.000 Einwohner und liegt am Inn. Weithin sichtbar ist die Festung Kufstein im Zentrum der Stadt, welche im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde.
Bekannt im Stadtzentrum ist das Weinhaus; Hotel Auracher Löchl, wo ich in der Nähe folgenden Spruch las: "Tut den Durst nur immer löschen, doch mit Wasser lasst es sein, Wasser das gehört den Fröschen und den Menschen Bier und Wein".
Um 9.00 Uhr starteten wir in Kufstein, überquerten zuerst den Inn und gelangten zum Kloster Kleinholz. Am Fluss entlang führte uns der Jakobsweg nach Schaftenau und Langkampfen, wo auf einem Holzschild zu lesen war: Santiago de Compostela 2.400 km.
Nach einer kurzen Rast setzten wir den Pilgerweg fort und
gelangten über Niederbreitenbach nach Mariastein.
Mariastein ist mit ihren 330 Einwohnern die kleinste Gemeinde des Bezirkes Kufstein und eine der kleinsten Gemeinden Österreichs.
Die sehenswerte Wallfahrtskirche ist das Ziel zahlreicher Pilger. Die Kirche im Turm ist über 150 Stufen erreichbar. Der auf einem Felsen stehende Wohnturm aus dem 14. Jahrhundert wurde nach einem Marienwunder im 18. Jahrhundert zum Wallfahrtsort.
In der Burg ist der "Fürstensaal" mit reich geschnitzter
Kassettendecke, ein Museum mit der Tiroler Erherzogshut und die ursprünglich gotische Gnadenkapelle mit Gnadenmuttergottes zu sehen.
In Mariastein haben wir zu Mittag gegessen und haben über Baumgarten, Glatzham, Egg und Berg die Filialkirche des St. Johannes d.T. in Kleinsöll erreicht.

In Breitenbach haben wir wieder den Inn überquert und sind nach Kundl gelangt, wo Franz sein Auto geparkt hatte, mit dem wir
wieder nach Hause gefahren sind, wo wir wohlbehalten um 20.00 Uhr angekommen sind.
Strecke: ca. 25 km - Reine Gehzeit: 6 St. - hm 500