Sonntag, 20. März 2011

Geburtstagsreise nach Lappland

Mo, 07.03.11: Anreisetag
Auf Einladung unseres Sohnes Hannes sind wir (Zilli und ich) am Montag um 4.15 Uhr mit unserem Auto, chauffiert von Christian, zuhause abgefahren und hatten um 5.00 Uhr bei der Autobahneinfahrt Vahrn einen Taxi (Rauch Reisen: Euro 45,00 pro Person) organisiert, der uns zum Flughafen nach München brachte.
Um 7.30 Uhr waren wir bereits dort und checkten am Terminal 1 ein. Abflug mit Finnair war um 10.20 Uhr vorgesehen, doch verzögerte sich dieser Flug aus irgendwelchen  Gründen um 1 Stunde. Nach 2 1/2 Stunden Flugzeit über den Wolken von Deutschland, Tschechien, Polen und Estland (Tallin) landeten wir um ca. 14.00 Uhr in Helsinki.


Nachdem wir André (Mitstudent von Hannes und Heimleiter in Klagenfurt) im Flughafengebäude von Helsinki getroffen haben ging der Flug um 16.20 Uhr (Zeitverschiebung: + 1 St.) weiter nach Kittilä (Flugdauer ungefähr 1 1/4 St.). Wir landeten dort nach ungefähr 820 Flugkilometern (insges. zurückgelegte Flugkilometer: 2.400 + ca. 250 km von Olang nach München = 2.650 km eine Strecke).
Um 18.00 Uhr (Dämmerung) fuhren wir mit dem Taxi nach Sirkka (12 km). Dort trafen wir in zwei mit Holzbäumen ausgezimmerten Hütten Hannes und Maijastiina, Margit und Seppi, Franz und Michaela mit Klein Lasse, zwei Studienkollegen von Hannes, Daniel aus Seeboden und Daniel aus Oberrasen, der Studienkollege aus Dresden Michael mit seiner Frau Katja und einen weiteren Freund, Veikko aus Finnland.

In Holzhaus 1 haben wir vorzüglich zu Abend gegessen (köstlicher Lachs mit Zuspeisen) und uns anschließend noch in gemütlicher Runde unterhalten bis wir dann müde und zufrieden unsere Schlafgemächer aufsuchten.
Einige hatten schon einen sportlichen Tag hinter sich: entweder waren sie mit Langlaufskiern unterwegs oder hatten Schneeschuhe ausgeliehen zum Wandern. Die Schneeschuhwanderer waren ziemlich k.o.: sie erzählten, dass sie im freien Gelände bis zu den Oberschenkel eingebrochen sind; sie gaben dem tiefen Pulverschnee die Schuld, aber es könnte auch gewesen sein (Vorvergangenheit ... mehr dazu gleich!), dass die Schneeschuhe falsch eingestellt oder die Wanderer in der Vorwärtsbewegung falsch orientiert waren!

Noch etwas zu Finnland: Helsinki ist mit seinen ca. 600.000 Einwohnern die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Finnlands. Finnland selbst hat 5,3 Millionen Einwohner, ist flächenmäßig nur wenig kleiner als Deutschland und gehört zu den am dünnsten besiedelten Ländern Europas. Ein Drittel der Fläche Finnlands liegt nördlich des Polarkreises. Die beiden offiziellen Landessprachen sind Finnisch (92%) und Schwedisch (6%). Die Mehrheit der finnischen Bevölkerung gehört der evangelisch-lutherischen Kirche an. Mehr über Land und Leute - wie etwa die Tatsache, dass in Helsinki im Jahre 1952 die Olympischen Sommerspiele statt fanden, welche ursprünglich bereits für 1940 geplant waren, dann aber wegen des 2. Weltkrieges abgesagt wurden - auf Wikipedia.

Die, 08.03.11:  Rentiersafari
Als erste waren Zilli und ich in der Hütte 2 wach.
Nach dem Frühstück im gemütlichen Holzhaus sind wir zu Fuß ins Ortszentrum Sirkka gegangen und  bestiegen anschließend den Hügel (Tunturi) LEVI  (bekannt durch die Skiweltcuprennen der Damen im Frühwinter). Von dort oben hatten wir einen herrlichen Ausblick auf das Dorf Sirkka und das dazugehörige Skigebiet Levi.

Zu Mittag wurden alle bereits hier anwesenden Geburtstagsgäste von einem Taxi abgeholt und zu einer Rentierfarm gefahren. Dort warteten bereits die Tiere auf die Rentiersafari. Eine Saamifamilie begrüßte und erklärte uns freundlich, wie sie zu lenken sind. Zu zweit wurden wir von einem solchen nordischen Tier in einem Schlitten durch die Wälder, über zugefrorene Seeen und Flüsse zu einer ca. 5 km entfernten Hütte gezogen. Diese Saamifamilie besitzt ungefähr 100 Rentiere (die genauen Zahlen verraten sie nicht) und nachdem die Weibchen jetzt trächtig sind, wurden wir von den männlichen Tieren, nach eigener Lenkung wie bei den Pferden, recht flott kutschiert.
In der Hütte wurde uns ein schmackhaftes Rentiergericht mit Kartoffeln (werden in Lappland jährlich zweimal geerntet) und einer für dieses Gebiet typischen Nachspeise serviert bis es dann mit uns und den Tieren noch flotter heimwärts ging.

Nach Auskunft dieser Familie leben im finnischen Teil Lapplands ungefähr 6.000 Saamis, wovon ca. 2.000 in Helsinki studieren oder arbeiten, aber immer wieder gerne nach Hause zurückkehren.
Ein größerer Teil der Saami-Familien leben in Lappland Nordschwedens und Norwegens. Sie sprechen unterschiedliche Sprachen und Dialekte, können sich aber untereinander verständigen. In der Schule ist dies ihre Hauptsprache, lernen als Zweitsprache natürlich Finnisch, Schwedisch oder Norwegisch.

Den Abschluss dieser Safari machten wir in einem Irish-Pub, ohne Saamis, bis wir dann wieder zu unseren heimeligen und warmen Häusern zurückkehrten.  Vor dem täglichen Abendessen ist ein finnischer Saunagang zu empfehlen.
Abends wurde in der Hütte 2 für die ganze Runde Pizza aufgetischt.

Abends gesellten sich Herbert und Alice (Herbert war ein Studienkollege von Hannes aus den Zeiten in Jyväskylä) noch hinzu und so waren wir 17 Personen, aufgeteilt auf  die zwei Holzhäuser. Eine stattliche Anzahl für eine Geburtstagsfeier in Lappland.    
Mi, 09.03.11: Wandertag
Weckruf wie normal um 7.30 Uhr. Gemütlichkeit am Frühstückstisch und kurze Lagebesprechung, bevor Zilli und ich zu einer Wanderung und geplanten Gondelfahrt auf den Levi-Hügel aufbrachen. Es ist dies das größte Skigebiet Finnlands und nachdem die erste kurze Gondelfahrt recht gut klappte, gingen wir der kaum befahrenen Strasse entlang und gelangten nach einer halben Stunde zu den Eisskulpturen, erbaut von chinesischen Künstlern.

Geplant war dann die zweite Bergfahrt mit der Gondel auf der Nordseite des Hügels (bewachsene Hügel = Vaara, baumfreie Hügel = Tunturi; Levi = Tunturi). Nachdem aber der Wind zu stark war, fiel diese aus und wir wanderten zu Fuß weiter nach Tievi, haben dort zu Mittag gegessen (Cheeseburger ... eigentlich wollten wir ein Käsebrot!) und sind dann wieder auf dem Fußgängerweg neben der Loipe entlang bis nach Sirkka zurück gegangen (insgesamter Fußmarsch am heutigen Tag: 3 1/2 Stunden).

Eines wäre Pflicht, wenn man in dieser Gegendend wohnen würde: Skilanglauf. Unzählige Loipen (teils beleuchtet) verschiedener Schwierigkeitsgrade durchqueren die endlosen Wälder oder führen auf Seeen und Flüssen entlang. Täglich werden sie frisch gespurt und zahlreich werden sie auch genutzt (gratis). Für diesen Volkssport wird gar einiges investiert.
Veikko und Franz haben kostenlose Privatstunden für langlaufbegeisterte Mitstreiter angeboten mit dem Ergebnis, dass abends nach dem Saunagang alle Langläufer totmüde in ihren Unterkünften anzutreffen waren. Dieser Sport hat es in sich: zuschauend möchte man meinen, Langlaufen ist keine Kunst, aber wenn man die Technik nicht beherrscht, kommt man sehr schnell ins Schwitzen!

Das Abendessen wurde in der Hütte 2 aufgetischt und die süße Nachspeise mit dem sizilianischen Moscatwein, zubereitet und kredenzt von Franz und Daniel, schmeckte besonders gut.
Hier muß ich anmerken, dass - im Verhältnis zu meiner Generation - auch die männliche Jugend sehr gut kochen, auftischen und abräumen kann!

Eine Frage noch an André und Michael: wie war das mit der Vorvergangenheit in Thüringen? Ihr könnt uns sicher dazu einen passenden Beitrag liefern oder dies grammatikalisch aufklären.

Ein ausgefüllter Tag ging somit zu Ende.

Do, 10.03.11: Geburtstagsfeier
Runder Geburtstag (30) des Sohnemannes HANNES und seines Dresdner Studienkollegen MICHAEL (gleichaltrig bzw. gleich jung).
Dies war eigentlich der Anlass, dass diese Lapplandreise zustande gekommen ist. Wir danken Hannes und Maijastiina an dieser Stelle recht herzlich für die Organisation und können im Nachhinein sagen, dass dies eine gute Idee war, nachdem alle noch nie in Lappland waren und zudem noch viele nette Erlebnisse mit nach Hause nehmen konnten. Für Hannes war es sicherlich erfreulich, dass so viele junge Leute seiner Einladung gefolgt sind.
Die Abgeschiedenheit, Ruhe und Gemütlichkeit in dieser Gegend tut uns gestressten Menschen wirklich gut (nicht wahr, André?). Wir konnten diese Tage dort oben im Hohen Norden wirklich genießen.

Maijastiina, Zilli und ich fuhren an diesem Tag um 7 Uhr mit dem Bus in Sirkka ab und nach 170 km in südlicher Richtung haben wir  Rovaniemi erreicht. Nach 2 1/2 Stunden Fahrzeit trafen wir dort die Eltern unserer Schwiegertochter, Sirkka und Erkki.

.Aus einem Reisebericht habe ich entnommen, dass Rovaniemi die flächenmäßig größte Stadt Europas ist, aber nur ca. 60.000 Einwohner hat. Diese Stadt liegt am Nördlichen Polarkreis, wo auch der "Santa Claus" zuhause ist. Vor der Weiterreise zum Weihnachtsmann sind wir zusammen in die Kirche gegangen (erbaut im Jahre 1632, abgebrannt im 2. Weltkrieg, neu aufgebaut und eingeweiht im Jahre 1950) und anschließend zu den Sprungschanzen und ins Langlaufzentrum gefahren.
Ein Besuch beim Weihnachtsmann "Santa Claus" durfte natürlich nicht fehlen und ein Foto mit ihm war unser Wunsch. Auf die Frage von wo wir herkommen, antworteten wir, aus Südtirol und auf Deutsch sagte er uns, dass er um Weihnachten 2010 das letzte Mal dort war!
Die Rückfahrt im Privatauto war sehr angenehm und überhaupt stellten wir fest, dass auf diesen endlos geraden Strecken wenig Verkehr war.

Bei unseren zwei Holzhäusern angekommen, gratulierten wir zu aller erst unserem Sohn Hannes zu seinem 30. Geburtstag, wünschten ihm Gesundheit, Glück und Erfolg und viel Freude mit dem Nachwuchs.
Die Schwiegereltern bereiteten ihm und allen Mitgereisten zu diesem Anlass ein vorzügliches Abendessen (insgesamt waren wir jetzt zu 19) mit kalter finnischer Vorspeise (Lachsbrötchen), einer Rentiersuppe und als Hauptspeise ein Elchgericht mit Zutaten. Natürlich durfte der - in Finnland teuer erkaufte -  Wein auch nicht fehlen. Alles schmeckte ausgezeichnet und ich möchte hier nochmals, wohl im Namen aller, der Familie Rouhiainen einen herzlichen Dank aussprechen.
Als Nachspeise gab es finnische Beeren und einen vom Nachbarhaus leckeren Kuchen, zubereitet von Katja, wohl auch als Anlass zum gleichzeitigen runden Geburtstag ihres Mannes Michael.
Die Geburtstagskinder HANNES und MICHAEL wurden gebührend gefeiert und es war ein gemütlicher Abend in geselliger Runde.
Zu dieser Gelegenheit wurden offensichtlich auch die "Nordlichter" bestellt und tatsächlich konnten wir gegen Mitternacht hellblaue Streifen am Horizont entdecken. Die anderen Tage war es entweder zu wenig kalt oder der Himmel war mit Wolken behangen.

Die Junggebliebenen ließen die Geburtstagskinder noch im Dorfzentrum Hoch leben, die ältere Generation ging nach Mitternacht langsam zu Bett.


Fr, 11.03.11: Skitag
Wir haben uns bereits an die Gemütlichkeit in dieser Gegend gewöhnt und ließen den Tag entsprechend ruhig angehen. Andere hatten noch etwas nachzuschlafen, Hannes, André, Zilli und ich beschlossen, diesen Tag mit Skiern den Levi-Hügel abzufahren.
Nach einem etwas späteren Frühstück haben wir uns in einem Sportgeschäft die Ausrüstung stundenweise ausgeliehen und nachdem 4 Skikarten in unseren Unterkünften zur Verfügung standen, haben wir bei leichtem Schneefall unser Vorhaben in die Tat umgesetzt. Die Sicht war nicht die Beste, trotzdem haben wir auf dem Hügel des Skiberges zwei Rentiere im Schnee gesehen. Wahrscheinlich haben sich diese Tiere schon an die Skifahrer gewöhnt.
Rund um diesen Hügel gibt es ca. 25 Aufstiegsanlagen (Doppelmayr), davon 1 kurzen und 1 längeren Gondellift, 1 Sessellift und alles andere waren Schlepplifte. Wir sind alle Pisten abgefahren, auch eine Schwarze, wo in den letzten Jahren immer Ende November die Weltcuprennen der Damen ausgetragen wurden. Alle diese Pisten abzufahren - nicht auf die Schnelle - braucht man ungefähr 3 Stunden.

Was uns zudem noch auffiel waren einige Selbstversorgerhütten, "Kottas" genannt, an den Talstationen der Lifte. Diese sind auch entlang den Loipen und Wanderwegen anzutreffen. In diesen "Kottas" wird in der Früh Feuer gemacht, man kann sich dort erwärmen aber auch mitgebrachte Würste grillen oder Speisen verzehren. Geht das Feuer langsam aus, ist man angehalten - auf gut Pustrerisch - nachzuschüren.


Ein Saunagang nach einem Skitag ist angenehm und wirkt entspannend. Die Abkühlung zwischen den Saunagängen draußen in der tiefverschneiten Schneelandschaft ist mir in diesem Urlaub nicht gelungen.
Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden!


Sa, 12.03.11: Motorschlittenfahrt
Auf diesen Morgen haben wir uns lange schon gefreut. Nachdem vier aus unserer Gesellschaft schon eine Motorschlittenfahrt hinter sich hatten (Katja und Michael, Herbert und Allice) und sie begeistert von diesem Erlebnis berichteten, sind wir (Erkki, Zilli, Hannes und meine Wenigkeit) nach dem Frühstück zu einem Snowmobile-Verleih hingegangen, haben uns entsprechend gekleidet (zusätzlich warme Kleidung wird in der Verleihstelle angeboten) und uns erklären lassen, wie ein solcher Schlitten zu lenken ist. Voraussetzung ist, dass man einen Führerschein vorzuweisen hat, ohne einen solchen darf man den Motorschlitten nicht lenken.
Entlang der Strecken wird dies auch von der Polizei kontrolliert, auch wenn man zu schnell unterwegs ist, wird man bestraft (Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h).

Nachdem wir einen Experten (Erkki) mit dabei hatten, waren wir auch einigermaßen beruhigt. Erkki und Zilli, Hannes und ich starteten dann gegen 10.30 Uhr, zuerst ganz gemütlich, mit diesen 2 Vehikeln, wurden  immer schneidiger und fuhren dann auch dementsprechend.
Mit Sirkka und Maijastiina haben wir uns verabredet (sie fuhren mit dem Auto), bei einem entlegenen und auch mit den Motorschlitten erreichbaren Gehöft zu treffen und uns die Ausstellung des Finnischen Malers   REIDAR SÄRESTÖNIEMEN, der dort bis 1971 gelebt hat, anzuschauen. Dieser Künstler war sehr bekannt in Finnland und auch seine ausgestellten Bilder zeugen von seiner Berühmtheit.

Weiter ging es dann wieder mit den Snowmobiles über Flüsse und Seeen und durch endlose Waldgebiete bis zu einem Snow Village. So ein Schneedorf bzw. Hotel hat man früher auch schon einmal im Fernsehen gezeigt und jetzt konnten wir es in Natura anschauen. Alles igluähnlich aufgebaut mit Einzel- und Doppelbettzimmern, einer Kapelle, wo auch Brautleute getraut werden, einer Bar und einem getrennten Pokerraum - um nur einige Räume zu beschreiben. Die Betten in den Schlafzimmern sind überzogen mit Rentierfellen, einer angenehmen Unterlage und Decken und selbstverständlich braucht es auch einen warmen Schlafsack, für die Hochzeitsnacht natürlich entsprechend groß! Wenn man bedenkt, dass dies alle Jahre neu aufgebaut werden muß, so versteht man auch, dass die Unterkunft entsprechend teuer sein muss.

Auf der Rückfahrt haben wir wieder Loipen und Straßen überquert, natürlich vorher auf Verkehrsschildern angezeigt und auch auf Gegenverkehr ist hier Rücksicht zu nehmen. Die Motorschlitten werden durch Gasbetätigung vor- und auch rückwärts in Gang gebracht; selbstverständlich gibt es auch zusätzlich noch eine Handbremse.
Nach ca. 140 km Motorschlittenfahrt sind wir gegen Abend wieder nach Sirkka zurückgekehrt. Ein Erlebnis, das unvergessen bleiben wird und ich gerne weiterempfehlen kann!
Wie wir abends erfahren haben, sind auch noch André und Daniel an diesem Tag mit einem Motorschlitten unterwegs gewesen.

Als krönenden Abschluss nach dem Saunagang gab es an diesem Abend noch Speckknödel in der Hütte 2, zubereitet von Zilli. Danke dafür. Fast wäre dieses Knödelgericht ins "Wasser" gefallen, denn Andrés Gelüste nach Speck und Wurst waren groß und ohne diese Zutaten hätte es nur "Fastenknödel" gegeben. Ein Glück, dass er sich noch beherrschen konnte!!
So ging auch dieser letzte Abend in Lappland zu neige und die Ersten traten bereits die Heimreise an.
Eine nette, gemütliche, erholende und unvergessliche Woche neigte sich dem Ende zu und alle waren froh, dass sie der Einladung von Hannes gefolgt sind. Hoffentlich ergibt sich beim nächsten runden Geburtstag eine weitere Gelegenheit, sich mit diesen netten Leuten zu treffen. Dank an allen für die Harmonie und das gesellige Beisammensein an diesen Tagen. 
So, 13.03.11: Rückreisetag
Wenn es am schönsten ist, soll man Abschied nehmen. Und so war es bei dieser Reise nach Lappland. Viele nette und bleibende Eindrücke haben wir mitgenommen und am Frühstückstisch waren alle der Meinung, dass sich diese Reise in den Hohen Norden auf alle Fälle gelohnt hat.
Nachdem der Abflug von Kittilä für die meisten Teilnehmer erst gegen die Mittagszeit gebucht war, haben wir noch bei herrlichem Wetter einen Abstecher in das Dorfzentrum von Sirkka gemacht und die schönen Tage hier noch einmal Revü passieren lassen. Ein letzter Gang in die Marienkapelle und ein Dankgebet durfte nicht fehlen.
Von Hannes haben wir uns noch in unserer Unterkunft verabschiedet, nachdem er den Flug erst später und dadurch auch Zeit hatte, die Holzhäuser noch einmal auf ihre Sauberkeit zu überprüfen.
Ein letztes Abschiedsfoto wurde noch geknipst, bevor uns der Taxi zum Flughafen brachte. Bis Helsinki waren die mehreren noch gemeinsam unterwegs, bis sich dann die Wege trennten. Ein letztes Abschiedswort und eine innige Umarmung, bevor von den Geburtstagsgästen folgende Flughäfen angeflogen wurden: München, Berlin, Dresden, Wien, Zürich und Genf. So trennten sich die Wege und jeder kehrte zu seinem Arbeitsplatz bzw. Pensionssitz zurück :-)
Die Eltern von Maijastiina sind mit dem Auto zurück nach Anttola gefahren.
Von München konnten Zilli und ich dankensweter Weise mit Seppi und Margit nach Hause fahren und kamen gegen Mitternacht dort an. Flug und Fahrt gingen reibungslos über die Bühne.

Von dieser Stelle aus grüße ich nocheinmal alle Geburtstagsgäste und sage auf ein baldiges Wiedersehen zu welchem Anlass auch immer.

Abschließend noch ein herzlicher Dank an Hannes und Maijastiina für die Einladung und die ganze Organisation.


Mittwoch, 22. Dezember 2010

Kurzbesuch in Berlin

Mein Sohn CHRISTIAN und ich haben beschlossen, dem Bruder und Sohnemann HANNES einen Besuch in BERLIN abzustatten. Nachdem Christian seine erfolgreiche sportliche Karriere nun beendet hat, ist ein solches Treffen leichter zu bewerkstelligen. Hannes ist bereits seit Jänner 2005 in dieser schönen Stadt und ich fahre oder fliege bereits das sechste Mal dorthin, die erste Reise bereits im Sommer des Jahres 2004 mit dem ABC-Club von Oberolang. In diesem Jahr war der Sohnemann noch in Klagenfurt und beschäftigte sich nicht mit dem Gedanken, nach dem erfolgreichen Studium eine Arbeitsstelle in Berlin (eBay) anzutreten.

Am Do, 02.12.2010 um 7.00 Uhr fuhren Christian und ich mit dem Auto bei Schneefall in Olang ab. Stefan parkte uns das Auto in Innsbruck bei seiner Wohnung und wir flogen um 11.15 Uhr in Innsbruck ab (der Start hatte sich um eine Stunde wegen des Schneefalls verzögert) und landeten nach 1 1/4 Stunden Flugzeit in Berlin/Tegel. Im Flugzeug machten wir Bekanntschaft mit den Österreichischen Kombinierern Bieler, Denifl und Stecher, welche auf dem Weiterflug nach Oslo waren und von dort mit dem Bus weiter nach Lillehammer fuhren, wo am Wochenende ein Weltcuprennen stattfand. Wir wünschten ihnen bei dieser Gelegenheit alles Gute für dieses und die weiteren Rennen im heurigen Winter.
Auf der Busfahrt vom Flughafen zum Zoologischen Garten trafen wir zwei Südtiroler Studentinnen aus dem Schnalstal, welche die Tante in Berlin besuchten.
Ein schneller Imbiss und die Weiterfahrt mit der S-Bahn bis zur nächsten Station Tiergarten, wo wir dann zu Fuß zum Hotel "Hansablick" auf verschneiten Gehsteigen und Straße gingen, die Trollis hinterherziehend!
Nachdem Hannes noch bei der Arbeit war, fuhren wir am späten Nachmittag auf den Alexanderplatz und wärmten uns bei einem Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt.
Abends trafen wir dann unseren Figlius und Bruder Hannes und fuhren mit ihm in die Karl-Marx-Straße (Neukölln) ins Cafè "Rix" zum Abendessen und anschließend in das Theater "Heimathafen" zur "Gorilla Schow", wo drei Schauspielter selbstinszenierte Sketsches, zu Themen, die vom Publikum vorgegeben wurden, zum Besten gaben. Einige dieser Themen lauteten: Karl-Marx-Straße - Saure-Gurken-Zeit oder Kampfszenen aus einer Verdi-Oper.
Improvisationstheater pur mit Rollenspielen im zweiten Teil dieses gelungenen Theaterabends.
Bei der Rückfahrt war es in der S-Bahn nicht mehr so stressig wie bei der Hinfahrt.
U- und S-Bahn-Stationen Nahe Hotel Hansablick und Wohnort Hannes:
U-Bahnhöfe "Hansaplatz" und "Turmstraße"
S-Bahnhof "Tiergarten"

Fr, 03.12.10: Nach dem guten und üppigen Frühstück im Hotel haben wir, auf Vorschlag von Hannes, am Vormittag die "Hitler-Ausstellung" angeschaut.
Wir sind mit der S-Bahn bis zum "Hackischen Markt" gefahren und dann zu Fuß zum "Deutschen Historischen Museum" gegangen (Nähe Berliner Dom) und die wirklich interessante, historische Ausstellung "Hitler und die Deutschen" uns vor Augen geführt und auch Ausschnitte in Wort und Bild zu sehen und zu hören bekommen.
Die Ausstellung behandelt das Wechselverhältnis von Hitlers charismatischer "Führerherrschaft" und den Erwartungen bzw. dem Verhalten des "Volkes". Es werden die Bedingungen des Aufstiegs zur Macht, die unbegrenzte Herrschafts- und Vernichtungspolitik des Nationalsozialismus sowie dessen Nachgeschichte nach 1945 dargestellt.
Nach dem Mittagessen in einem Französischen Restaurant haben wir am Nachmittag Hannes getroffen und sind zu ihm in die Wohnung gegangen, nachdem es im Freien sehr kalt und unlustig war.
Am Abend ist auch Maijastiina aus Brüssel von der Weihnachtsfeier zurückgekehrt und wir haben uns die "Tortillas" in der gemütlichen Wohnung schmecken lassen. Anschließend sind wir dann in ein "Jazz-Konzert" ins "A-trane" (Bleibtreustraße) gegangen. Die internationale Gruppe war hervorragend besetzt und es war ein Gipfeltreffen zweier Gitarrenvirtuosen, Torsten GOODS und Andreas OBERG aus Stockholm. Da wir zu Nahe an der Gruppe saßen und der Schlagzeuger für uns etwas zu dominant war, haben wir in der Pause ein klein wenig Abstand genommen.
Auch ein "Beat-Boxer" trat auf die Bühne; seine Ausführungen waren beeindruckend.
Zu vorgerückter Stunde sind wir dann wieder zu unseren Schlafstätten zurückgekehrt.


Sa, 04.12.10: Potsdam
Bei kaltem und windigem Wetter war schon die erste S-Bahn um 10.00 Uhr ausgefallen, die Zweite ließ aber nicht lange auf sich warten, aber ohne Heizung. Bei einer Zugfahrtdauer von 45 Minuten kamen wir ganz erfrischend in Potsdam an und erwärmten uns dann in einem Cafè.
Zu Fuß gingen wir (Christian, Hannes und meine Wenigkeit) vom Potsdamer Hauptbahnhof in die Innenstadt zum Holländer-Viertel, kehrten in der Propsteikirche St. Peter und Paul ein (Apostel Petrus: sein Attribut sind die Schlüssel zum Himmelreich; Apostel Paulus: dessen Attribut, das Schwert, weist auf sein Martyrium hin) und verweilten kurz im Gebete. Die katholische Kirche  wurde im romanisierenden Rundbogenstil in den Jahren 1867 bis 1869 errichtet. Sie blieb beim verheerenden Bombenangriff auf Potsdam im April 1945 relativ unbeschädigt.
Nach der Besichtigung der Kirche spazierten wir durch die Gärten von Sanssouci und erreichten auch das gleichnamige Schloss. Natürlich ist der Anblick der Gärten in den übrigen Jahreszeiten viel schöner, aber auch bei Schnee und sonnigem Wetter haben sie ihre Reize.
Am Weihnachtsmarkt in Potsdam haben wir uns noch gestärkt, bevor wir die Rückfahrt, jetzt in der geheizten S-Bahn, antraten. Ein Kurzbesuch in der Wohnung von H. &  M. ging sich noch aus, bevor wir am Abend zur Passionskirche in Berlin-Kreuzberg fuhren. Dort hörten wir die schönsten, etwas melancholischen finnischen Weihnachtslieder, gesungen vom bekannten Bassbariton Esa RUUTTUNEN und begleitet am Klavier von Sami VÄÄNÄNEN. Ich muß sagen, es war ein beeindruckender vorweihnachtlicher Abend mit zwei ausgezeichneten Interpreten, beides wirkliche Virtuosen auf ihrem Gebiet.
Ein gutes Abendessen in einem Italienischen Restaurant rundete diesen Tag noch ab.


So, 05.12.10: Christian und ich trafen uns mit H. & M. um 10.00 Uhr an der U-Bahn-Haltestation "Hansaplatz" und fuhren bis zum Potsdamer Platz. Nachdem das Wetter kalt und windig war, haben wir die Ausstellung "Weltwissen - 300 Jahre Wissenschaften in Berlin" besucht und über zwei Stunden diese wissenschaftliche Präsentation uns vor Augen geführt. Die Ausstellung zeigt anhand von Berliner Objekten, Forschenden und Institutionen den Facettenreichtum vergangener und aktueller Forschung.
Ein Foto auf dem Potsdamer Platz mit einem Teil der historischen "Berliner Mauer" und ein frischgezapftes Bier im "Lindenbräu" durfte natürlich auch nicht fehlen.
Maijastiina hat uns ein gutes Mittagessen zuhause serviert.

Am späten Nachmittag fuhren wir auf den Prenzlauer Berg und ließen uns auf einen Kinobesuch ein. Den Film, den wir auswählten, hieß "Habermann", eine Tatsachenverfilmung aus der Hitler-Zeit, zugetragen im Sudetenland. Der Film ging uns "unter die Haut" und wir waren eine Zeit nachher noch alle sprachlos. Die Kriegszeit und -wirren kann sich einer von uns in diesem Ausmaß gar nicht vorstellen.

Das Abendessen in einem "Tapas-Restaurant" ließen wir uns trotzdem schmecken.

Von H. & M. haben wir uns an diesem späten Abend in deren Wohnung  verabschiedet und uns bedankt für das Programm, das sie uns erstellt haben, für das gute Essen und die schöne Zeit, die wir gemeinsam verbringen durften.
Auch wenn das Wetter nicht ganz mitgespielt hat - wir haben in diesen Tagen die ganze Facette an Wetterkapriolen  miterlebt - so haben wir trotzdem schöne Tage in Berlin erleben dürfen, besonders in kultureller Hinsicht.

Mo, 06.12.10: Wie die Tage zuvor, sind wir wiederum um 8.00 Uhr aufgestanden, ausgiebig gefrühstückt, die Koffer gepackt und nachdem unsere Abfahrtszeit erst um 13.00 Uhr war, sind wir noch mit der U-Bahn zum Kurfürstendamm gefahren und haben dort einige Einkäufe getätigt. Ein kurzer Besuch in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und im KdW durfte natürlich auch nicht fehlen.

Am Hauptbahnhof angekommen, bestiegen wir den ICE-Zug (Direktzug bis Innsbruck bei einer Fahrtdauer von 7 1/2 St. und einem Fahrtpreis von € 40) und fuhren pünktlich in Berlin ab. Über Leipzig, Jena, Nürnberg, Ingolstadt, München und Kufstein erreichten wir um 21.00 Uhr, nach einer halbstündigen Verspätung, Innsbruck. Stefan erwartete uns am Bahnhof und begleitete uns zum Auto. Bei Föhn in Nordtirol und Schneefall ab Brenner erreichten wir gegen 23.00 Uhr unsere Heimatgemeinde.

Ich bin das erstemal mit dem Zug von Berlin abgefahren und ich muß sagen, es war sehr angenehm. Auch wenn die Fahrtzeit länger ist, so ist es doch kurzweilig: zwischen Lesen, Rasten und das Aufsuchen des Speisewaggons vergeht die Zeit ziemlich schnell.

Christian und ich haben uns während dieser Zeit recht gut verstanden, natürlich auch mit Hannes und Maijastiina, und so sind diese 5 Tage wie im Flug vergangen. Eine bleibende Erinnerung mit netten jungen Menschen.
Auf ein baldiges Wiedersehen in Lappland!

Dienstag, 30. November 2010

Wanderungen, Bergtouren u.a. Ereignisse - Jahr 2010


01) So, 11.04.10: Mit dem Zug bis Waidbruck; Wanderung über Ried - Lajen - Albions - Klausen - 3 St. (Zilli)

       Sa, 17.04. - So, 18.04.10: Zweitagestour nach ZÜRICH
https://sigimapaul.blogspot.com/2010/04/

02) So, 25.04.10: AVS-Seniorenwanderung in der Meraner Gegend: mit dem Zug bis Meran, weiter mit dem Bus nach Obermais (Busfahrt verzögerte sich wegen des Halbmarathonrennens in Meran) - Wanderung von Obermais über die Fragsburg (verlängerte Wanderstrecke für zehn Gehtüchtige) zum Buschenschank Mitterwalder (lange Wartezeit auf das Mittagessen); anschließend Abstieg nach Burgstall, wo wir mit dem Zug wieder die Heimreise antraten - 4 St. (30 AVS-Mitglieder)

03) Mi, 28.04.10: Mit dem Zug nach Klausen; Wanderung über Albions - Lajen (Mittagessen) - Lajener Ried - Waidbruck - 3 St. (Berta, Gisela, Rosl und Tonl, Meinhard)

04) Sa, 01.05.10: Von Dietenheim über die Rauthöfe (Gasthaus "Oberraut") nach Amaten, weiter zum Amater Kofel (Kofelkreuz) und zurück nach Dietenheim (in der Nähe ein kleiner französischer Soldatenfriedhof - Jahr 1809) - 2,5 St. (Zilli)

05) Di, 04.05.10: Fahrt in den Vinschgau mit den Senioren des Bauernbundes von Olang.
Abfahrt in Olang um 7.00 Uhr mit Pustertal-Reisen. Über die Autobahn, die MeBo und die Vinschger Staatsstraße gelangten wir nach Glurns, der kleinsten Stadt der Alpen, in die man nur durch die drei Stadttore ins Zentrum gelangt.
Mittagessen im Restaurant "Grüner Baum" und anschließend Besichtigung und Führung durch die Churburg in Schluderns mit der größten privaten Rüstkammer und einem märchenhaften Arkadengang aus der Renaissance.
Alois Schnarf hat uns während der Fahrt in den Vinschgau allerhand Wissens- und Sehenswerte zu Gehör gebracht.
Rückkehr nach Olang um 19.30 Uhr.

06) Do, 06.05.10: Mit dem Zug bis Klausen; Wanderung nach Pardell, Verdings, Garn, Latzfons und wieder zurück nach Klausen - 700 hm - 3,5 St. (Tonl)


07) Di, 11.05.10: Mit dem Zug nach Neumarkt; Wanderung mit Pater Peter Brugger und Tonl nach Pinzon und Gschnon (Mittagessen) über die Kanzel und wieder zurück nach Neumarkt - 800 hm - 4 St.

08) Sa, 15.05.10: Mit dem Zug bis Meran; Altstadt - Tappeinerweg - Algunder Waalweg bis zur Töll - Marlinger Waalweg bis nach Marling und mit dem Zug ab Untermais wieder retour - 4 St. (Wandergruppe "Quer durch Südtirol")

09) Mi, 19.05.10: Mit dem Zug bis Waidbruck; Wanderung über Kollmann, Lengstein, Maria Saal (Mittagessen), Lengmoos nach Klobenstein - 4 1/4 St. - 750 hm; mit der Rittnerbahn über Wolfsgruben nach Oberbozen; mit der Umlaufbahn nach Bozen und mit dem Zug retour (Rosl u.Tonl, Thresl, Meinhard, Norbert)

10) Sa, 22.05.10: Mit dem Zug bis Klausen; Wanderung nach Gufidaun, Gnollhof, Figisterhof, Lajen, Lajener Ried, Waidbruck - 4 1/4 St. - 750 hm (Tonl)

Die, 25.05.10: Mit der Umlaufbahn auf den Kronplatz - Verfolgung des Giro d'Italia: Zeitfahren von St. Vigil auf den Kronplatz; Sieger Stefano Garzelli in 41'28''


Mi, 26.05.10: Begräbnis vom Schulkollegen Edy Moser in Bozen; anschließend Verabschiedung von Altlandeshauptmann Dr. Silvius MAGNAGO und Eintrag in das Kondolenzbuch im Palais Widmann

Sa, 29.05.10: Jakobsweg vom Brenner bis Matrei/Nordtirol (siehe eigener Bericht)
https://sigimapaul.blogspot.com/2010/06/

11) Mi, 02.06.10: Mit dem Zug nach Leifers; Wallfahrt nach Maria Weissenstein; zurück mit dem Bus nach Bozen und dem Zug nach Olang - 3 1/2 St. - 1.250 hm - 14.900 Schritte (Berta, Gisela, Norbert, Tonl)

Die, 08.06.10: Jakobsweg von Matrei/Nordtirol bis Innsbruck (siehe eigener Bericht)
https://sigimapaul.blogspot.com/2010/06/

12) Mi, 09.06.10: Von Rodeneck (Parkplatz auf der Alm) auf die Rodenecker Alm, Astjoch, Kreuzwiesen-Hütte, Parkplatz - 4 1/2 St. - 500 hm - 24.800 Schritte - 18,5 km (Berta, Gisela, Meinhard, Zilli und Paul)

13) Sa, 12.06.10: Bad Bergfall - Lapedurscharte - Flatschkofel - Lanzwiese - Olang - 4 St. - 1.100 hm

Mi, 23.06.-Sa, 26.06.10: Aktivurlaub am Millstätter See
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14) Fr, 02.07.10: Mudlerhof - Lutterkopf über Brunner Wiesen - 2,5 St. - 550 hm (Zilli)

15) Sa, 03.07.10: Furkelpass - Piz da Peres - 2,5 St. 750 hm (Zilli)

16) So, 04.07.10: Gsies - Karbacherhof - Kapayrn Alm - 2,5 St. - 550 hm (Zilli)

17) Di, 06.07.10: Staller Sattel - Almerhorn u. retour - 3,5 St. - 930 hm

18) Mi, 07.07.10: Pederü - Fanes-Hütte - Limojoch - Limosee - Gross-Fanes -Capanna Alpina und mit Busse wieder zurück nach Pederü - 4 1/4 St. - 600 hm (Rosl u. Tonl, Thresl und Edmund, Zilli, Meinhard, Norbert)

19) Sa, 10.07.10: Würzjoch - Peitlerkofel - Umrundung - 5 1/4 St. - 1000 hm (Berta u. Peter, Rosl u. Tonl, Edmung)

20) So, 11.07.10: Über Fuchsensteig - Brunstalm - Angerer Alm - 2 1/2 St. - 900 hm (Zilli)

21) Mi, 14.07.10: Stern - Gardenaccia-Hütte - Para dai Giai - Gardenaccia-Scharte - Richtung Puez-Hütte - Abstieg über das Edelweißtal nach Kolfuschg (dort mit Linienbus zurück nach Stern) - 4 1/4 St. - 1.050 hm (Herbert, Meinhard, Norbert, Tonl)

22) Fr, 16.07.10: Bei herrlichem, aber wie schon länger schwülem Wetter von Pederoa über die Armentara Wiesen nach Hl. Kreuz und Abstieg nach Pedratsches - 3 1/2 St. - 850 hm (Rosl u. Tonl, Zilli)

23) So, 18.07.10: Bad Bergfall - Lanzwiese - Angerer Alm - Heimathaus - 1 3/4 St. - 500 hm

24) Di, 20.07.10: Bad Berfall - Lapedurscharte - Lanzwiese - Angerer Alm - Heimathaus - 4 1/4 St. - 950 hm (Zilli)

25) Do, 22.07.10: Stern - mit Bus nach Kolfuschg - Edelweiß-Hütte - Sassongher - Gardenaccia-Hütte - Stern - 4 1/2 St. - 1.000 hm (Zilli - leider keinen Fotoapparat mit dabei)

26) Sa, 24.07.10: Brückele - Rossalm (Einkehr weil Regen eingesetzt hat) - Geiselleiten - Stolla Alm - Brückele - 4 St. - 900 hm (Tonl)

27) So, 25.07.10: Hofern/Pfalzen - Parkplatz - Kaltwasser Alm - Höhenweg Richtung Grünbach See - Moarhof Alm - Parkplatz - 3 St. - 500 hm (Zilli)

28) Mi, 28.07.10: Von der Oberstaller Alm über Schlötter und Schlötter-Lenke auf die Weisse Spitze (2.962 m: höchste Erhebung im Villgratental) - 4 1/2 St. - 1.100 hm (Zilli, Herbert, Norbert, Tonl)

29) Sa, 31.07.10: Pragser Wildsee - Gründwaldtal - Hochalmhütten - Lapedurscharte - Bad Bergfall - 3 1/4 St. - 700 hm (Herbert, Tonl)

30) Mi, 04.08.10: Volkszeiner Hütte (Villgratental) - Hochgrabe (2.951 m) - 4 St. - 1.050 hm (Franz, Meinhard, Tonl)

31) Mi, 11.08.10: Karbach/Gsies - Hörneggele - Fellhorn - Pfinn - Ast - St. Magdalena - 4 1/2 St. - 1.050 hm (Agnes und Herbert, Zilli, Meinhard, Tonl)

32) Mi, 18.08.10: Kals am Großglockner über das Dorfertal und die Daba-Klamm zum Kalser Tauernhaus und weiter zum Dorfersee auf 1.930 m und zum Ausgangspunkt zurück - 4 1/4 St. - 450 hm (Berta u. Peter, Gisela und Herbert, Klara und Meinhard, Thresl und Edmund, Zilli, Norbert)

33) Sa, 21.08.10: Misurina - Forc. della Neve - Carpi-Hütte und zurück nach Misurina - 4 St. - 750 hm (Herbert, Meinhard, Peter, Tonl)

34) So, 22.08.10: Brunstriedl - Wetterkreuzeinweihung anlässlich der 40-Jahr-Feier der Bauernjugend Olang - 3 St. - 900 hm (Zilli)

35) Mi, 25.08.10: Obertilliach - Golzentip - Conny-Alm - Ausgangspunkt - 3 1/2 St. - 850 hm (Berta, Gisela, Zilli, Rosl und Tonl, Meinhard)

36) Mi, 01.09.10: Bei herrlichem Wetter und etwas Schnee (1. September - Ägidius - Lostag) von Pederü auf die Sennes Alpe - Col di Lasta - Sennes Hütte - Pederü - 4 St. - 750 hm (Gisela, Zilli, Agnes u. Herbert, Rosl und Tonl, Norbert)

So, 05.09.10 - So, 12.09.10: Alpendurchquerung - Teil 1: von München nach Hall in Tirol - 155 km zu Fuß unterwegs - 5.450 hm - 37 St. reine Gehzeit
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37) So, 19.09.10: Mudlerhof/Taisten - Taistner Alm - Taistner Hinteralm - Million - Karbachertal zum Gsieser Almhüttenfest - St. Martin/Gsies - 5 1/2 St. - 900 hm

38) Mi, 22.09.10: Grödner Joch - Sas Ciampac (2.672 m) - 3 St. - 650 hm (Agnes u. Herbert, Klara u. Meinhard, Zilli, Tonl)

39) Do, 23.09.10: Campill - Antersass-Alm - Puetz-Hütte - 4 1/2 St. - 850 hm (Mariedl u. Franz, Hermann)

40) Mi, 29.09.10: Mit der Bahn bis Latsch - mit der Bergbahn bis St. Martin im Kofel - Egg-Höfe (Mittagsrast) - über Vinschgauer Höhenweg bis nach Schlanders - 3 St. (Berta, Gisela, Zilli, Tonl)

41) Mi, 06.10.10: Von St. Magdalena/ Villnöss -
Gampenalm über den Adolf-Munkel-Weg zur Gschnagenhart-Alm - Geisleralm - Glatschalm zurück zum Parkplatz - 3 1/2 St. - 550 hm (Klara u. Meinhard, Gisela, Tonl)

Mo, 11.10. - Sa, 16.10.10: Jakobsweg von Graz über Slowenien nach Kärnten - Kühnsdorf/Völkermarkt (siehe eigener Bericht)
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42) Mi, 20.10.10: Bis Mühlbach mit dem Zug; zu Fuß über Schabs, Viums, Natz, Elvas zum Guggerhof und nach Brixen; mit dem Zug wieder heimwärts - 3 St. (Meinhard, Tonl)

Fr, 29.10.10: Mit dem Bayern-Fanclub "Victory" zum Bundesligaspiel FC Bayern - SC Freiburg: 4 : 2 (49 Bayern-Fan-Mitglieder)
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43) Do, 04.11.10: Bis Bozen mit dem Zug; Bozen - Mölten mit Bus; Wanderung von Mölten, Langfenn über den Salten nach Jenesien; mit der Seilbahn nach Bozen und dem Bus zum Bahnhof, dann wieder mit dem Zug nach Hause; Wanderung 2 1/2 St.(Agnes u. Herbert, Berta, Gisela, Meinhard, Tonl)

44) Sa, 06.11.10: Von Kollmann nach Saubach (Frühschoppen) und über Barbian zurück nach Kollmann - 2 1/2 St. (Agnes u. Herbert, Berta u. Peter, Gisela u. Herbert, Klara, Tonl)

45) Mi, 10.11.10: Von zuhause über die Goste nach Taisten, Welsberg und über den Fahrradweg zurück nach Mitterolang - 3 1/2 St.

46) Sa, 13.11.10: Mit dem Zug bis Niedervintl, zu Fuß über Sergs nach Meransen (Mittagessen), Abstieg nach Mühlbach und mit dem Zug retour - 4 St. - 700 hm (Tonl)

47) Mi, 17.11.10: Mit dem Zug bis Mühlbach, weiter mit dem Bus bis Brixen; Wanderung über den Europaweg bis zur St. Cyrillus-Kirche und über den Kastanienweg nach Pinzagen - Tötschling - Schnauders - Glanggerhof (Mittagessen) - Pardell nach Klausen und mit dem Zug retour - 4 St. - 500 hm (Meinhard, Tonl)

48) Sa, 20.11.10: Von Nasen nach Unter- und Oberraut, Redensberg, über Baumstämme zum Niedristhof und zurück nach Nasen - 2 St. (Herbert, Tonl)

49) Mi, 24.11.10: Mit dem Zug bis Mühlbach, zu Fuß über den Vaterstöcklweg nach Aicha, über das Riggertal hinaus nach Neustift und weiter nach Brixen; mit dem Zug wieder zurück - 3 St.

Bei den heurigen Wanderungen, einschließlich der einwöchigen Alpendurchquerung von "München nach Hall in Tirol", habe ich 35.000 Höhenmeter gemacht.

Zählt man alle Wanderungen, Bergtouren, Alpendurchquerung und zusätzlich die 8 Tage auf dem Jakobspilgerweg zusammen, bin ich  heuer insgesamt 267 Stunden (reine Gehzeit) unterwegs gewesen. Auf dem Pilgerweg habe ich 240 km, bei der Alpendurchquerung 155 km zu Fuß zurückgelegt.
Dies ist eine reine Aufzählung und Zusammenfassung für mein Tagebuch.