Donnerstag, 14. Juni 2018

Hochzeit in Apulien

Donnerstag, 31.05.2018: ANREISETAG
Abfahrt um 7.00 Uhr mit Privatauto nach VENEDIG (200 km); Zilli, Margit und Sepp sind mit dabei.
Ankunft in Venedig, nach einer kurzen Pause auf einer Raststätte, um ca. 10.30 Uhr.
Das Auto wird im Brusutti-Park abgestellt und ein Taxi bringt uns zum Flughafen.
Nach dem Check-in und Aufgabe der Koffer bleibt uns noch reichlich Zeit bis zum Abflug um 13.15 Uhr mit der Fluggesellschaft "Volotea".
Wir treffen im Flughafen auch noch andere Hochzeitsgäste, die mit derselben Fluglinie nach BARI fliegen.
Nach 1 1/4 St. Flugzeit landen wir pünktlich in Bari und holen dort das bereits durch Hannes vorbestellte Leihauto, nach etwas Wartezeit, bei "Sischily by Car", geben im NAVI unsere Ankunftsadresse ein und erreichen nach 120 km unsere herrliche Unterkunft "Il Filario del Castello San Basilio" in MARCONIA, Provinz Matera in der Region Basilikata. Das herrliche Wetter genießen wir und machen Fotos in der Abendsonne.
Flug und Unterkunft hat uns gütigerweise Stefan organisiert.
Am Abend fahren alle Hochzeitsgäste, die in diesem Haus untergebracht sind, zu einem gemeinsamen Pizzaessen nach TINCHI. 7 Pizzasorten werden uns serviert mit verschiedenen Geschmacksrichtungen. Auch Bier der Brauerei Forst ist im
Angebot.
Nachher geht es wieder zurück zur geräumigen Unterkunft, schalten in der Suite die Klimaanlage ab, hören die Nacht aber immer wieder Knalleffekte gleich unseren Böllerschüssen, die die Wildschweine von diesem Gebiet fernhalten sollen.


Freitag, 01.06.18: MATERA
Nach dem Frühstück um 8.00 Uhr fahren wir von unserer Unterkunft nach MATERA (ca. 60 km). Stefan hat uns dort eine Führung organisiert. An die 25 Südtiroler nehmen daran teil.

Matera ist eine Stadt auf einer felsigen Landzunge in der Region Basilikata mit ungefähr 60.000 Einwohnern.
Durch die Altstadt geht es zu den Sassi di Matera, ein Komplex aus Höhlensiedlungen, die in die Felswand geschlagen sind. Nachdem sie 1952 aufgrund von schlechten Lebensbedingungen geräumt werden, beherbergen die Sassi heute Museen und gehören seit 1993 zum UNESCO-KULTURERBE. Die Höhlen, Sassi genannt, gelten als Symbol der Wiedergeburt dieser Stadt, die auch heute oft das "Zweite Betlehem" genannt wird.

Matera gehört nachweislich zu den ältesten Orten der Menschheitsgeschichte. Dort befindet sich eine in Tufstein gehauene Siedlung, die sogenannte "città sotterranea". Zum
deklarierten Erbe gehören auch die Felsenkirchen, die Torre Metellana, die Klosteranlage und die Krypta, alle zum Großteil im Hochmittelalter erbaut.
Im Oktober 2017 wird Matera als erste Stadt Süditaliens zur italienischen "KULTURHAUPTSTADT EUROPAS 2019" gewählt.
Nach der aufschlussreichen zweistündigen Führung haben wir uns das vorbestellte Mittagessen redlich verdient und eine Abkühlung nach der warmen Sonneneinstrahlung tut auch gut.

Danach geht es, bei leichtem Nieselregen, zurück zu unserer Beherbergungsanlage, bevor es nach GINOSA (40 km) zur Gesangsprobe für die Hochzeit in die Kirche geht. Wir singen 4 italienische Lieder und 1 deutsches Lied. Ottilia mit ihrer Gitarre hat sich bereit erklärt mit dem Verwandtenchor (1 Aushilfe haben wir mit dabei) bestehend aus den Personen Gabi, Irmgard, Theresia, Arthur, Erwin, Alfred, Markus und Paul dieses neue Liedgut zu proben und am Hochzeitstag aufzuführen.

Nach einer Zwischenpause treffen sich die Südtiroler Hochzeitsgäste am Vorabend der Hochzeit vor dem Heimathaus der Braut  Enica zur "Serenade". Dies ist ein italienischer Brauch und Daniel M. begleitet den Bräutigam Daniel N. auf seinem Instrument. Die Gesangskünste sollte der Bräutigam unter Beweis stellen, nachdem Enica auf dem Balkon im 1. Stock erscheint. Sie ist aber gerührt von seinen Worten über das erste Treffen mit ihr und die weitere Beziehungsgeschichte, die er in zu Herzen
gehenden Worten vorbringt. Auch ihre Eltern und die zwei Schwestern, aber nicht nur diese, sondern die ganze anwesende Gesellschaft ist angetan und spendet kräftigen Applaus.
Danach wird in der Straße bei Diskomusik getanzt und gesungen und auch die Nachbarn schauen aus den Fenstern.
Einen kleinen Imbiss und ein Getränk gibt es zum Abschluss, bevor um Mitternacht wieder die Rückreise zur Unterkunft angetreten wird.


Samstag, 02.06.18: HOCHZEIT VON ENICA UND DANIEL IN GINOSA
Das Frühstück gibt es bereits um 7.00 Uhr.
Der Bräutigam muss früh aufstehen, da bereits Fototermine anstehen, so auch nachher bei der Braut.
Bei herrlichem Wetter genießen wir die Morgenstunden und machen uns schick für den Hochzeitstag. Für die Frauen ist im "Filaro" eine Friseurin organisiert und die Bräutigammutter Martina ist al Testerin angetreten.
Rechtzeitig fahren wir nach GINOSA (22.500 Einwohner), haben wir in der Kirche noch die Gesangsgeneralprobe mit Maijastiina, die uns am Keyboard begleitet.

Bräutigam DANIEL wartet um 11.00 Uhr in der Kirche auf die Braut ENICA, die vom Brautvater begleitet wird.
Daniel M. auf der Bassklarinette und Maijastiina auf dem Keyboard empfangen das Brautpaar mit einem passenden musikalischen Auftakt, bevor der Priester sie begrüßt und die Hl. Messe beginnt.
Die Kirche ist voll von geladenen Gästen und wir umrahmen den Gottesdienst würdevoll mit unseren Liedern. Das Brautpaar hat sich ein Lieblingslied gewünscht und Maijastiina hat ihnen diesen Wunsch gerne erfüllt und nach dem Treueversprechen zum Besten gegeben. Am Keyboard hat sie Daniel M. begleitet. Die Hochzeitsgesellschaft war erstaunt von den Gesangskünsten von ihr und unserem Chor.
Die Trauung mit den Trauzeugen Stefan und den zwei Schwestern der Braut dauert ungefähr 1 1/2 Stunden, wobei noch zu erwähnen ist, dass der Herr Pfarrer treffende Worte in seiner Predigt findet und vom Brautpaar und deren Eltern ab und zu auch Emotionen sichtbar sind, was ja natürlich ist.

Nach der Trauung geht es wieder zurück zum CASTELLO SAN BASILIO, wo ein reichhaltiger Aperitif im "Weissen Zelt" bereits vorbereitet ist. Das Brautpaar ist umsorgt von einer Begleitdame, die die ganze Hochzeitsgesellschaft (ca. 130 Personen) ins angrenzende Schloss zum Hauptmenü bringt.
Der Eröffnungstanz von Enica und Daniel ermuntert die Gäste zum Mittanzen und sobald die Lichter wieder heller werden und das Musikduo mit ihrem "Conferencier" eine Pause einlegt, ist wieder eine Menüfolge angesagt. Dieses Schloss ist geeignet für Hochzeiten, finden dort jährlich an die 50 statt (es wird auch wochentags geheiratet).

Das Essen schmeckt vorzüglich und die Weine dazu sind passend zu den zahlreichen Fischgerichten. Ich muss sagen, ich habe noch nie ein so gutes Essen serviert bekommen.
Was noch aufgefallen ist, einer unserer Nebentische steht auf wackeligen Beinen!!!
Das Hochzeitspaar und die Gäste begeben sich nun in den Schlossgarten zum gemeinsamen Fototermin, sind doch den ganzen Tag über 2 Fotografen unterwegs um passende Bilder und Momente festzuhalten. Sogar eine Drohne kommt zum Einsatz.
Im Schlossgarten ist auch der Verdauungstrunk vorbereitet, bevor es weitergeht zum Anschneiden der Hochzeitstorte.
Der Nachtisch wird dann wieder im Weissen Zelt serviert und die Mixgetränke gibt es vor dem Zelt, wo die Jugend wieder ihre Tanzkünste unter Beweis stellt.
Die letzten Hochzeitsgäste und vielleicht auch das Brautpaar verlassen erst nach 1.00 Uhr das Schloss. Die etwas älteren Gäste sind um diese Zeit schon in ihrer Unterkunft.
Der Ablauf der ganzen Hochzeitsveranstaltung im Schloss ist genauestens geplant und organisiert.
Ich muß sagen, ich bin froh und glücklich, dass ich bei dieser beeindruckenden Hochzeitfeier dabei sein durfte; dies ist sicherlich auch der Gedanke der anderen Hochzeitsgäste.
Deshalb an dieser Stelle ein recht herzlicher Dank an Daniel und Enica und auch an Stefan für die ganze Organisation vorab.
Eine Traumhochzeit in Apulien.
Ein Hoch auf das Brautpaar und alles Gute für die  gemeinsame Zukunft.


Sonntag, 03.06.18: RUHETAG
Das Frühstück beginnt heute etwas später, da Ausschlafen angesagt ist.
Das Brautpaar Enica und Daniel kommt noch kurz auf Besuch und gleichzeitiger Verabschiedung vorbei, da die Hochzeitsreise nach Sri Lanka ansteht.
Auch die Verabschiedung von einigen Hochzeitsgästen steht bevor; sie alle treten die Heimreise an, da sie bereits am Montag Verpflichtungen, oder es so geplant haben: Herta, Thea und Alfred, Kathi und Christian, Gabi und Robert, Alfred P. u.a.
Wir - Zilli, Margit und Sepp und Hannes mit Familie - fahren am späten Vormittag zum Strand "La Natura", genießen den Schatten unterm Sonnenschirm, gehen schwimmen oder dem Strand entlang und ruhen uns aus.
Am Abend fahren wir nach PISTICCI (ungef. 30 km - 17.700
Einwohner), können dort auch noch die Fronleichnamsprozession miterleben und gehen anschließend in eine Pizzeria, zahlen dort für 4 Bruschette, 4 Pizzas und 5 Bier den Preis von € 30,00.
Rückfahrt zu später Abendstunde, nach einem Verdauungsspaziergang durch die Stadt.


Montag, 04.06.18: ALBEROBELLO - GROTTE DI CASTELLANA
In der Früh verabschieden wir uns von den Eltern des Bräutigams, Martina und Arthur, Irmgard und Egon, die noch anderswo in Apulien bleiben und von Hannes und seiner Familie, die die Rückreise antreten, während wir mit dem Auto nach ALBEROBELLO (ca. 90 km) fahren.

Alberobello ist eine Stadt in Apulien, hat ca. 10.700 Einwohner und ist bekannt für ihre Trulli, das sind weiß getünchte Steinhäuser mit kegelfrömigen Dächern. Der Name dieser Kegelbauten kommt aus dem Altgriechischen und sind Rundbauten aus Trockenmauerwerk, die Dank der zahlreichen Kalksteinberge in der Hochebene der Murge gebaut werden konnten. Die heute noch vorhandenen Trulli sind aus dem 14. Jh.. Das historische Stadtzentrum besteht gänzlich aus diesen besonderen weißen, kegelförmigen Bauten, die Alberobello so berühmt und einzigartig machen. Die Dicke der Wände und die wenigen Fenster bieten eine gute thermische Isolierung der Innenräume (entnommen aus dem Internet).


Zur Mittagszeit essen wir auf der Terrasse eines Restaurants und müssen uns dann beeilen, dass wir trocken zum Auto kommen und grad noch einsteigen können.
Bei strömenden Regen fahren wir weiter zu den "HÖHLEN VON CASTELLANA", 20 km entfernt von Alberobello. Wir kommen pünktlich hin zu einer deutschen Führung um 14.30 Uhr und sind ungefähr 1 Stunde in der Höhle unterwegs. Wir wählen die kürzere Route mit einer Länge von 1 km, die hin bis zur "Höhle des Abgrunds" reicht, wo der Rückweg beginnt, und endet im "Grave", der ersten und einzigen Höhle, die nach aussen Kontakt hat. Wir gehen vorbei an einer Vielzahl von spektakulären Tropfsteinen, Stalaktiten, Stalagmiten, Gitterbildungen und Säulen in einer Tiefe von 40 - 60 m.

Die "Schwarze Höhle", die die Form eines Pilzes, die "Höhle der Denkmäler", der größte geschlossene Hohlraum mit einer Höhe von 40 m und die "Höhle der Eule", deren Form man anhand einer Gruppe von Stalagmiten erkennen kann, sind mir noch gut in Erinnerung geblieben.

Nach der Rückfahrt zur Unterkunft fahren wir noch zum Restaurant "Borgo" und lassen uns Fischvorspeisen servieren, die wiederum köstlich waren.


Dienstag, 05.06.18: Fahrt in die Region KALABRIEN
Wir sind nur mehr alleine im "Filaro" und haben dort einen Reisetipp bekommen.
Das erste Ziel ist ROCCA IMPERIALE (30 km Fahrtstrecke), gleich an der Regionengrenze zu Kalabrien, in der Provinz Cosenza, mit ca. 3.300 Einwohnern.
Im historischen Teil des Ortes steht die Ruine eines Kastells aus dem 13. Jh., vom Staufer Kaiser Friedrich II. erbaut. Wir besichtigen das Schloss mit einer sympathischen und fachkundigen Dame als Begleiterin. Diese Burg wird in der Zeit vom 15. bis 17. Jh. mehrfach erweitert und umgebaut. Seit einigen Jahren sind Bemühungen im Gange, mit Hilfe von EU-Geldern Restaurierungsarbeiten durchzuführen. Heute gehört die Burg der Gemeinde Rocca Imperiale. Dort oben hat man einen herrlichen Ausblick zum Meer und zu den Hügeln im Süden.
Anschließend gehen wir durch enge Gassen über den beschilderten Weg der Zitronen in das Dorfzentrum und zur Kirche "Maria Aufnahme in den Himmel".

Nicht nur Zitronen wachsen in dieser Region, auch Orangen- und Mandarinenbäume, Olivenhaine, Gemüse und Reben, aus welchen leichte und fruchtreiche Weine hergestellt werden.


Nun geht es mit dem Auto 20 km weiter nach MONTEGIORDANO, eine Gemeinde mit ca. 1.800 Einwohnern, gelegen am Ionischen Meer und bekannt durch seine "Murales", das sind Zeichnungen und Malereien auf Häuserfassaden im Ortszentrum. Auch zahlreiche Sprüche sind dort zu finden. Wir verweilen dort eine Zeit, prägen uns einige Sprüche ein und machen
Fotos. Das Mittagessen in einem Restaurant in Montegiordano, wiederum Fischspeisen, schmeckt uns sehr gut. Sie holen dort täglich frischen Fisch von den Fischern, die im Hafen anlegen und bereiten ihn schmackhaft zu.

Am Nachmittag fahren wir weiter zum letzten Ausflugspunkt ROSETO CAPO SPULICO, weitere 20 km der Küstenstraße
entlang, ein Ort in der Provinz Cosenza mit ca. 1.900 Einwohnern.
Wir besuchen das Museum für Völkerkunde und danken Herrn Leonardo S. für die Führung. Wir sehen dort eine reichhaltige Sammlung nicht nur bäuerlicher Kultur, sondern auch andere Gegenstände, die wir nicht immer zuordnen können. Die Liebe, mit der er uns sein Museum zeigt, wird durch die Art wahrgenommen, wie er von den Gegenständen spricht, die dort aufbewahrt sind.
Von besonderem Interesse ist das historische Zentrum, das sich auf  einem schönem, zum Meer hin abfallenden Hügel, befindet.

Am Abend fahren wir wieder zurück zu unserer Unterkunft und genießen die letzten Abendstunden in der Basilikata.


Mittwoch, 06.06.18: RÜCKREISETAG
Nach dem Frühstück im Süden Italiens bei wärmender Sonne fahren wir noch zum Strand in Borgo, wo Margit und Zilli noch einen Spaziergang machen und die Füße noch im angenehmen Meerwasser abkühlen, während Sepp und ich nach Marconia fahren, Zeitungen zu kaufen um die Neuigkeiten zu erfahren.

Um die Mittagszeit fahren wir nach BARI, geben dort das Leihauto zurück und warten am Flughafen, nach der Gepäcksaufgabe, auf den Abflug nach Venedig.
Mit dem Leihauto sind wir in dieser Zeit in Apulien, der Basilikata und Kalabrien ungefähr 1.000 km unterwegs gewesen und sind froh, dass wir ohne Delle das Auto zurückgeben konnten.
Um 17.30 Uhr ist der Abflug von Bari und um 18.50 Uhr die Landung in VENEDIG.
Der Taxidienst holt uns dort ab und bringt uns zum Parkplatz Brusutti, wo wir mit unserem eigenen Auto die Heimreise antreten.
Um 22.00 Uhr sind wir wohlbehalten in Olang angekommen.
 
Alberobello

Alberobello

  Alberobello










Schloss "San Basilio"








  
Schlossanlage "San Basilio"


                                                                     

                                                                                            

In Matera
Vor "Filario del Castello San Basilio"






Samstag, 5. Mai 2018

Dalmatien - Wanderwoche

Der AVS BRUNECK hat heuer eine Wanderwoche in DALMATIEN von Sonntag, 22. April bis Montag, 30. April 2018 ausgeschrieben und ich habe mich spontan dazu angemeldet.

Sonntag, 22.04.18 - Anreisetag
Die Teilnehmer, 44 an der Zahl, treffen sich um 7.30 Uhr am Zugbahnhof in Bruneck - nachdem am Tag zuvor der allseits geschätzte Chauffeur Dietmar von Taferner Reisen unser Reisegepäck in seinem Bus mit nach Dubrovnik nimmt - und werden dort mit einem anderen Reisebus nach München zum Flughafen gebracht.
Die Organisatorin dieser Wanderwoche, unsere liebe Frau Christl, begrüßt im Bus alle Teilnehmer und wünscht uns schöne und erlebnisreiche Tage in Dalmatien. Das detaillierte Programm wird dann an den jeweiligen Tagen bekanntgegeben.
Ein kleines Missgeschick an der Mautstelle "Schönberg" und ein kurzer Aufenthalt an einer Autobahnraststätte erlauben uns trotzdem, dass wir noch vor 12.00 Uhr eine Weißwurst und das passende Getränk dazu am Flughafen München verkosten können.
Nach einem etwas verspäteten Abflug in München um 14.45 Uhr und nach 1 1/4 Stunden Flugzeit (830 Flugkilometer bei einer maximalen Höhe von 11.000 m), einer weichen Landung in DUBROVNIK, erwartet uns bereits Dietmar mit dem Bus und bringt uns mit unserem Handgepäck und den bereits verstauten Koffern, der Küste entlang zum schönen ****Hotel Valamar Argosy.

Die Zimmer werden zugeteilt und das Abendessen ist auf  19.00 Uhr angesagt (reichhaltiges Buffet).
Am Abend fahren noch einige Neugierige mit dem Linienbus in die Altstadt und sind erstaunt über die saubere und sehr gepflegte Stadt mit vielen links- und rechtsabbiegenden Seitengassen mit den einladenden Restaurants und Bierpubs. Eine Verkostung bleibt uns nicht erspart.
Um Mitternacht geht es mit dem Linienbus wieder zurück ins Hotel. Die Nacht lässt nicht so richtig alle Haltestellen erkennen!

Montag, 23.04.18 - Besichtigung von Dubrovnik
DUBROVNIK muss man gesehen haben, steht in der Ausschreibung, und das stimmt auch.
Unser Tag beginnt um 8.00 Uhr mit dem Frühstücksbuffet.
Dietmar bringt uns zum Zentrum und die Stadtführerin Sandra erwartet uns dort um 10.00 Uhr.
Dubrovnik liegt im Süden Kroatiens am Adriatischen Meer und hat ca. 43.000 Einwohner. Bekannt ist vor allem die charakteristische Altstadt, die vollständig von einer massiven, im 16. Jh. fertiggestellten Steinmauer, auf der man auch wandern und in die Stadt einsehen kann, umgeben ist. Diese Stadtmauer ist fast 2 km lang und zieht sich um Dubrovnik.

Die Architektur der gut erhaltenen und zum Teil wieder aufgebauten Bauwerke mit nationaler und internationaler Hilfe, nachdem 2.000 Granaten auf die Altstadt fallen, reicht vom Barockstil (Kirche des Hl. Blasius) über die Renaissance (Sponza-Palast) bis hin zur Gotik (Rektorenpalast). In der mit Sandstein gepflasterten Fußgängerzone Stradun oder Placa liegen viele Geschäfte und Restaurants.

Erwähnens- und sehenswert ist auch noch das Franziskaner- und Dominikanerkloster.  Der Bau des Franziskanerklosters innerhalb der Stadtmauern begann im Jahre 1317 und dauerte jahrelang. Es sind heute nur noch 4 Franziskanerpatres dort. 
Das Dominikanerkloster erhält sein heutiges Aussehen im 16. Jahrhundert.
Die Stadt Dubrovnik gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Weiters sind wir mit Sandra noch zum Hafen gegangen. Einige unternehmen noch eine 3/4-stündige Schifffahrt um diese Stadt, bei herrlichstem und warmen Wetter, und genießen anschließend das Mittagessen.

Um 15.00 Uhr erfolgt die Abfahrt, der Küste entlang durch Bosnien-Herzegowina (Grenzkontrolle) und die Makarska nach PODGORA (130 km), unserem zukünftigen Ausgangsort für die weiteren Tage. In diesem überschaulichen Ort leben ca. 1.300 Menschen.

Im ****Hotel Medora Auri Family Beach Resort beziehen wir die  Zimmer und nicht nur Peter und ich haben Schwierigkeit
unser zugeteiltes Nachtquartier zu finden, auch andere müssen in diesem 15-stöckigen labyrinthmäßigen Hotel um Hilfe fragen. Das Hotel ist neu und wir genießen im Zimmer den Meeresblick und das Rauschen des Wassers am Abend.
Bereits vor dem Abendessen wird uns der Wanderführer Albert, der uns die nächsten Tage begleiten wird, vorgestellt.
Das Abend- und Frühstücksbuffet ist wiederum reichhaltig und jeder kann sich aussuchen oder probieren was ihm schmeckt.
Ich weiß nicht wieviel Menschen in diesem Hotel Unterkunft finden. Es ist daher immer ratsam, pünktlich zu den Essenszeiten zu erscheinen.


Dienstag, 24.04.18 - Wanderung
Nach dem Frühstück um 7.00 Uhr fahren wir zu unserem Ausgangspunkt der Wanderung in Gornja Brela.
Vorher machen wir einen Zwischenstop zum Einkauf für das Mittagessen in Makarska. Der malerische Urlaubsort liegt im mittleren Teil der Region Dalmatien, südlich der Kulturmetropole Split. Der Ferienort an der gleichnamigen Riviera zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Urlaubsdestinationen in Kroatien und liegt am Fuße des Biokovo-Gebirges.


In Gornja Brela starten wir mit unserem Wanderbegleiter Albert und einem zweiten englischsprechenden Begleiter als Husch-Husch, namens Soko. Wir folgen dem rot-weiß-markiertem Steig, vorbei an alten Steinmauern und zerfallenen landwirtschaftlichen Gebäuden, an noch nicht blühenden Ginstern und schattenspendenden Föhrenwald, empor zur St.-Nikolaus-Kirche; der Schutzpatron dieser Gegend ist der Hl. Nikolaus. Die Kirche stammt aus dem frühen 16. Jh. und liegt auf einem 570 m hohen Hügel. In der Kirche werden ein paar Lieder angestimmt und eine Wandergruppe aus Oberösterreich staunt über unsere Gesangskünste.


Beim Wandern werden immer wieder Trinkpausen eingelegt, da es schon ziemlich warm ist.
Abwärts und wieder ein wenig aufwärts geht es anschließend über Steinblöcke zum Braut- und Hohenfelsen, wo wir ein schattiges Plätzchen für die Mittagsrast suchen und anschließend Brautfotos auf genannten Felsen machen.
Der Volksmund erzählt von einer Legende über eine große Liebe. Die Verliebten werden aber vom bösen Schicksal zu Stein verwandelt und stehen heute an der Stelle der Nevistina Stina, ein Gebirgspass als einzige Verbindung zwischen dem Küstenland und Hinterland. Hier befindet sich auch ein wunderschöner Aussichtsturm (nachzulesen auch im Internet).

Jetzt geht es nur noch abwärts über die Alte-Napoleon-Straße nach Baska Voda.
Die Franzosen bauen während ihrer Herrschaft (1808 - 1813) in kürzester Zeit die Straße quer durch ganz Dalmatien. Die wertvollen Überreste der Trockenmauer können heute noch besichtigt werden. Der Napoleon-Straße entlang haben viele Teilnehmer violette, einzelne weiße und gelbe Iris-Blumen fotografiert. Den Namen "Milchstern" für eine Blume höre ich zum ersten Mal.
Am Abend fahren wir wieder zurück nach Podgora.
400 m Aufstieg - 700 m Abstieg - 12 km - 4 1/4 St. reine Gehzeit.


Mittwoch, 25.04.18 - Wanderung
Beginn der Wanderung in Makarska um 8.30 Uhr. 
Die Höhenwanderung bringt uns zum botanischen Garten. Dieser Garten befindet sich in einer Höhe von 350 - 500 m ü.d.M. und ist ein Stück "eingezäunte Natur", wo wildwachsende Pflanzen und Sträucher zu sehen sind, inkl. Mittelmeer- und Gebirgspflanzen. 
Ein interessanter Punkt des botanischen Gartens Kotisina ist die Steinmauer von Kasteleto, einem Festungsobjekt aus dem 17. Jh., eine "Fortification", wie uns der Wanderbegleiter Albert erzählt. 
Bei der St.-Antonius-Kirche machen wir eine kurze Trinkpause und gehen dann bei einer Ruine (Martinskirche) vorbei nach Makar, wo eine kurze Mittagspause angesagt ist.
In Kotiska Draga genießen wir eine wunderbare Aussicht auf die Makarska Riviera und die naheliegenden Inseln.
Der Abstieg nach Makarska ist etwas schweißtreibend, da die Sonneneinstrahlung uns zu schaffen macht. Nun marschieren wir dem Strand entlang und gelangen gegen 16.00 Uhr zu unserem Restaurant, wo uns ein Trio musikalisch aufmuntert. Zum Essen gibt es guten Fisch, oder auch Fleisch für die Nichtfischesser und den passenden Wein dazu. Die Stimmung ist gut, Prositlieder werden angestimmt und ein Tänzchen zur Musik tut der Verdauung gut, nicht nur der Schnaps, der uns von den Besitzern angeboten wird.
Zum Verkauf stehen Wein, Schnaps und Honig u.a. bereit.
Unser Chauffeur Dietmar trinkt nur Säfte, feiert aber mit und bringt uns abends wieder nach Podgora ins Hotel. Der Hunger dort ist nicht mehr groß, einige nehmen aber noch den Nachtisch zu sich.
Ein Karter oder ein Abendspaziergang bei angenehmen Temperaturen geht sich noch aus, bevor wir dann gerne zu Bette gehen.
550 m Aufstieg - 600 m Abstieg - 13 km - 4 1/2 St.


Donnerstag, 26.04.18 - Krka-Wasserfälle
Nach dem Frühstück fahren wir zu den Krka-Wasserfällen, wieder in Begleitung von Albert, diesmal ohne Husch-Husch; Dietmar kann diesmal mitwandern.
Nach einer Busfahrt von ca. 150 km gelangen wir zum Parkplatz der Krka-Wasserfälle. Diese befinden sich im gleichnamigen
Nationalpark, welcher Zugang zu einer einmaligen, paradiesischen Flusslandschaft bietet. Mit 72 km Länge ist die Krka der längste zentraldalmatische Fluss und dank der 20 km zwischen Knin und Saradin, die der Nationalpark Krka einnimmt, wohl auch der spektakulärste Europas mit seinen 109 km² Fläche, so steht es in den Unterlagen von Christl. Die Krka schlängelt sich durch canyonartige Schluchten, sowie entlang sanfter grüner Hänge und überwindet im Parkgebiet 7 große Wasserfälle. Entlang des Flusslaufes gibt es ca. 30 Wassermühlen und ein Wasserkraftwerk, das unter Denkmalschutz steht.
Der Verlauf dieses Flusses bietet an jedem Punkt einen neuen, spannenden Blickwinkel und zahlreiche Besucher halten diese Eindrücke fotografisch fest. Man kann bei diesem herrlichen Wetter eine reiche Flora und Fauna mit singenden Vögeln, schwimmenden Fischen, laichenden Fröschen und viele Amphibien beobachten. Jenseits der Nationalparkgrenzen fließt die Krka in den See Prokljansko und mündet dann schließlich in die Adria.
Die gekennzeichneten Wege über diesen Fluss sind ohne Geländer, deshalb ist äusserste Vorsicht geboten. Im Park bieten sich zwei verschiedene Besichtigungsrouten an, eine in Skradin, die andere in Lozovac, natürlich gegen Eintrittsgeld (Kuna).
Unsere Wanderung in diesem Nationalpark dauert ungefähr 3 Stunden, Mittagsjause entweder aus dem Rucksack oder im Restaurant inbegriffen.

Die Rückfahrt im Bus ist wieder angenehm und ein Sprung in das erfrischende Meerwasser für die Schwimmer geht sich vor dem Abendessen noch aus.
300 km Busfahrt - 6 km Gehstrecke - 2 1/2 St. reine Gehzeit




























Freitag, 27.04.18 - Wanderung
Wiederum starten wir nach dem Frühstücksbuffet um 8.00 Uhr mit dem Bus nach Lokva Rogoznica. Der geprüfte Wanderbegleiter Albert bespricht sich mit Dietmar uns noch ein Stück hochzufahren und so uns 1 Stunde Aufstiegsweg in der Sonne und auf dem Asfalt zu ersparen. Doch oben war kein richtiger Wendeplatz ausfindig zu machen, aber dem Geschick und der Erfahrung unseres Chauffers und zweier Deuthilfen gelingt es doch, den Bus in die richtige Abwärtsposition zu manövrieren.

Wir steigen nun zur Kirche St. Vid auf; kurze Trinkpause und weiterer Wiederanstieg am Biokovo-Gebirge mit Strand-, Meeres- und Inselblick.

Nach einem kurzen Abstieg erreichen wir die Berghütte Imber, wo wir Mittagsrast halten.

Der weitere Abstieg zur alten Piratenstadt Omis ist etwas mühsam, weil steil und rutschig, aber in diesem traumhaften
Städtchen an der Mündung des Flusses Cetina ins Adriatische Meer erholen wir uns schnell bei einem erfrischenden Bierchen.
Dieser beliebte Ferienort mit seinen 15.000 Einwohnern ist vor allem bekannt für seine zahlreichen aktiven Sportarten und gleichzeitig auch das Zentrum der 35 km langen Omis-Riviera.
Auf der Retourfahrt zu unserem Hotel werden im Bus noch 3 Eigenbauschnäpse unseres geprüften Husch-Husch-Begleiters Soko verkostet, der an diesem Tag auch noch einen Teilnehmer unserer Gruppe verarztet. Dafür wird ihm auch von unserer umsichtigen und aufmerksamen Frau Christl und aller Teilnehmer herzlichst gedankt und mit einem Applaus verabschiedet. Bruno hat dies in seinem perfekten Englisch Soko zum Ausdruck gebracht.
Es geht sich noch für die Schwimmer ein Sprung ins Meer aus, während andere sich beim Karten oder Meinungsaustausch die Zeit bis zum Abendbuffet vertreiben.
650 m Aufstieg - 760 m Abstieg - 10,5 km - 4 1/2 St.


Samstag, 28.04.18 - Insel Brac
Wir gehen um 8.00 Uhr zu Fuß zum Hafen von Podgora und besteigen dort das Piratenschiff.
1 1/4 St. dauert die Überfahrt bis zum Hafen Sumartin der Insel Brac.
Dort beginnt unser zweistündiger Fußmarsch auf die Nordseite der Insel nach Povlja (Fischer- und Bauerndorf mit 400 Einwohnern).

Aus der tief ins Land hineinragenden Naturbucht beginnt die Wanderung über einen alten Eselspfad, durch fruchtbare Felder mit Oliven-, Mandel- und Feigenbäumen.  Für die Trinkpausen müssen wir wiederum schattige Örtchen suchen. Unser Reserve Husch-Husch Lois ist heute als Schlusslicht für die Truppeneinheit verantwortlich!

Die Insel Brac verfügt über eine Fläche von 395 km² und liegt in der Mitte der Region Dalmatien in Kroatien und hat ca. 13.000 Einwohner. Die Haupteinnahmequelle ist vor allem der Tourismus, aber auch die Fischerei und der Wein- und Olivenanbau haben ihren Anteil.

Brac ist vor allem durch seinen weißen Kalkstein berühmt. Der Stein wird z.B. beim Bau des Palastes des Diokletian in Split, bei sakralen Bauwerken in Sibenik und Trogir, beim Parlamentshaus in Budapest, beim Berliner Reichtagsgebäude und sogar beim Bau des Weißen Hauses in Washington verwendet (dies habe ich aus der Ausschreibung von Christl und vom Internet entnommen).

Unser Piratenschiff erwartet uns schon in Povlja und wir genießen dort den gut zubereiteten Fisch mit Knoblauchsauce und einem Rotwein dazu; den Weißwein trinken andere! Auch ein Verdauungsschnaps wird uns angeboten.
Ein Blindwatter auf der Überfahrt gehört auch dazu und es ist immer wieder schön, wenn man bei den Siegern dabei ist, gel Luise! Die Verlierer werden nicht verraten.

Der Wanderbegleiter Albert wird heute mit einem Dank von Christl, dem Applaus und Trinkgeld der Gruppe verabschiedet.
Beim Buffet am Abend steht wie immer wieder eine reiche Auswahl zur Verfügung und jeder holt sich, was er gerne isst.
Ein Verdauungsspaziergang am letzten Abend in Podgora lässt die dalmatinischen Eindrücke dieser Woche noch einmal wach werden. Das Übernachten in diesem großen und schönen Hotel ist auch angenehm.
7 km Wanderung - 2 St.

Sonntag, 29.04.18 - Split
Wir verlassen nun Podgora nach einwöchigem Aufenthalt dort, packen die Koffer und vertrauen sie Lois zum ordnungsgemäßen einparken in den Bus an. 

Abfahrt um 9.00 Uhr der Küste entlang nach Split.
Um 10.30 Uhr erwartet uns Frau Slavenka zur Stadtführung.

Split ist die zweitgrößte Stadt Kroatiens und die größte und bedeutendste Stadt Dalmatiens, ohne je dessen Hauptstadt gewesen zu sein. Das Herz der Stadt bildet die Altstadt, die an der Südküste der Halbinsel von Split gelegen ist. Ein großer Teil der Altstadt wird vom Diokletianspalast eingenommen, von dem aus sich die Stadt entwickelt hat. Den Westteil der Landzunge nimmt der Marjan-Berg ein. Die Hafenstadt ist auch ein beliebtes Ziel von Touristen und Ausflüglern. Neben seiner 1700-jährigen Geschichte, seiner Vielfalt an archäologischen, historischen und kulturellen Denkmälern, allen voran der berühmte, in die UNESCO-Liste aufgenommene Diokletianpalast, hat Split auch den Reiz einer modernen Mittelmeerstadt mit ca. 170.000 Einwohnern. 
Die Sangeskünste eines Männerchoroktettes werden mit einem kräftigen Applaus honoriert.

Einige Teilnehmer unserer Gruppe besteigen den Turm der Kathedrale St. Domnius, der ca. 60 m hoch ist. Auf der Aussichtsplattform hat man einen guten Ausblick über die Stadt und den Adriahafen. Der Aufstieg ist vor allem im engeren unteren Teil beschwerlich.
Nach der Führung halten wir Ausschau nach einem Restaurant und essen typisches dalmatisches Gericht.
Am späteren Nachmittag fahren wir mit dem Bus zum Hafen und besteigen dort die Fähre "Aurelia".
Pünktlich um 20.00 Uhr verlässt das Schiff den Hafen Richtung Ancona, während wir die Kabinen (teils Innen-, teils Aussenkabinen) zugelost bekommen.
Am Oberdeck wird noch der Sonnenuntergang fotografiert, anschließend geht es ins Restaurant zum Abendessen.
Die Ausfindigmachung der Kabinen ist für einige beschwerlich, der Schlaf dort fällt unterschiedlich aus.


Montag, 30.04.18 - Heimreisetag
Weckruf auf der Fähre um 5.30 Uhr.
Frühstück auf dem Schiff (Cappuccino mit Briosch) bevor es pünktlich um 7.00 Uhr im Hafen von Ancona anlegt.

Wir besteigen den Bus, wiederum bei herrlichem Wetter, und fahren auf die Autobahn "Adriatica A14" Ancona - Bologna auf.
Nach einem Zwischenstop erreichen wir um die Mittagszeit Mantua, wo eine dreistündige Pause eingelegt wird. Christl hat dies angekündigt und alle sind froh, dass uns der Chauffeur Nahe der Altstadt aussteigen lässt.

Mantua ist eine von 4 künstlichen Seeen (Lago Superiore, Lago di Mezzo, Lago Inferiore und Lago Paiolo, wie uns Dietmar im Bus schon aufmerksam macht) umgebene Stadt mit ca. 50.000 Einwohnern. Sie ist bekannt für das architektonische Erbe des Adelsgeschlechts der Gonzaga aus der Renaissancezeit, das den Herzogspalast errichtet. In diesem imposanten Gebäude befindet sich die Brautkammer, die mit Andrea-Mantegna-Fresken geschmückt ist. Weitere Besonderheiten der Stadt sind der romanische Dom, die Renaissancekirche S. Andrea, der Palazzo Te und die "Rotonda di San Lorenzo" (aus dem Internet entnommen).
Wir haben einige dieser Bauten von Aussen gesehen und stärken uns anschließend in einem Restaurant. Andere Teilnehmer sind zum Denkmal von Andreas Hofer gegangen.

Abfahrt von Mantua pünktlich um 15.00 Uhr.
Auffahrt auf die Autobahn A22 und Heimfahrt.
Die letzten Teilnehmer steigen in Olang um 19.00 Uhr aus.

Zum Schluss möchte auch ich noch einen persönlichen Dank aussprechen, wie es bereits im Bus von anderen Teilnehmern gemacht wird, an Frau Christl und Frau Anni für die perfekte Organisation dieser neuntägigen Reise. Es hat alles bestens geklapt und war für uns Teilnehmer ein wunderbares Erlebnis. Ein weiterer Dank ergeht an den Fotografen, Husch-Husch-Reservisten und Koffermann Lois und nicht zu vergessen an unseren umsichtigen, ruhigen und angenehmen Chauffeur Dietmar, der mit dem Bus Taferner Reisen insgesamt 2.500 km unterwegs war.

Ein Dankeschön auch an alle Teilnehmer für die Pünktlichkeit und die Harmonie in der Gruppe.

Auf ein Wiedersehen bei einer nächsten Wanderwoche!