Freitag, 11. Juni 2010

Jakobspilger - Vom Brenner bis Innsbruck

Am Samstag, 29.05.2010 in aller Herrgott's früh brachte ich Christian zum Zugbahnhof nach Innsbruck. Da lag es nahe, eine weitere Strecke des Jakobsweges anzugehen. Ich fuhr mit dem Auto zurück nach Matrei, bestieg dort den Zug um 8.10 Uhr und fuhr zum Brenner.
Am 19.11.09 habe ich den letzten Teil von Freienfeld bis Brenner erwandert, am Samstag setzte ich nun die Pilgerwanderung vom BRENNER bis MATREI fort.
Um 8.30 Uhr betrat ich auf diesem Pilgerweg das erste Mal mit meinem Wanderstock Nordtiroler Boden. Bei kühlem und wolkenbehangenem Himmel überquerte ich die Grenze und ging an der linken Seite des Brennerseees vorbei Richtung Gries. Auf dem "Wipptaler Wanderweg" gelangte ich zur Sigmundskirche von Lueg und im Wald bergauf und bergab ging es weiter bis Gries. Dieser Wanderweg scheint in letzter Zeit nicht sehr frequentiert zu sein, aber Unrat liegt genügend links und rechts des Weges.
Von Gries ging ich weiter zur spätromanischen Kapelle zum hl. Jakob in Nößlach und auf dem Weitwanderweg 102 gelangte ich nach Stafflach und ein Stück taleinwärts nach St. Jodok zur Kirche des "Kleinen Jakobus". Am Bahnsteig talauswärts und über einen Schotter-, Wald- und Wiesenweg geht es weiter zum Ortsteil Mauern, gelegen an der alten Brennerstraße und auch an der Pilgerroute des Mittelalters. Die Filialkirche St. Ursula ist die älteste Kirche des Wipptals. Um 15.00 Uhr hätte dort eine Trauung stattgefunden, aber ich als Pilger war nicht geladener Gast! Ich mußt natürlich weiterwandern Richtung Matrei und wieder ging es auf dem "Wipptaler Wanderweg" oberhalb von Steinach zur gotischen Ulrichskirche von Tienzens. Auf einem steilen Weg geht es hinunter zum Ortsteil Mühlen. Matrei war nun in Sicht und um 16.00 Uhr erreichte ich den Bahnhof.
Matrei entwickelte sich zum typischen Straßenort, gehörte ab etwa 1000 zum Stift Brixen und wurde 1249 zum Markt erhoben. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt mit der gotischen Statue "Unser Herr im Elend" ist eine der ältesten Wallfahrtsziele Tirols.

Gehzeit: 6 3/4 Stunden (ca. 28 km).

Dienstag, 08.06.10: Letzte Etappe des Jakobsweges von MATREI nach INNSBRUCK.
Um 8.00 Uhr startete ich in Matrei und teils wieder auf dem Wipptaler Höhenweg, teils anderen Wegstrecken ging ich mit meinem Pilgerstock weiter nach Pfons und an den schönen Bauernhöfen von Oberpfons vorbei über die alte Römerstraße nach Ellbögen und weiter ins Mühltal.
Bei schönem und etwas windigem Wetter sah ich viele Bauern bei der Heuernte, passierte gar einige Bauernhöfe, stellte fest, dass bei diesen Höfen lange nicht so viele Hunde zu sehen waren wie in Ost- und Südtirol, dafür aber viele Schwalben, was ja angenehmer ist.
Einen Abstecher machte ich nach St. Peter um anschließend auf dem "Rauher Brunnenweg" durch angenehme Wald- und Wiesenwege nach Patsch zu gelangen. Hier fiel mir der Marsch "Patscher Dörfl" von Gottlieb Weissbacher ein, den wir früher oft mit der "Böhmischen" gespielt haben.
Ein Vergleich mit Olang: auch in Patsch zerstörte im Jahre 1399 ein Großbrand das ganze Dorf mitsamt der Kirche.
Nach einer Stunde Gehweg traf ich dann in Igls ein (beliebter Sommerfrischort der Innsbrucker Bürger und Luftkurort; die kleine Pfarrkirche ist dem Hl. Ägidius geweiht und es sind auch die 14 Nothelfer zu sehen, gleich wie in Mitterolang) und wieder eine Stunde später in der Landeshauptstadt von Nordtirol, in Innsbruck. Zuerst kehrte ich noch in der St.-Martins-Kirche in Vill ein, bevor ich die Ankunft in der Landeshauptstadt mit einer zünftigen Marende und einem kühlen Bier im "Bretter-Keller" feierte.
Nachdem ich das Stift Wilten (ältester Tiroler Wallfahrtsort) hinter mir gelassen habe,  bin ich dann um 15.00 Uhr über die Leopoldstgraße beim Dom zu St. Jakob eingetroffen und nach einigen Gebeten unterwegs, habe ich auch im Dom eine Weile im Gebete verbracht.
In Innsbruck ist vieles sehenswert, vor allem natürlich die Altstadt mit dem schon erwähnten Jakobsdom, dem Goldenen Dachl (Wahrzeichen der Stadt), die Maria-Theresien-Straße mit der Maria-Theresien-Säule, der Hofkirche (auch "Schwarzmanderkirche" genannt: dort befindet sich auch das Grabmahl Andreas Hofers) u.v.a.
Für Pilger war Innsbruck auch ein wichtiges Etappenziel. Von hier brachen sie entweder über den Brenner nach Süden auf oder zogen durchs Inntal weiter nach Westen, um über den Arlbergpass in die Schweiz, nach Maria Einsiedeln, zu gelangen.
Die nächste Woche möchte ich dann den Jakobsweg durch Süd-Österreich, Slowenien, Kärnten, Osttirol, Süd- und Nordtirol abschließen mit der Etappe von Graz nach Kühnsdorf/Völkermarkt, wo ich meinen Pilgerweg am 02.06.2008 begonnen habe.

Gehzeit: 5 3/4 Stunden (lt. Schrittzähler 35.660 Schritte = ca. 26,5 km).


Montag, 17. Mai 2010

Skitouren u.a. Ereignisse - Jahr 2010


01) Mi, 02.12.09: Erste Skitour auf die Plätzwiese von Brüggele - Stolla Alm - 500 hm - 2 St. (spuren: Herbert, Meinhard, Tonl)

So, 10.01.10: Brüggele - Stolla Alm - Plätzwiese - 500 hm - 1,75 St. (Zilli)

Fr, 13.03.10: Brüggele - Stolla Alm - Plätzwiese - 500 hm - 1,5 St. (Tonl)

Mi, 17.03.10: Brüggele - Stolla Alm - Plätzwiese - 500 hm - 1,75 St. (Norbert)

02) Sa, 05.12.09: Auf das Astjoch - 650 hm - 1,5 St. (Meinhard, Tonl, Paul/Skibruch)

03) Mi, 09.12.09: St. Leonhard - Armentara Wiesen - Hl. Kreuz - 700 hm - 2,25 St. (Tonl - teilw. spuren: vom Winde verweht)
      
Sa, 09.01.10: St. Leonhard - Armentara Wiesen - Hl. Kreuz - 700 hm - 2 St. (Herbert, Meinhard, Peter, Tonl)

04) Sa, 12.12.09: Gassl - Stallwiese - Bracken - Kronplatz - 1.200 hm - 2,5 St. (Tonl)

05) Mi, 16.12.09: Armentarola - Störes - 600 hm - 2 St. (Agnes u. Herbert, Tonl)

06) Sa, 19.12.09: Gassl - Stallwiese - Bracken - Spitzhorn - 1.050 hm - 2 St. (bei -21 Grad)

07) Sa, 26.12.09: Gassl - Prackenhütte - 650 hm - 1 1/4 St. (Zilli)

08) Mo, 28.12.09: Brunstalm - 800 hm - 2 St. (Maijastiina u. Hannes, Zilli)

Mi, 27.01.10:  Brunstalm (von zuhause) - 800 hm - 2 St.

09) Sa, 02.01.10: St. Magdalena/Gsies - Pfinn Alm - 600 hm - 1,5 St. (Maijastiina und Hannes, Zilli)

10) So, 03.01.10: St. Anton/Innerpflersch - Allriss Alm: vom Parkplatz  1 St. (Zilli): empfehlenswert im Sommer die Almwanderung

11) Die, 05.01.10: Staller Sattel - 450 hm - 1,5 St. (Tonl)

Mi, 10.02.10: Staller Sattel - 450 hm - 1,25 St. (Rosl u. Tonl, Thresl und Edmund, Meinhard)

12) Mi, 13.01.10: Schluderbach - Dürrensteinhütte - 600 hm - 1,75 St. (Zilli)                                                                                          

13) Sa, 16.01.10: Cinque Torri - Nuvolao - 700 hm - 2 St. (Herbert, Meinhard, Norbert, Peter)

14) Mi, 20.01.10: Pederü - Limojoch - 700 hm - 2 St. (Agnes u. Herbert, Klara u. Meinhard, Rosl u. Tonl, Norbert)

 
       Sa, 23.01.10: Hahnenkammabfahrt in Kitzbühel (Rita, Horst, Tonl)
15) Sa, 30.01.10: Misurina - Popena - 650 hm - 1,5 St. (Christoph, Günther, Herbert, Tonl)

16) Mi, 03.02.10: Sillian - Leckfeldalm - 850 hm - 2 St. (Agnes u. Herbert, Berta, Gisela, Tonl)

17) Sa, 06.02.10: St. Magdalena/Gsies - Kalksteiner Jöchl - 850 hm - 2 St. (Meinhard,Peter,Tonl)                                                           

18) So, 07.02.10: Brunstriedl (von zuhause) - 1000 hm - 2,25 St. (Zilli; auf der Brunstalm AVS-Hüttenzauber)
19) Sa, 13.02.10: Plätzwiese - Helltaler Schlechte - 750 hm - 1,5 St. (Günther)

Sa, 10.04.10: Plätzwiese - Helltaler Schlechte - 750 hm - 1,5 St.
      
Fr, 16.04.10: Plätzwiese - Helltaler Schlechte - 750 hm - 1,5 St.

Sa, 24.04.10: Plätzwiese - Helltaler Schlechte - 750 hm - 1,75 St. (Arthur und Martina) 

20) Mi, 17.02.10: Plätzwiese - Pin-Scharte - 600 hm - 2 St. (Günther, Lorenz, Meinhard, Stefan)


        So, 21.02.10: Skitag mit Maijastiina, Hannes und Zilli im Skigebiet Klausberg/Steinhaus



21) Mi, 24.02.10: Gassl - Erschbaum - Geiselsberger Hütte - 900 hm -
2 St. (teilw. spuren: Meinhard, Tonl)

Sa, 27.02.10: Gassl - Erschbaum - Geiselsberger Hütte - 900 hm - 2 St. (Martina u. Arthur)

22) Mi, 03.03.10: Pederü - Col di Lasta - Sennes Hütte - 800 hm - 1,75 St. (Herbert, Hartmann, Tonl)

23) Sa, 06.03.10: Welschellen - Col del Le - 700 hm - 1,5 St. (Meinhard, Tonl)


24) Sa, 13.03.10: Würzjoch - Maurerberg - 500 hm - 1,75 St. (Meinhard, Peter)

25) Do, 18.03.10: Obertilliach - Golzentip -  900 hm - 2 St. (Tonl)

Mi, 31.03.10: Obertilliach - Golzentip (wegen schlechter Witterung nicht ganz zum Gipfel) - 800 hm - 1,75 St. (Tonl)



26) Mi, 24.03.10: Sillian/Stalpe - Thurntaler - 900 hm - 2 St. (Tonl)


      Sa, 27.03.10: Sporttag - Männerchor Olang auf dem Kronplatz mit Sangeskollege und Skilehrer Franz Steger: Gratisskitageskarte von den Olanger Seilbahnen und zünftiger Marende spendiert von der Fam. Steger, Lorenzihütte. Ein herzlicher Dank an die Spender.

27) Sa, 03.04.10: Geiselsberg/Mitterhof - Kronplatz - 950 hm - 2 St.

28) Di, 06.04.10: Festner Hütte - Kronplatz - 650 hm - 1,5 St.

Mi, 07.04.10: Festner Hütte - Kronplatz - 650 hm - 1,75 St. (Zilli)

 Di, 20.04.10: Festner Hütte - Kronplatz - 650 hm - 1,5 St.

29) Do, 08.04.10: Marchner Skihütte - Kronplatz - 750 hm - 1,25 St.

30) Mi, 21.04.10: Plätzwiese - Dürrenstein - 850 hm - 1,75 St. (Black)

Insgesamt habe ich im Winter 2009/10 42 Skitouren gemacht, bin dabei 75 Stunden (reine Gehzeit) unterwegs gewesen und habe 30.500 Höhenmeter bewältigt.



Mittwoch, 21. April 2010

Besuche in ZÜRICH


Geplant war eigentlich ein Treffen mit HANNES und MAIJASTIINA und deren Eltern SIRKKA und ERKKI in Wien und zwar vom 17.-19.04.2010. Das aber machte die Aschenwolke (sie erreichte eine Höhe von 11.000 m) nach Vulkanausbruch in Island unmöglich, da alle Flughäfen in Nord- und Mitteleuropa durch diese Naturkatastrophe gesperrt wurden und daher keine Flüge möglich waren, obwohl alles schon gebucht und organisiert war.
Die Eltern von Maijastiina waren aber schon seit Wochenbeginn bei Tante KATRIN in HORGEN (CH) und so entschlossen ZILLI und ich kurzfristig, mit dem Auto in die Schweiz zu fahren.

Am Samstag, 17.04. starteten wir um 6.30 Uhr mit dem Auto, fuhren über den Brenner nach Innsbruck, Landeck, durch den Arlberg-Tunnel (mit 13.972 m der längste Straßentunnel Österreichs) nach Bludenz, Feldkirch und über die Schweizer Grenze nach Buchs und zum Walensee. Dort kurzer Aufenthalt bevor es dann wieder über die Autobahn weiterging nach Horgen, wo wir um 11.00 Uhr nach 370 km das Ziel erreichten.
Horgen liegt ungefähr 20 km vor Zürich und ist eine Stadt mit 22.000 Einwohnern.
Wir wurden mit einem Glas Prosecco recht herzlich empfangen und anschließend servierte uns Katrin ein köstliches Mittagessen.

Am Nachmittag begleitete uns Erkki nach EINSIEDELN zur Marienwallfahrtskirche und "Kloster der Einsiedler" (Benediktiner). Die Gründungszeit geht auf das Jahr 934 zurück; die Klosterkirche ist der "Hl. Gottesmutter Maria und dem Hl. Mauritius" geweiht. Im Jahr 1226 fallen Kloster und Kirche einem Brand zum Opfer, ein zweiter Brand war im Jahr 1465. Nach diesen Bränden wurde die alte "Einsiedler-Kapelle" errichtet und die "Schwarze Madonna" kam auch dorthin. Dem Klosterbrand von 1577 fallen große Teile des Dorfes, die Sakristeien, die Kirche und das Konventgebäude zum Opfer.
Von 1704 - 1718 wurde das Kloster neu erbaut. Es hat eine Länge von 156 m und eine Breite von 136 m. Die neue Klosterkirche wurde von 1721 - 1726 errichtet. Die Türme (mit Doppelkreuz) sind 56 m hoch; dort hängen zwölf Glocken. In der Kirche sind zwei Orgeln zu sehen: die barocke Marienorgel im Norden wurde im 18. Jahrhundert konstruiert, die frühromantische Mauritiusorgel im Süden wurde neu gebaut (1988; Firma Mathis). Im malerisch reich dekorierten Kuppelgewölbe ist Jesus beim Abendmahl zu sehen. Im Hochaltarbild ist die Aufnahme Mariens in den Himmel ersichtlich.
Papst Johannes Paul II. hat am 15. Juni 1984 den Altar aus oberitalienischem Marmor, geweiht. Auch eine Unterkirche bietet Gruppen Gelegenheiten für eigene Gottesdienste und Einzelpilgern eine ruhige, lebhafte Atmosphäre für stille Gebete.
Die Wallfahrt zum Marienheiligtum prägt Einsiedeln.Schon im 18. Jahrhundert zählte man 150.000 Pilger im Jahr.

Nach der Besichtigung des Klosters und der Kirche gönnten wir uns ein Getränk im Cafè Tulipan am Klosterplatz, bevor es wieder zurückging nach Horgen. Nun begaben wir uns (Zilli und ich) zu unserem Nachtquartier auf die HALBINSEL AU, wo uns Katrin gütigerweise ein Zimmer im Landgasthof reserviert hat.
Eine Episode am Rande: nachdem ich nicht genau wußte, wo die Halbinsel Au ist, habe ich im Navigationsgerät "Au" eingegeben, das uns dann auf die Autobahn nach Zürich lotste und ungefähr nach einem halben Kilometer  Autobahnfahrt kam dann die Mitteilung "Sie haben ihr Ziel erreicht". Wir sind dann bei der nächsten Ausfahrt ausgefahren und haben uns auf der Landkarte kundig gemacht und die Halbinsel Au auch gleich erreicht. Ein Rundgang auf dieser Halbinsel, direkt gelegen am Zürich-See (42 km lang, tiefster Punkt des Seees 200 m), durfte natürlich nicht fehlen; wir kamen auch am Schloss Au vorbei, wo Tagungen und Sommerkonzerte abgehalten werden. Auf dem Rundweg kann man auch ein Weinmuseum besichtigen und natürlich Weine verkosten.
Für das Abendessen war im Landgasthof bereits reserviert und Katrin ließ es sich nicht nehmen, für uns alle das vorzügliche Menü zu bezahlen. Nochmals ein herzlicher Dank.

Für Sonntag, 18.04. war eine Stadtrundfahrt in ZÜRICH (450.000 Einwohner) geplant. Bei wiederum recht freundlichem Wetter starteten wir nach dem Frühstück um 9.30 Uhr und fuhren die ca. 20 km am Seeufer entlang bis nach Zürich. Leider konnte Sirkka nicht mitkommen.
In der Stadt nahmen wir die Straßenbahn und waren den ganzen Vormittag unterwegs. Was uns auffiel, die Stadt ist sehr sauber und am Sonntag vormittag war eher wenig Verkehr. Wir kamen an Prunkbauten vorbei, welche hauptsächlich den Banken (Zürich ist ja die Finanzmetropole der Schweiz, die Hauptstadt ist Bern) und Versicherungen gehören, Kirchen (evangelische und katholische), Universitätsgebäuden, Museen, Parks, Zoo u.v.m. Was mir nicht entging, der neuerbaute FIFA-Hauptsitz an einem schöngelegenen Ort; allemal ein Foto wert. Leider ging es sich für eine Schifffahrt auf dem Zürich-See nicht mehr aus.

Langsam machten wir uns auf die Rückreise. Über die Autobahn, am Walensee vorbei, einem kurzen Abstecher nach Lichtenstein, wo wir allezusammen in einem Restaurant in VADUZ noch gemeinsam zu Mittag aßen und uns dann verabschiedeten (Sirkka und Erkki fuhren mit Katrin nach Bregenz und am nächsten Tag weiter nach Wien) mit dem Versprechen, spätestens in einem Jahr, dann mit Maijastiina und Hannes, in einem noch zu bestimmenden Ort, wieder zu treffen.
Von Vaduz ging es mit dem Auto weiter über die Schweizer Grenze nach Feldkirch, über den Arlberg-Pass (1.800 m), wo es regnete bzw. leicht schneite, über St. Anton, Landeck (wir überlegten kurz, ob wir nicht zum Reschenpass abzweigen sollten, aber nachdem es regnete bevorzugten wir die Autobahn), Innsbruck, Brenner, wieder nach Olang, wo wir um 20.00 Uhr wohlbehalten eintrafen.

Es waren für uns zwei erlebnisreiche und eindrucksvolle Tage, die wir so schnell nicht vergessen werden.
Zum Abschluss noch schöne Grüße nach Anttola, Horgen und Berlin. Bis bald!